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| Monolithisches Miniatur Spektrometer MMS 1 |
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Die äußerst kompakte Bauweise ist signifikant für die Spektrometer der MMS-Familie. Da für viele Anwendungen kein hohes Auflösungsvermögen, aber eine hohe Reproduzierbarkeit notwendig ist, sind kleine Baugrößen möglich.

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Zentralkörper
Beim MMS 1 ist der Zentralkörper ein linsenähnlicher Glaskörper.
Das abbildende Gitter ist direkt auf diesen Glaskörper repliziert,
somit unverrückbar, optimal geschützt gegen Staub und Gase.
Der Einsatz eines optisch dichteren Mediums erlaubt zudem wegen der größeren Apertur den Einsatz von kleineren Gittern und bewirkt damit geringere Abbildungsfehler.
Gitter
Bei den Gittern für die MMS Familie selbst handelt es sich um
sogenannte holografisch geblazte (Wirkungsgrad optimierte)
Flat-field-Gitter. DieseGitter erreichen wesentlich höhere Wirkungsgrade (für unpolarisiertes Licht) als Gitter mit sinusoidalem Profil. Neben der dispersiven Funktion muss das Gitter den Eingangsspalt auf die Detektorzeile abbilden.
Querschnittswandler
Zur weiteren Optimierung der Lichtstärke dient ein Faserbündel-
Querschnittswandler. Der Eingangsspalt wird durch die lineare
Anordnung der Einzelfasern erzeugt (Spalthöhe h, bedingt
durch Anzahl der Einzelfasern, Spaltbreite b – Kerndurchmesser).
Dieser ist an die Pixelgröße der verwendeten Diodenzeile und
an die Abbildungs- und Dispersionseigenschaften des Flat-field-
Gitters angepasst.
Detektor
In der MMS Familie ist die Silizium-Diodenzeile S3904-256Q von
Hamamatsu eingebaut. Lediglich das MMS 1 NIR enhanced verwendet den Hamamatsu-Typ S8381-256Q. | |
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