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Geschichte von ZEISS in Oberkochen

Wie alles begann

Die Geschichte von ZEISS in Oberkochen begann am Ende des Zweiten Weltkriegs. Im Jahr 1945 deportierten die amerikanischen Truppen 77 führende Mitarbeiter von Carl Zeiss Jena nach Heidenheim. Ein Jahr später gründeten diese die „Opton Optische Werke Oberkochen GmbH“ als Tochterunternehmen der Carl-Zeiss-Stiftung. Das neue Unternehmen bezog Räume in leerstehenden Fabrikhallen im nahe gelegenen Oberkochen. Mehrmals wurde der Name geändert: 1947 firmierte das Unternehmen als „Zeiss-Opton Optische Werke Oberkochen GmbH“ und seit 1951 als „Carl Zeiss“.

In den folgenden Jahren expandierte das Unternehmen und mit ihm der kleine Ort Oberkochen. Neben der Fabrik wurden auch Wohnsiedlungen für die Mitarbeiter errichtet. Ein Verwaltungsgebäude und ein 20-Meter-Kuppel-Planetarium wurden neben anderen Fabrikgebäuden dem Stadtbild in den 1950er und 1960er Jahren hinzugefügt. Ein weiterer Ausbau folgte in den 1980er Jahren und umfasste zum Beispiel den Bau eines Produktionsgebäudes für die industrielle Messtechnik. Im Jahr 2006 wurde am Stadtrand das neue Werk der Carl Zeiss SMT AG offiziell eingeweiht, das weltweit modernste Entwicklungs- und Produktionszentrum für Lithographie-Optik. Im Jahr 2012 schloss sich der Bau eines Werkes für die Carl Zeiss Meditec AG an.

1335

Ersterwähnung der Ortschaft Oberkochen im Ellwanger Lagerbuch.

Karikatur "Zum 10jährigen Gedenken der Ankunft aus der "Ostzone".

1945

Führende Mitarbeiter von Carl Zeiss werden von amerikanischen Besatzungstruppen nach Heidenheim deportiert.

Opton Optische Werke Oberkochen GmbH

1946

Die Opton Optische Werke Oberkochen GmbH wird als Niederlassung der Carl-Zeiss-Stiftung gegründet. Als Unterkunft diente ein leeres Fabrikgebäude in Oberkochen. Die Fabrik expandierte in den 1950er Jahren.

Zeiss-Opton Logo.

1947

Umbenennung in Zeiss-Opton Optische Werke Oberkochen GmbH.

Heidenheim

1948

Verlagerung des Sitzes der Carl-Zeiss-Stiftung nach Heidenheim durch die Baden-Württembergische Regierung.

Das Logo von Carl Zeiss in Oberkochen, 1953-1971.

1951

Umbenennung in Carl Zeiss.

Thierstein in Oberkochen

1957

272 Wohneinheiten werden im Zeiss Siedlungsgebiet "Am Thierstein" in Oberkochen eingeweiht.

1963

Errichtung eines Verwaltungsgebäudes.

Planetariumskuppel im Entstehen.

1964

Errichtung einer Planetarienkuppel mit einem Durchmesser von 20 m.

1968

Siedlung erhält Stadtrecht.

1981

Konstruktion einer Fertigungshalle für die Industrielle Messtechnik (Gebäude XXXII).

1985

Weitere Expansion der Fabrik.

2006

Offizielle Einweihung des Werks für die Carl Zeiss SMT AG, der fortschrittlichsten Entwicklungs- und Produktionsstätte für Lithographieoptik.

2011

Start des Baus des Werks für die Carl Zeiss Meditec AG.

 

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