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Was ist FRAP?
FRAP (Fluorescence Recovery After Photobleaching) bezeichnet die Regenerierung der Fluoreszenz in einem definierten Probenbereich nach einem Ausbleichvorgang.
Der FRAP-Effekt entsteht, indem ungebleichte Fluorochrome aus der Umgebung in den gebleichten Bereich wandern.
FRAP dient zur Messung der Mobilität von Molekülen, z.B. bei Diffusions-, Transport- oder anderen Bewegungen fluoreszenzmarkierter Moleküle in Membranen oder lebenden Zellen.
Was ist FLIP?
Als FLIP (Fluorescence Loss In Photobleaching) bezeichnet man die Abschwächung oder das Verschwinden der Fluoreszenz in einem definierten Bereich, der an einen mehrfach ausgebleichten Bereich angrenzt.
Ebenso wie FRAP wird auch FLIP dazu verwendet, die Mobilität von Proteinen in Membranen oder lebenden Zellen zu messen.
Wie wird ein FRAP Experiment durchgeführt?
- Definition der zu bleichenden Region in einer Zelle
- Kurze Beleuchtung der Region mit sehr hoher Laserintensität
- Aufzeichnung des Verlaufs der Fluoreszenzregeneration im ausgebleichten Bereich mit hoher zeitlicher Auflösung
- Änderungen der Intensiät in der gebleichten Region repräsentieren die Summe aller Bewegungen der fluoreszierenden Moleküle, sowohl passive (z.B. Diffusion) als auch aktive (z.B. Transport).
- Die Regenerierungszeit (Halbwertszeit) ist ein Maß für die Geschwindigkeit der Proteinbewegung.
Wie wird FLIP erzeugt?
- Definition einer zu bleichenden Region in einer Zelle
- Kurze wiederholte Beleuchtung der Region mit sehr hoher Laserintensität
- Aufzeichnung des Verlaufs der Fluoreszenzabschwächung im nicht ausgebleichten angrenzenden Bereich mit hoher zeitlicher Auflösung idealerweise simultan zum Bleichvorgang
- Änderungen der Intensiät in der nicht gebleichten Region repräsentieren die Summe aller Bewegungen der fluoreszierenden Moleküle, sowohl passive (z.B. Diffusion) als auch aktive (z.B. Transport).
- Die (Halbwertszeit) der Abschwächung der Fluoreszenz ist ein Maß für die Geschwindigkeit der Proteinbewegung.
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