Back To Top

Erfolg

Messzeit um 80 Prozent verkürzt
Messprotokoll dokumentiert Präzision des Wälzfräsers

Software

KMG

Sensor

Weitere Informationen

Auf den Zahn gefühlt

Software von ZEISS begleitet Wälzfräser-Entwicklung bei Sandvik

2010 beauftragte der Werkzeughersteller Sandvik Coromant ZEISS damit, ein spezialisiertes Messprogramm für Wälzfräser herauszubringen. Das Ergebnis: Mit Hilfe der Software GEAR PRO hob von ZEISS reduzierte das Unternehmen die Messzeit um bis zu 80 Prozent. Die automatisch generierten Messprotokolle weisen die Genauigkeit jedes Wälzfräsers nach.

Herausforderung: Präzision nachweisen – mit überschaubarem Aufwand

„Präzision ist für unsere Kunden enorm wichtig – und wir müssen sie nachweisen können“, sagt Axel Küpper, Senior Manager Global Sales and Application, Gear Milling Solutions beim Weltmarktführer für Werkzeuge und Werkzeuglösungen, Sandvik Coromant. „Denn ist das Profil eines Zahnrads für einen Kran nicht exakt gefertigt, hat der Hersteller unter Umständen 40.000 Euro in den Sand gesetzt“. Aus diesem Grund lag Sandvik das Thema Messtechnik am Herzen, als das Unternehmen in die Entwicklung von Wälzfräsern für die Zahnradfertigung einstieg.

Sandvik hatte bereits Koordinatenmessgeräte von ZEISS im Einsatz. Was jedoch fehlte, war ein spezialisiertes Messprogramm, das drei Kriterien erfüllte: Erstens sollte es bei der Messung alle 17 Anforderungen, die die DIN 3968 an Wälzfräser einer bestimmten Qualitätsklasse stellt, abfragen. Zweitens sollte die Software die Messergebnisse automatisch in ein Messprotokoll übertragen. Und drittens sollte sie zu einer möglichst schnellen Messung beitragen. Auf dem Markt suchte Sandvik eine solche Software vergebens. Aus der Anfrage bei ZEISS ging eine Entwicklungskooperation hervor.

Lösung: Messsoftware ZEISS GEAR PRO hob

010 installierte ZEISS bei Sandvik in Schmalkalden/Thüringen, die erste Entwicklungsstufe einer Software für die Wälzfräsermessung. Von da an lief die Entwicklung parallel: Sandvik arbeitete an den ersten Modellen seines Wälzfräsers und verwendete die Software für die begleitende Messung. Aus den Erkenntnissen daraus zog ZEISS seine Schlüsse für die Weiterentwicklung der Software. 2011 war es soweit: Sandvik brachte seinen ersten Wälzfräser, Coromill 176, heraus. Zugleich hatte ZEISS die erste Version der Software zur Wälzfräsermessung fertiggestellt.

Nutzen: Messzeit um 80 Prozent reduziert

Heute erfüllt die Messsoftware GEAR PRO hob von ZEISS voll und ganz die von Sandvik definierten Anforderungen: Auf Knopfdruck misst das Messgerät alle nach den Kriterien der DIN 3968 benötigten Abstände und Maße. Aus den Ergebnissen generiert die Software das Messprotokoll. Damit dokumentiert Sandvik den Kunden die Genauigkeitsklasse jedes Wälzfräsers. „Und dafür bekommen wir sehr gutes Feedback“, freut sich Küpper. Auch mit der Messzeit ist der Manager mehr als zufrieden: Rund 25 Minuten dauert es heute, einen Wälzfräser Modul 4 mit 70 Zähnen zu messen und die Ergebnisse zu protokollieren. Das ist eine Reduzierung der ursprünglichen Messzeit von 2,5 Stunden um rund 80 Prozent.

 

Wir verwenden Cookies auf dieser Website. Cookies sind kleine Textdateien, die von Websites auf Ihrem Computer gespeichert werden. Cookies sind weit verbreitet und helfen Seiten optimiert darzustellen und zu verbessern. Durch die Nutzung unserer Seiten erklären Sie sich damit einverstanden. mehr

OK