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| Carl Zeiss erwirbt Anteile am Karlsruher Start-up Nanoscribe | Downloads und Links | ||
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| OBERKOCHEN, 30.09.2008. Der Oberkochener Optikkonzern Carl Zeiss hat knapp 40 Prozent am Karlsruher Start-up Nanoscribe GmbH erworben. Das junge Unternehmen, das im Dezember 2007 aus der Arbeitsgruppe von Professor Dr. Martin Wegener am Institut für Angewandte Physik der Universität Karlsruhe (TH) und des Forschungs- zentrums Karlsruhe entstanden ist, hat ein hoch innovatives Laser-Direct-Write-Verfahren zur 3D-Nanostrukturierung entwickelt. Neben dem Investment fördert Carl Zeiss das junge Unter- nehmen auch mit Know-how. „Mit dem Modell junge Forscher und Unternehmer frühzeitig bei der Unternehmensgründung nicht nur finanziell, sondern auch mit unserem Wissen und entsprechenden Technologien zu unter- stützen, geht Carl Zeiss einen neuen Weg“, erklärte Dr. Michael Kaschke, Vorstandsmitglied der Carl Zeiss AG. Zugleich wird die Mitwirkung an einer zukunftsweisenden Technologie gesichert. Nanoscribe entwickelt und produziert kompakte Rapid-Prototyping-Laserlithographiesysteme zur Herstellung dreidimensionaler Mikro- und Nano- strukturen in Fotolacken. Die noch junge Disziplin 3D-Laserlithographie findet Anwendung in der Mikro- und Nanophotonik, den Lebenswissen- schaften und der Biotechnologie sowie der Mikrofluidik. Martin Hermatschweiler, einer der Gründer und Geschäftsführer, kommentierte die Kooperation: „Nanoscribe hat das Potenzial, neue Anwen- dungsfelder in den optischen Technologien zu erschließen. Die Partnerschaft mit Carl Zeiss ist ein Meilenstein auf diesem Weg.“ Carl Zeiss kooperiert seit 2007 mit dem Unter- nehmen, das Ende Juni sein erstes System ausgeliefert hat. Professor Martin Wegener, einer der Gründer und wissenschaftlicher Berater des Start-ups, wurde im Jahr 2006 mit dem Carl-Zeiss-Forschungspreis ausgezeichnet. Jörg Nitschke Leiter Konzernfunktion Kommunikation Carl Zeiss AG Tel.: +49 7364 20-3242 Fax: +49 7364 20-3122 E-Mail: PI Nr.: 0188-2008-GER CC |
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