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nanospots 2014

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nanospots 2014

ZEISS sponsert Nano-Kurzfilm-Festival zum dritten Mal

"Mit Nano die Welt gestalten – wie sieht unser Leben 2020 aus?" lautete das Thema des diesjährigen Nano-Kurzfilm-Wettbewerbs nanospots, der am 3.7. in einem fulminanten Festival im Studio Halle an der Saale seinen Höhepunkt fand. ZEISS Microscopy sponserte zum dritten Mal in Folge die Siegerprämie. Elf im Vorfeld bereits ausgewählte interdisziplinäre Teams aus Nanoforschern und Filmschaffenden präsentierten einem Publikum aus über 200 Gästen ihre kreativen und innovativen Nano-Spots und visualisierten damit die vielfältigen Chancen einer faszinierenden Nanowelt.
Im großen Finale wählte das Publikum mit über 200 Besuchern ab 22 Uhr die 3 besten Nano-Kurzfilmer Deutschlands. Der Sieg ging zweimal nach Halle. Dr. Martin Kienle überreichte den Hauptpreis über 5.000 € dem Team unter der Leitung von Steffen Niemann und Klemens Ilse von der Martin-Luther-Universität Halle für ihren Spot „Nanowasserbomben“. Dieser zeigt auf humorvolle Weise, welche Perspektiven die Nanotechnologie insbesondere für die Desinfektion von Luft von Bakterien hat, ohne für den Menschen schädlich zu wirken. Auch die zweit- und drittplatzierten Teams konnten sich über attraktive Siegerprämien freuen. Das Team „Cotton -9“ unter der Leitung von Oliver Schulz vom Department für Medien- und Kommunikationswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle und Prof. Felipe Natalio kam auf den 2. Platz und freute sich über 3.000 € von der Bethge-Stiftung. Platz 3 ging an „Playground: Matter“ und dem Team Man-Made Blossom unter der Leitung von Tobias Hoffmann aus Berlin, dotiert mit 2.000 € von der Aktionslinie Hessen-Nanotech.
Die Initiative nanospots ermöglicht als besonderes Format einer partizipativen Wissenschaftskommunikation 3.0 die konkrete Zusammenarbeit zwischen Naturwissenschaftlern und Filmschaffenden und fördert dadurch den wechselseitigen Dialog, in dem die Phänomene des Nanokosmos auf originelle Art präsentiert und darüber hinaus auch kritisch diskutiert werden. „Nanospots sollen über das Medium des Kurzfilms aber auch die begleitende Interaktion über die Internetplattform und Medien den öffentlichen Diskurs um die Nanotechnologie konstruktiv fördern und ein besseres Verständnis für die Wechselwirkungen im Nanokosmos erzielen“, so Prof. Ralf Wehrspohn, Nano-Physiker und Projektleiter der Initiative und Ilka Bickmann, Geschäftsführerin science2public, Initiatorin und Koordinatorin der nanospots.
Mit einem Podiums-Dialog-Duell zu Synergien und Widersprüchen von Forschung und Film etablierte die Initiative nanospots den mit dem ersten Festival 2012 initiierten Dialog zwischen Filmemachenden, Wissenschaftler/innen und Öffentlichkeit. Zum Thema „Wie viel Kommunikation braucht die Wissenschaft? Oder: Der Spot als kleinstes Format der bewegten Wissenschaftskommunikation“ diskutierten engagiert und durchaus kontrovers Experten wie Hans-Peter Hiepe, Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Prof. Ralf B. Wehrspohn, Nano-Physiker an der Martin-Luther-Universität Halle und Leiter des Fraunhofer IWMH, Uta Kolano, Department für Medien- und Kommunikationswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle, Thilo Körkel, Spektrum der Wissenschaft und Tony Loeser, MotionWorks GmbH.
Ebenso stand das Thema „Nano im Dialog“ im Vordergrund von „Tischgesprächen“, in denen das Publikum in Kontakt mit den Preisträgern treten konnte, um mit ihnen über Themen und Inhalten zu ihren Spots zu diskutieren.
Zusätzlich zur Abendveranstaltung geht das Festival im Internet weiter. Auf der offiziellen Homepage der Initiative kann bis zum 03.08.14 ein Publikumsliebling gekürt werden. Außerdem zeigt die Filmgalerie unter www.nanospots.de alle Spots neben ihren Preisträgern.

 

 

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