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| 1965 Das erste große Fluoreszenzmikroskop |
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Ab 1965 wurde bei Carl Zeiss in Göttingen das erste große Fluoreszenzmikroskop UNIVERSAL für UV- und Blau-Anregung gebaut.
Seine Vielseitigkeit und die enorme Ausbaufähigkeit machten es bei unseren Kunden besonders beliebt: Die Fluoreszenzbeobachtung einzelner Zellen im Durchlicht (Dunkelfeld) war ebenso möglich, wie die Auflichtanregung (Hellfeld) von Schnittpräparaten im schnellen Wechsel und in Kombination mit optischen Kontrastierungsverfahren für transparente Proben (Phasenkontrast, später auch Interferenzkontrast) im Durchlicht.
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zur Fluoreszenz-
mikroskopie, 1966 | für Auf- und Durchlichtfluoreszenz |
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Als Fluoreszenzfarbstoffe verwendete man damals überwiegend direkt färbende Benzolverbindungen (z. B. Fluorescein, Acridinorange). Diese zeigen, mit blauem Licht angeregt, meist eine grüne Fluoreszenz. Es gelang, einen neuen Farbstoff, Fluorescein-iso-Thiocaynat (FITC), an Antikörper zu binden. Mit dieser „Immunfluoreszenz“ genannten fluoreszenzmikroskopischen Antikörper-Färbung gelang es, spezifisch Zell-Eiweiße mit Hilfe der Fluoreszenzmikroskopie nachzuweisen. | |
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