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Porro ließ sich die Erfindung der geradsichtigen Prismen-Umkehr- systeme 1854 in Frankreich und England patentieren. Die Patent- schrift trägt den Titel "Gewisse Anwendungen von totaler oder gewöhnlicher Reflexion des Lichts an durchsichtigen Flächen allein oder in Verbindung mit Brechung". Porro erhielt das Patent auf die Umlenkung und Umkehrung durch die Prismen, also auch die beiden Umkehrsysteme für Fernrohre, und u.a. auch auf den Vorschlag zu einem Entfernungsmessgerät. Ebenfalls geschützt wurde die Einspiegelung von Licht in den Strahlengang, um gleichzeitig mit einem Objekt z.B. Lichtmarken zur Deckung zu bringen und Mikrometer zu beleuchten.
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| Aufbau des Prismen-Umlenksystems. | Longue-Vue-Cornet aus der Sammlung des Optischen Museums Oberkochen. |
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Die von Porro hergestellten monokularen Ferngläser, so genannte Longue-Vue-Cornets, gestatteten 10- bis 12fache Vergrößerung. Der zweite Fernglastyp aus Porros Pariser Werkstatt war die "Lunette Napoleon III" mit 10facher Vergrößerung. Bei der "Lunette" waren die Ein- bzw. Austrittsflächen der Prismen als Objektiv und Okular gearbeitet. Zwei Fernrohre dieser Art überreichte Porro am 22. Februar 1855 persönlich Kaiser Napoleon III. | |
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