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Randecker Maar

Das Randecker Maar ist ein ehemaliger Vulkanschlot der Schwäbischen Alb im Süden Deutschlands. Dadurch, dass der Albaufstieg auf etwa 800m ü. NN an dieser Stelle besonders flach ist, ist das Randecker Maar ein wichtiges Nadelöhr für Zugvögel aus dem Norden, aber auch für wandernde Insekten. Auf ihrem kräftezehrenden Flug nach Süden versuchen die Tiere, möglichst viel Energie zu sparen. Dies gelingt unter anderem, indem sie die leichtesten Routen für ihre Reise auswählen. Stellt man sich an den Rand des Randecker Maars, so kann man die Vögel teilweise sogar auf Augenhöhe an sich vorbeiziehen sehen. Es ist naheliegend, dass sich dort bereits 1970 die Forschungsstation Randecker Maar ihren Standort suchte. Hier werden seitdem Langzeitbeobachtungen des Vogelzugs, Untersuchungen von Insektenwanderungen und Waldökologie betrieben. Ob Vögel, Libellen, Schwebfliegen oder Schmetterlinge, fast alles was an dieser Station vorbei fliegt, wird erfasst und die Daten anschließend wissenschaftlich ausgewertet. Nur durch solche Forschungsarbeiten können Veränderungen auf den Zugrouten der Tiere und im empfindlichen Ökosystem frühzeitig erkannt werden und Schutzmaßnahmen für die Natur eingeleitet werden.

Einmal im Jahr öffnet die Forschungsstation Randecker Maar ihre Türen auch für Besucher. Dann haben Interessierte und Naturliebhaber die Möglichkeit, den Vogelzug über die schöne Alblandschaft von der Station aus selbst mit zu erleben. Damit Sie die Faszination des Vogelzugs und der Schmetterlingswanderungen ebenso wie die Brillanz der Farben der Natur noch näher erleben können, werden den Besuchern an diesem Tag die Hochleistungsferngläser, Spektive und das Victory PhotoScope von Carl Zeiss leihweise zur Verfügung gestellt. Auch die Mitarbeiter der Station verlassen sich bei ihren Beobachtungen über das Jahr auf Spitzenoptik wie das Victory DiaScope von Carl Zeiss. Auch bei zeitweise rauesten Bedingungen an stürmischen und verregneten Herbsttagen oder schwierigen Lichtverhältnissen an warmen Frühlingstagen, wenn die Sonne bereits strahlend am Himmel steht, können sie damit entfernt ziehende Vögel mit Leichtigkeit bestimmen.

 

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