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Das heute in der Nahinfrarotspektroskopie vorherrschende Verfahren, welches das ganze Spektrum der Proben in die Kalibrierung einfließen läßt, ist die Methode der partiellen kleinsten Quadrate (partial least squares) PLS, (Martens und Neas, 1990). Werden bei der ursprünglichen Hauptkomponentenregression (PCR) zur Bestimmung der Hauptkomponenten nur die Spektren berücksichtigt, so fließen in die PLS-Regression auch die chemischen Inhaltsstoffe der Kalibrierproben ein. Die Faktoren werden so gelegt, daß die Variation der Inhaltsstoffe durch die zu bestimmenden Hauptkomponenten möglichst gut erklärt werden. Eine Kalibrierung mittels PLS-Regression benötigt deshalb im Normalfall weniger Faktoren als eine Kalibrierung mittels PCR. PLS1 und PLS2 unterscheiden sich dadurch, daß bei PLS1 nur ein Inhaltsstoff berücksichtigt wird, während bei PLS2 mehrere Inhaltsstoffe berücksichtigt werden können. Die Kalibrierung mittels PLS bzw. einer seiner Varianten ist heute das vorherrschende Verfahren in der praktischen Nahinfrarotspektroskopie. | |
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