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R&D Award für Carl Zeiss
 
PlasDIC – der innovative Reliefkontrast für die mikroskopische Routine mit „Oscar der Erfindungen“ ausgezeichnet Downloads und Links



Carl Zeiss Mikroskopie erhält dritten R&D 100 Award in Folge.
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Axiovert 40 und PlasDIC
PlasDIC


MORRIS PLAINS/NJ/USA, 20.07.2004. Die Carl Zeiss Mikroskopie ist mit dem mikroskopischen Kontrastverfahren PlasDIC auch 2004 unter den Gewinnern des renommierten R&D 100 Awards. PlasDIC ist das erste differentielle Interferenzkontrastverfahren, das die Verwendung von kostengünstigen Plastikobjektträgern - ohne Informationsverlust - erlaubt. Mit dem R&D 100 Award zeichnet das R&D Magazin, die mit einer Auflage von monatlich 90.000 Exemplaren führende US-Zeitschrift für Forschung und Entwicklung, jährlich die 100 bedeutendsten technischen Produkte aus, die weltweit neu vorgestellt wurden.

Der innovative Reliefkontrast PlasDIC ist kostengünstig und einfach anwendbar und damit optimal für die mikroskopische Routinebeobachtung lebender Zellen oder auch für die Mikromanipulation von Zellen am Mikroskop, z.B. bei der Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion. Typische Einsatzorte sind zellbiologische oder molekularbiologische Labors von Universitäten, Pharmafirmen, Kliniken oder Institute für Reproduktionsmedizin.

PlasDIC ist als erstes polarisationsoptisches Differentialinterferenzkontrastverfahren unabhängig von unerwünschten optischen Anisotropien (z.B. verursacht durch Spannungs- oder natürliche Doppelbrechung) des Kondensors, Objektträgers, Objektes und Objektivs. Dies ermöglicht z.B. die Verwendung von Kunststoff-Petrischalen, die ein verbessertes Wachstum der Zellen am Schalenboden bieten. PlasDIC erzeugt eine größere Tiefenschärfe als der konventionelle differentielle Interferenzkontrast, so dass sowohl dünne als auch dicke Objekte gut mit einem Blick erfassbar sind - von besonderer Bedeutung z.B. bei der künstlichen Befruchtung von Eizellen.
Die Handhabung des Verfahrens ist denkbar einfach und schließt unbedachte Fehleinstellungen am Mikroskop aus. Sein Einsatz ist mit geringen Kosten für den Anwender verbunden. Sowohl am Axiovert 40 als auch am Axiovert 200 ist weder ein spezieller Kondensor noch ein kondensorseitiges Prisma notwendig. Zudem können Standardobjektive verwendet werden. Um mit PlasDIC arbeiten zu können, werden lediglich eine Kohärenzblende für den Kondensor, LD A-Plan Objektive, ein „Schieber PlasDIC“ und ein Analysator benötigt.

Dr. Ulrich Simon, Leiter des Unternehmensbereiches Mikroskopie, sieht in der neuerlichen Auszeichnung eine Bestätigung der Innovationsstrategie im Unternehmen: „Gerade auf dem Gebiet der Spitzenforschung hat der Bereich Mikroskopie mit innovativen Produkten, wie dem LSM 510 META, dem ApoTome und PlasDIC, seine führende Marktstellung gegenüber dem Wettbewerb festigen können. Entsprechend stark investieren wir in unsere Zukunft, in neue Technologien und Produktionskapazitäten. Mit einer durchdachten Strategie und einem gut ausgebildeten und effizienten Vertriebs- und Beratungsteam werden wir die Erfolgsgeschichte der Carl Zeiss Mikroskopie fortsetzen, mit einer Zielstellung: Unseren Kunden Arbeitsmittel an die Hand zu geben, mit denen sie in ihren Anwendungen schneller, effizienter und erfolgreicher sind.“ Der Unternehmensbereich Mikroskopie erzielte im vergangenen Geschäftsjahr 2002/ 2003 weltweit einen Umsatz von 295 Mio Euro.

Das Verfahren PlasDIC gewinnt nach dem Laser Scanning Mikroskop LSM 510 META und dem Verfahren für die Fluoreszenzmikroskopie ApoTome für den Unternehmensbereich Mikroskopie zum dritten Mal in Folge, insgesamt für Carl Zeiss bereits den 12. R&D 100 Award. Der Preis wird im Oktober 2004 in Chicago übergeben.


Bilddownload (JPEG, 1.078 kB)

Bild: Menschliche Epithelzellen aus der Mundschleimhaut, präpariert in einer Kunststoff-Petrischale. Deutlich ist der Informationsverlust im konventionellem Differentialinterferenzkontrast (links) infolge der Anisotropie des Objektträger-Materials zu erkennen. Der Bildkontrast mit PlasDIC (rechts) ist bei gleichem Objektträger-Material brillant.
Der polarisationsoptische Differentialinterferenzkontrast PlasDIC gehört in diesem Jahr zu den Gewinnern des renommierten R&D 100 Awards des US amerikanischen R&D Magazins.

Gudrun Vogel
Carl Zeiss Jena GmbH
Pressereferat Produktbereiche Mikroskopie,
Optisch-Elektronische Systeme
Tel.: +49 3641 64-2770
Fax: +49 3641 64-2941
E-Mail: g.vogel@zeiss.de

Carl Zeiss AG
Lichtmikroskopie
Postfach 4041
37030 Göttingen
Rainer Danz
Tel.: 0551 5060 368
Fax: 0551 5060 574
E-Mail: danz@zeiss.de

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