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Die Spektren von Monochromatoren weisen eine ausgeprägte Multikollinearität auf. Dies bedeutet, daß zwei Wellenlängen, die benachbart sind, im Großen und Ganzen die gleiche Information enthalten und eine der beiden Wellenlängen damit überflüssig ist. Steigt die Absorption z.B. an der Wellenlänge 1200 nm mit dem Gehalt eines Inhaltsstoffs, dann steigen auch die Absorptionswerte an den Wellenlängen 1202 und 1204 nm. Diese Beobachtung ist für untransformierte Spektren nach dem zuvor über Partikelgrößeneffekte Gesagten einsichtig, gilt aber auch für transformierte Spektren.
Diese Eigenschaft der Spekren bewirkt bei der Bestimmung der Kalibriergleichung, daß die Koeffizienten (b-Vektor)
in der Formel

mit großen Varianzen behaftet sind und mithin unsicher sind. Die Multikollinearität bedeutet aber auch, daß die Information in den Spektren redundant ist. Mit weniger Wellenlängen ließe sich evtl. genau soviel beschreiben. Spektren lassen sich deshalb mit geeigneten Methode komprimieren, ohne daß Information zu der Probe verloren geht. | |
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