Natur auf Spanisch: Cota Doñana

Der 1969 geschaffene Nationalpark misst heute 50.720 ha und ist das größte Naturschutzgebiet Westeuropas. So groß der Doñana ist, so vielfältig sind auch die Lebensräume, die er bietet. Ungestörte Strände, riesige Überschwemmungsflächen, Lagunen, Wanderdünen, ausgedehnte Pinien- und Fichtenbestände und weite Heidelandschaften machen ihn zu einem sicheren Rast- und Überwinterungsgebiet für Zugvögel. Bedrohten Vogelarten, wie Marmelenten oder Weißkopfruderenten, und seltenen Säugetieren, wie dem iberischen Luchs, ist er ein einzigartiges Brutgebiet. Nur wenige Bereiche des Nationalparks sind für Menschen zugänglich. Eines der großartigsten Erlebnisse ist es wohl, an einer der wenigen vier bis sieben Stunden langen Jeeptouren durch den Park teilzunehmen, die im Besucherzentrum El Acebuche starten. Bereits hier kann man auf kurzen Wanderwegen die offene Landschaft und kleinen Lagunen des Parks erkunden.

Für die kurzen Distanzen, auf die man hier Samtkopf- und Weißbartgrasmücken in den Büschen beobachten kann, empfehlen sich besonders die 8x20 T* Victory Compact Modelle. Durch ihr geringes Gewicht sind sie angenehm zu tragen, was bei hohen Temperaturen wichtig ist. Was bei der Beobachtung jedoch besonders besticht, ist ihr großes Sehfeld, mit dem man kleine, flinke Vögel wie die Grasmücken in den Büschen aufspüren kann, bevor sie davongeflogen sind.

 

Von El Acebuche geht die Fahrt in Richtung Matalascañas und entlang des Atlantiks auf unberührten Küstenstreifen in den Park. Wanderdünen, Ozean und breite Strände prägen das Landschaftsbild. Die Region ist ein wichtiger Rastplatz für Hochseevögel aller Art. Wellenläufer und Skuas können in den Wintermonaten von der Küste aus mit dem DiaScope 85 T* FL auf See sowohl über große Entfernungen als auch recht nahe am Strand beobachtet werden.

An der Flussmündung des Rio Guadalquivir führt die Fahrt von der Küste weg ins Herz des Parks. Von hier aus kann man einen ersten Blick auf die großen Überschwemmungsflächen des Parks erhaschen. Rosa Flamingos filtern mit dem Schnabel das Wasser auf der Suche nach Flohkrebsen, Ringelwürmern und Mückenlarven. Diese Wasserflächen sind ein wichtiges Überwinterungsgebiet für bis zu 600.000 Wasservögel, Gänse, Enten und Limikolen aus dem Norden Europas. Mit einem CONQUEST HD 10x42 Fernglas können Sie sich dank des überragend weiten Sehfeldes in ganzer Breite am Treiben in den ausgedehnten Lagunen bei 10-facher Vergrößerung erfreuen.

 

Die Fahrt führt weiter durch mediterrane Busch- und Sumpflandschaften und an Überschwemmungsflächen entlang zurück nach El Acebuche. Im Dämmerlicht der hohen Pinien lassen sich zum Beispiel mit dem VICTORY HT 10x42 Blauelstern beobachten; Rothirsche und Damwild äsen in den Ebenen. Durch die überragende Lichtstärke des VICTORY HT Fernglases können sie trotz des Dämmerlichtes die volle Farbbrillanz der hübschen Blauelstern genießen und mit viel Glück vielleicht sogar einen Blick auf einen scheuen Ichneumon erhaschen.
El Acebuche liegt nur wenige Kilometer entfernt von der kleinen Stadt El Rocio. Von hier aus kann man einen der wohl imposantesten Bewohner des Parks regelmäßig beobachten: den Spanischen Kaiseradler. Nicht selten zieht er in der Mittagssonne über der weiten Ebene des Parks vor der Stadt seine Kreise.

Das von Carl Zeiss Sports Optics unterstützte Francisco Bernis Ornithological Center, das durch SEO/BirdLife betreut wird, liegt am Rande von El Rocio und ist ideal für die Beobachtung des Spanischen Kaiseradlers. Eine weite Terrasse bietet einen Aussichtspunkt direkt am Schilf oberhalb der überschwemmten Flächen.

 

Das Zentrum ist mit der hochwertigen Spitzenoptik aus dem Hause Zeiss ausgestattet. Interessierte Beobachter können hier zum Beispiel mit dem Victory FL 8x32 T* Wellenastrilde aus nächster Nähe beobachten. Diese kleinen Vögel, die ihren Ursprung in Afrika haben, sind bereits seit einigen Jahren im Park heimisch und hüpfen hier munter durch die Schilfbestände. Das Victory DiaScope mit seiner bis zu 75-fachen Vergrößerung eignet sich hervorragend, um auch auf große Entfernung die ganze Pracht des Spanischen Kaiseradlers zu genießen, wenn er seine Kreise am Himmel zieht oder in der Mittagssonne auf einem der hohen Kiefernbäume auf der anderen Seite der Überschwemmungsfläche im Park ruht. Purpurhühner suchen im Schilf nach Nahrung und die seltenen Weißkopfruderenten und Moorenten lassen sich zwischen den Flamingos schwimmend auf der Wasserfläche ausgiebig vom Beobachtungszentrum aus beobachten. Wer an diesem einzigartigen Naturschauspiel teilhaben kann, versteht einmal mehr, warum dieser Lebensraum so schützenswert ist.

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