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Glossar

Koaxiallicht

Das koaxiale Licht läuft nahezu parallel mit dem Beobachtungsstrahlengang. Das Licht wird über einen Lichtleiter an der Rückseite des Operationsmikroskops mit einem Spiegel in den Strahlengang durch das Objektiv auf die Behandlungszone eingekoppelt. Das koaxiale Licht leuchtet das Sehfeld schattenfrei aus und gelangt auch in Kavitäten und Wurzelkanäle.





Das koaxiale Licht von den Operationsmikroskopen S7 / OPMI PROergo, S100 / OPMI pico und S100 / OPMI pico mit MORA interface leuchtet das Sehfeld schattenfrei und homogen aus und gelangt auch in Kavitäten und Wurzelkanäle. (1) Feine Details sind sichtbar. Diffuse Beleuchtung (2) oder Schräglicht (3) erzeugt Schatten. Wurzelkanäle oder Frakturen, die im Schatten liegen, können übersehen werden.

Koaxiallicht

(1) Koaxiallicht

Raumlicht

(2) Raumlicht

Schräglicht

(3) Oblique Light

Strahlengang

Das Objektiv bündelt die Bildinformation vom Objekt. Der linke und rechte Strahlengang im Operationsmikroskop verlaufen aus verschiedenen Blickwinkeln auf das Objekt und erzeugen so den dreidimensionalen Bildeindruck.

Der Vergrößerungswechsler vergrößert oder verkleinert das Bild je nach gewählter Stellung. Die Tubuslinse erzeugt ein Zwischenbild vom Objekt, das mit dem Okular vergrößert in das Auge abgebildet wird.

Die Prismen im Tubus drehen das Bild seitenrichtig und ermöglichen das Einstellen der Pupillendistanz, so dass die Augenpupille des Beobachters mit der Austrittspupille des Operationsmikroskops zur Deckung kommt.

Stereoskopischer Strahlengang

Der stereoskopische Strahlengang ist Voraussetzung für den
dreidimensionalen Bildeindruck.

Vergrößerung

Die Vergrößerung, mit der wir ein Objekt im Okular des Operationsmikroskops erkennen, ist die sogenannte Gesamtvergrößerung. Sie wird von den verschiedenen optischen Komponenten des Operationsmikroskops beeinflusst und lässt sich mithilfe einer Formel leicht errechnen:

Vergrößerung

Die Vergrößerung ist berechnet für ein OPMI pico mit 12,5fachen Okularen, mit einer Tubusbrennweite von 170 mm und einem Objektiv mit 250 mm Brennweite. Je niedriger die Vergrößerung, desto größer ist der Durchmesser des Sehfeldes. Daher ermöglicht eine kleine Vergrößerung eine gute Übersicht und Orientierung im Behandlungsfeld.

Beispiel:

Brennweite Tubus: f = 170mm
Brennweite Objektiv: f = 250 mm
Faktor Vergrößerungswechsler: 2.5 x
Faktor des Okulars: 12,5x

Die Formel für die Berechnung der Gesamtvergrößerung gilt für Mikroskope mit fester Brennweite
(z. B. OPMI pico).

Varioskop

Anders als bei einem Objektiv lässt sich das Varioskop des S7 / OPMI PROergo auf verschiedene Arbeitsabstände einstellen. Der Arbeitsabstand kann zwischen 200 und 415 mm kontinuierlich verändert werden. Das OPMI PROergo kann in unterschiedlichen Abständen zum Behandlungsfeld innerhalb dieses Bereichs eingestellt werden. Anders als bei einem Operationsmikroskop mit festem Arbeitsabstand (wie S100 / OPMI pico und S100 /OPMI pico mit MORA interface) ist es nicht erforderlich, das OPMI PROergo zum Fokussieren zu heben oder zu senken.

Wie ist das möglich? Das Linsensystem des Varioskops besteht aus zwei Linsengruppen. Um ein Objekt in einem gewählten Arbeitsabstand zu fokussieren, wird die obere Linsengruppe entlang der optischen Achse verschoben. Das motorbetriebene Varioskop des OPMI PROergo wird über einen Knopf am Multifunktionshandgriff bedient.

Varioskop

Der Arbeitsabstand kann entsprechend dem eingebauten zweiten Linsensystem des Varioskops angepasst werden.

Arbeitsabstand

Bei der Arbeit mit einem Operationsmikroskop am Patienten muss man einen bestimmten Abstand zwischen der Frontlinse des Operationsmikroskops und dem betrachteten Objekt einhalten. Dies ist der sogenannte Arbeitsabstand.

Je kürzer der Arbeitsabstand, desto höher ist die Gesamtvergrößerung. Je größer der Arbeitsabstand desto niedriger ist die Gesamtvergrößerung.

Für das S100 / OPMI pico und S100 / OPMI pico mit MORA interface sind Objektive mit 200, 250 oder 300 mm Arbeitsabstand erhältlich. Dies sind Objektive mit einem unveränderlichen Arbeitsabstand. Das Varioskop des OPMI PROergo erlaubt kontinuierlich veränderbare Arbeitsabstände zwischen 200 und 415 mm. Auf diese Weise lässt sich das Operationsmikroskop den ergonomischen Bedürfnissen des Zahnarztes/der Zahnärztin entsprechend in der Höhe einstellen.

working distance

The working distance of a microscope is the distance between the opbject level and the front lens of the microscope.

Chromatische Aberration

Ein typischer optischer Fehler, der zu verminderter Bildqualität führt, ist die chromatische Aberration. Dabei entstehen Farbsäume, die das Bild unscharf wirken lassen. Die Ursache für diesen Bildfehler ist die prismatische Wirkung einer Linse. Weißes Licht, das vom Objekt kommend die Linse durchstrahlt, wird beim Austritt aus der Linse in seine Spektralfarben zerlegt. Die Linse bündelt die austretenden Lichtstrahlen zwar auf einen Fokuspunkt, da aber blaues Licht stärker gebrochen wird als grünes oder rotes Licht, liegt der Fokuspunkt des blauen Lichts näher an der Linse. Der Fokuspunkt des roten Lichtanteils ist am weitesten von der Linse entfernt. Dadurch wird der Fokuspunkt "verschmiert", was zu Farbsäumen und unscharfem Bildeindruck führt.

Apochromatische Korrektur

Durch eine entsprechende Berechnung des optischen Systems und durch die Verwendung von Glassorten mit speziellen Brechungsindizes lässt sich die chromatische Aberration weitgehend korrigieren. Die apochromatische Korrektur bezeichnet die hochwertigste Korrekturstufe für diesen Farbfehler, da rotes, grünes und blaues Licht nahezu in einem gemeinsamen Fokuspunkt abgebildet werden und damit zu einer exzellenten Bildqualität und Farbwiedergabe bis in die Peripherie der Linse beitragen.

 

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