Back To Top
“Göttingen – Blick von Westen”; Holzschnitt von 1585; Bereitgestellt durch das Stadtarchiv Göttingen

Standorte

Weitere Informationen

Geschichte von ZEISS in Göttingen

Wie alles begann

Göttingen, 953 zuerst erwähnt, wurde um 1150 das Stadtrecht verliehen. 1734 erfolgt die Gründung der Georg-August-Universität – benannt nach ihrem Gründer König Georg II. von England. Göttingen ist auch die Stadt, in der Rudolf Winkel 1857 seine präzisionsmechanische Arbeit für das Kasseler Unternehmen Breithaupt und für die Universität von Göttingen aufnahm. Dieses Jahr markiert den Beginn von Carl Zeiss in Göttingen, der untrennbar mit der Geschichte der Familie Winkel verknüpft ist.

Die Werkstatt floriert und schon bald wird eine Expansion notwendig: Ende des 19. Jahrhunderts zog sie in den Düsteren Eichenweg und wurde von Winkels ältestem Sohn Carl übernommen. 1907 führte dieser die Serienproduktion ein und erweiterte das Produktspektrum erheblich. Vier Jahre später wandelt Carl Zeiss als größter Anteilseigner den Betrieb in eine GmbH um. 1957 – ein Jahrhundert nachdem die ersten Geräte Winkels Werkstatt verließen – wurde die R. Winkel GmbH Bestandteil der Carl-Zeiss-Stiftung.

Heute ist Göttingen Entwicklungs- und Produktionsstandort der Carl Zeiss Microscopy GmbH mit den Geschäftsbereichen BioSciences, Industrial und der Produktion. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Elektronenmikroskope, aufrechte und inverse Mikroskope, Stereomikroskope und Komplettlösungen für die biomedizinische Forschung, das Gesundheitswesen und die Industrie. Zu den bedeutendsten Zielgruppen zählen heute Automobil- und Metallproduzenten, ebenso wie die Chemie-, Mikroelektronik- und Solarindustrie und die damit verbundenen Forschungseinrichtungen.

953

In einer Urkunde Kaiser
Ottos I. wird Göttingen erstmals unter dem Namen Gutingi erwähnt.

 ''Göttingen – Blick von Westen''; Holzschnitt, 1585; Mit freundlicher Genehmigung des Stadtarchiv Göttingen

Um 1150

Erhalt des Stadtrechts.

Mit freundlicher Genehmigung: Stadtarchiv Göttingen

1734

Eröffnung der Georg-August-Universität

1857

In angemieteten Räumen (Goethe-Allee) beginnt Rudolf Winkel seine Arbeit im Bereich Präzisionsmechanik für das Kasseler Unternehmen Breithaupt und für die Universität Göttingen.

1870

Die ersten größeren Winkel-Mikroskope werden durch Professor Listing begutachtet.

1874

Winkels Werkstatt zieht in den Düsteren Eichenweg 9 an der Ecke zur Baurat-Gerber-Straße.

1885

Die Werkstatt expandiert. Der älteste Sohn Carl wird neuer Direktor.

1907

Die Fabrik wird in der Königsallee neu eingerichtet. Massenproduktion und eine Vergrößerung des Angebots folgen.

1911

Carl Zeiss wird größter Anteilseigner. Das Unternehmen wird in eine GmbH umgewandelt und das Fabrikgebäude erneut vergrößert. Winkel ist das erste Unternehmen, das den 8-Stunden-Tag einführt. Anzahl der Mitarbeiter: 130.

1911

Fabrik II (optische Produktion) wird in der Carl-Zeiss-Straße eingerichtet.

1957

R. Winkel GmbH geht in der Carl-Zeiss-Stiftung auf.

 

Wir verwenden Cookies auf dieser Website. Cookies sind kleine Textdateien, die von Websites auf Ihrem Computer gespeichert werden. Cookies sind weit verbreitet und helfen Seiten optimiert darzustellen und zu verbessern. Durch die Nutzung unserer Seiten erklären Sie sich damit einverstanden. mehr

OK