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Nahbereiche von Gleitsichtgläsern sind nach innen versetzt, damit sich die Nahblickfelder des konvergierenden Augenpaares entsprechend der Blickfeldforderung decken. Diese Seitenversetzung der Nahbereiche wird auch als Inset bezeichnet.

Beim Blick in die Nähe erfordern die horizontalen prismatischen Nebenwirkungen des Brillenglases eine Ablenkung der Fixierlinien, deren Größe von der dioptrischen Wirkung abhängt. Das hyperope Augenpaar muss beim Blick in die Nähe umso stärker konvergieren, je höher der Scheitelbrechwert des Brillenglases ist; das myope Augenpaar muß weniger stark konvergieren, je höher der Scheitelbrechwert ist.

Dieser Zusammenhang wird bei Carl Zeiss mit dem variablen Inset in besonderer Weise berücksichtigt. So variiert der Inset bei Gradal Top E Gleitsichtgläsern in Abhängigkeit von der Fernwirkung und der Höhe der Addition von 2,0 mm bis zu 4,5 mm. Durch den variablen Inset findet der Brillenträger immer das größtmögliche binokular nutzbare Blickfeld vor. Der variable Inset ist ein wichtiger Baustein der Horizontalsymmetrie.


Verlauf der Fixierlinien und Hauptstrahlen bei Kurzsichtigen

Verlauf der Fixierlinien und Hauptstrahlen bei Übersichtigen



Variabler Inset bei Gradal Top E Gleitsichtgläsern
(Vereinfachte Darstellung)

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Symmetrisch
Horizontalsymmetrisch
Variabler Inset
Dickenreduktionsprisma
Produktkennzeichen

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