Back To Top

ZEISS setzt neue Standards in der Gesichtsfelddiagnose

DUBLIN, Kalifornien/USA, Coronado, Kalifornien/USA, Jena/Deutschland – 9. März 2015

Mit technologischen Neuerungen wie dem automatischen Korrekturglas für die Refraktion führt der neue HFA3 die Tradition als Goldstandard für die Gesichtsfelduntersuchung weiter: Das zeitintensive und fehleranfällige manuelle Einsetzen von Korrekturgläsern entfällt und der Untersuchungsablauf wird optimiert. Die Testergebnisse sind kombinierbar und Ärzte können sie mit den Resultaten früherer Humphrey Perimeter vergleichen.

Seit mehr als 30 Jahren bewährt sich das Humphrey® Projektionsperimeter (HFA™) als anerkannter Standard für die Glaukomdiagnose und das Glaukommanagement. Anlässlich des Jahreskongresses der American Glaucoma Society 2015 in Coronado, Kalifornien, hat ZEISS nun weltweit zum ersten Mal eine neue Generation in der Gesichtsfelduntersuchung präsentiert: den HFA3. Der HFA3 ist für eine Optimierung der klinischen Abläufe ausgelegt - unter Beibehaltung der bewährten Teststrategien und Progressionsanalysen, die sich als klinischer Standard etabliert haben.

Für Kontinuität und Verlässlichkeit in der laufenden Betreuung der Patienten ist gesorgt: Die Testergebnisse auf der neuen Plattform sind mit den Ergebnissen von HFA-Geräten früherer Generationen kompatibel und fügen sich in die Trendanalyse ohne Qualitätseinbußen in der Verlaufskontrolle ein.

Der HFA3 ist das erste Perimeter, das die patentierte Liquid-Lens-Technik einsetzt. Das automatische Einstellen der sphärischen Refraktion spart Zeit und beugt der Verwechslung von Korrekturgläsern vor. In der Perimetrie ist die Sehschärfe eine zentrale Größe; der Ausgleich der Fehl- und Altersweitsichtigkeit – Presbyopie – ist ein wichtiger Faktor für gute Testergebnisse. Beim HFA3 Modell 860 kommen keine herkömmlichen Korrekturgläser zum Einsatz, sondern die patentierte Liquid Trial Lens™. Die bestmögliche Refraktivkorrektur wird anhand der im Gerät eingegebenen Patientenrefraktion und der Presbyopie automatisch eingestellt.1

Der HFA3 bietet nun die folgenden Vorteile für einen optimierten und schnelleren Arbeitsablauf mit einer Reihe neuer Funktionen:

  • Die Testergebnisse werden mit RelEYE™ verlässlicher. Damit kann der Arzt die Augenposition während jeder Stimulusdarbietung überprüfen. RelEYE-Daten können sowohl am Gerät selbst während der laufenden Untersuchung und über die Software FORUM® Glaucoma Workplace nach Abschluss des Tests eingesehen werden. So können Ärzte beispielsweise hängende Lider (Ptosis) als Fehlerursache in der Befundung ausschließen.
  • Die neue intuitive SmartTouch™-Benutzeroberfläche bietet eine erhebliche Zeitersparnis, da die Arbeitsliste sowie Test-Voreinstellungen den Untersuchungsstart beschleunigen. Das Gaze Tracking initialisiert schneller und bei mehr Patienten als je zuvor (Fixationssystem). Außerdem bietet es Informationen, mit denen Ärzte die Zuverlässigkeit der Testergebnisse überprüfen können. Die Durchführung kinetischer Untersuchungen wird vereinfacht mit der Unterstützung der leicht zu bedienenden kinetischen Benutzeroberfläche mit dem vollen 180°-Grad-Sehfeld.

"Zusammen mit den anderen Komponenten des Glaukommanagements von ZEISS bietet der HFA3 eine hervorragende Kombination aus reibungsloser Integration und diagnostischer Leistung für die Fachleute von Glaukomdiagnose und Glaukommanagement", sagt Dr. Ludwin Monz, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss Meditec AG.

1 Verfügbarer Korrekturbereich -8 bis + 8 Dioptrien Sphäre. Nur sphärische Korrektur. Liquid Trial Lens ist verfügbar im Modell HFA3 860.

Ansprechpartner für die Presse:
Bill Taggart, Group Communications, Carl Zeiss Meditec, Inc.Dublin, Kalifornien, USA
Mobil +1 925-493-9251; E-Mail: william .taggart @zeiss .com

Jann Gerrit Ohlendorf, Group Communications, Carl Zeiss Meditec AG
Telefon +49 (0) 3641 220-331, Email: press .meditec @zeiss .com

Ansprechpartner für Investoren:
Sebastian Frericks, Investor Relations, Carl Zeiss Meditec AG
Tel. 03641 220-116, E-Mail: investors .meditec @zeiss .com

 

www.meditec.zeiss.de/presse

 

 

Kurzprofil

Die im TecDAX der deutschen Börse gelistete Carl Zeiss Meditec AG (ISIN: DE0005313704) ist einer der weltweit führenden Medizintechnikanbieter. Das Unternehmen liefert innovative Technologien und applikationsorientierte Lösungen, die es den Ärzten ermöglichen, die Lebensqualität ihrer Patienten zu verbessern. Zur Diagnose und Behandlung von Augenkrankheiten bietet das Unternehmen Komplettlösungen, einschließlich Implantaten und Verbrauchsgütern. In der Mikrochirurgie stellt das Unternehmen innovative Visualisierungslösungen bereit. Abgerundet wird das Medizintechnik-Portfolio von Carl Zeiss Meditec durch viel versprechende Zukunftstechnologien wie die intraoperative Strahlentherapie.Mit knapp 3.000 Mitarbeitern erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 2013/14 (30. September) einen Umsatz von 909 Millionen EUR.

Hauptsitz von Carl Zeiss Meditec ist Jena, Deutschland. Neben weiteren Niederlassungen in Deutschland ist das Unternehmen mit über 50 Prozent seiner Mitarbeiter an Standorten in USA, Japan sowie Spanien und Frankreich vertreten. Das Center for Application and Research (CARIn) in Bangalore, Indien, und das Carl Zeiss Innovations Center for Reserach and Development in Shanghai, China, stärken die Präsenz in diesen schnell wachsenden Ländern. Etwa 35 Prozent der Carl Zeiss Meditec-Anteile befinden sich im Streubesitz. Die übrigen rund 65 Prozent werden von der Carl Zeiss AG, einer weltweit führenden Unternehmensgruppe der optischen und optoelektronischen Industrie, gehalten.

 

Wir verwenden Cookies auf dieser Website. Cookies sind kleine Textdateien, die von Websites auf Ihrem Computer gespeichert werden. Cookies sind weit verbreitet und helfen Seiten optimiert darzustellen und zu verbessern. Durch die Nutzung unserer Seiten erklären Sie sich damit einverstanden. mehr

OK