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Wissen über Ferngläser

Fernglas Kompendium

ZEISS bietet heute ein umfangreiches Programm an Ferngläsern, das für jeden Anwendungsfall das Optimum bietet. So unterschiedlich die Ferngläser dieses Programms in ihrer Leistung auch sein mögen, eines ist ihnen allen gemeinsam: die Markenqualität von ZEISS.

Blicken Sie mit uns zurück auf wichtige Meilensteine in der Entwicklung der Ferngläser. Weiterhin finden Sie wissenswerte Daten und Fakten zu Ferngläsern sowie einen kurzen Überblick über die verschiedenen Typen von ZEISS Ferngläsern.

Die Entwicklung des Fernrohrs

Der Entwicklung des Fernrohrs und der daraus abgeleiteten Ferngläser liegt der Wunsch zu Grunde, Gegenstände in der Ferne nah zu sehen. Richtete sich das Interesse zunächst auf die Sterne am Himmel, so wurde das Fernrohr nach und nach auch für die Erdbeobachtung interessant.

 

Mit der Erfindung des Fernrohres sind mehrere Namen verbunden: Hans Lipperhey aus Middelburg und Jakob Adriaanszon, genannt Metius von Alkmaar. Beide waren Brillenmacher, und beide beantragten unabhängig voneinander im Oktober 1608 ein Patent bei den Generalstaaten im Haag. Auch Sacharias Janssen aus Middelburg soll bereits 1590 ein Fernrohr erfunden haben.

Kepler- und Galilei-Fernrohr im Vergleich

Galilei-Fernrohr

Galilei-Fernrohr

Kepler-Fernrohr

Kepler-Fernrohr


So strittig die Urheberschaft bis heute auch ist, so unstrittig ist, dass es sich um ein holländisches Fernrohr handelte – später Galilei-Fernrohr genannt, weil Galileo Galilei 1609 sein Fernrohr vorstellte –, das aus einer Sammellinse als Objektiv und einer Zerstreuungslinse als Okular bestand und deshalb aufrecht und seitenrichtig abbildete.

Johannes Kepler beschrieb 1611 den Strahlengang seines Teleskopes, das Grundlage für fast alle heutigen Ferngläser und Zielfernrohre ist, in seiner "Urform" aber ein umgekehrtes, seitenverkehrtes Bild lieferte. Doch blieb es Chr. Scheiner vorbehalten, 1615 das erste Kepler-Fernrohr zu bauen, bei dem sowohl Objektiv als auch Okular Sammellinsen sind.

Meilensteine im Fernglasbau

Zwei bedeutende Meilensteine im Fernglasbau

1894 1894 erhält Ernst Abbe (ZEISS Werk Jena) ein Patent auf ein Fernglas mit vergrößertem Objektivabstand. Bei diesem Fernglas wurden Porro-Prismen als Umkehrsystem verwendet.
1897 1897 bringt Moritz Hensoldt in Wetzlar ein Fernglas auf den Markt, bei dem – weltweit erstmalig – Dachprismen als Umkehrsystem dienten. Auch dieses Fernglas hatte einen vergrößerten Objektivabstand.

Mit diesen beiden Entwicklungen wurde der moderne Fernglasbau eingeleitet, und der Fortschritt auf diesem Gebiet ist seither untrennbar mit den Namen Moritz Hensoldt und Carl Zeiss verknüpft.

Bereits 1928 übernahm ZEISS aus Jena das Hensoldt Werk in Wetzlar, das allerdings bis 2006 als „Hensoldt AG" unter der Carl Zeiss Gruppe firmierte. Dann wurde es umbenannt in die „Carl Zeiss Sports Optics GmbH“.

Bezeichnungen von Ferngläsern

Die wichtigsten Daten eines Fernglases lassen sich durch seine Vergrößerung V und den Objektivdurchmesser D beschreiben.


Ein Beispiel zum Victory Compact 8x20 T*:

Vergrößerung V = 8x

Objektivdurchmesser D = 20 mm

Was bedeuten die beiden Zahlenwerte?

 

Vergrößerung


V:

Sie gibt an, wieviel mal näher bzw. wieviel größer man das beobachtete Objekt sieht. Für Freihand-beobachtungen sollte sie 10x nicht übersteigen, weil durch das Handzittern das Bild zu unruhig wird.

Objektivdurchmesser

 

D:

Er bestimmt die Lichtmenge, die eintreten kann. Aber: Je größer D ist, desto größer und schwerer ist auch das Fernglas.
 

Typen von Ferngläsern

Das Fernglasprogramm

Monokulare Handfernrohre sind schnell einsatzbereit und ideal zum Erkennen von Einzelheiten in der Ferne, z.B. von Straßennamen und Hausnummern. Sie werden auch Sehhilfen genannt.
Taschenferngläser Sie sind klein, leicht und handlich - ideal für Theater, Urlaub, Reise und Wandern.
Ferngläser Es existieren Universalgläser für jeden Zweck, jedoch ebenfalls sogenannte Spezialgläser für Ornithologie und Naturbeobachtung. Bestimmte Ferngläser sind auch bei Dämmerung nutzbar, wie z.B. während der Jagd.
Ferngläser mit Bildstabilisierung für Beobachtungen bei höchster Vergrößerung
Spektive für die Beobachtung feinster Details auf weite Entfernungen,
z.B. Beobachtung der Tierwelt in freier Natur

Vergrößernde Sehhilfen

Handfernrohre für mehr Mobilität

Häufig sind es kleine Unwägbarkeiten, die es ohne fremde Hilfe fast unmöglich machen, mobil zu sein. Einzelheiten in der Ferne und in der Nähe, wie Straßennamen, Hausnummern oder Busfahrpläne, können einfach nicht gelesen werden.

 

Kleine, unauffällige Handfernrohre von ZEISS geben unterwegs Sicherheit. Umgehängt oder in der Jackentasche, sind sie schnell und überall einsatzbereit. Im praktischen und attraktiven Design bieten sie ein großes Sehfeld und selbstverständlich vergütete Optik.

 

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