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Wanderpremiere: CONQUEST HD

Der Rucksack ist gepackt: genügend Wasser, ein kräftiges Brot für den Hunger zwischendurch und Energieriegel für den Fall der Fälle – alles dabei für einen spannenden Aufstieg. Ich bin bereit, mit der Natur eins zu werden und den Kopf frei zu kriegen. Mehr als das: Ich brauche es! Das Handy bleibt da ganz sicher zuhause. Technik brauche ich nicht. Mein einziger Begleiter, den ich trotz technischer Hochleistung mitnehmen möchte, ist das CONQUEST HD 10x32. Los geht’s! Der Aufstieg ist steil und anstrengend.


Nur das Knirschen meiner Sohlen auf dem steinigen Untergrund stört das Zwitschern und Zirpen um mich herum. Nach einer knappen Stunde verlasse ich den festen Weg; weiter bergauf geht es auf einem schmalen Pfad. Nach und nach zehrt der steile Hang an meiner Ausdauer. Mein Atem geht schnell, meine Beine sind schwer wie Blei. Ich mache einen ersten kurzen Halt, schaue zwischen den Bäumen auf den bereits zurückgelegten Weg und genieße die Aussicht. Das ist ein guter Moment, das CONQUEST HD auszupacken.

Fünf Sterne schon mal für die Bedienung: Das Fernglas liegt angenehm in der Hand, besonders das große Fokussierrad gefällt mir gut. Mein Finger liegt ganz selbstverständlich darauf. Ich fokussiere auf die gegenüberliegenden Berge. Was für ein Blick! Das Sehfeld ist wie versprochen beeindruckend groß. Gipfel reiht sich an Gipfel. Die Berge scheinen gar kein Ende zu nehmen. Und was für klare Farben!

 

Ob das Glas auch im Nahbereich hält, was es verspricht? Der Hang neben dem Pfad ist mit hellgrünem Gras, Farn, Moos und kleinen Blüten in Lila, Weiß und Rot bewachsen. Schmetterlinge und andere kleinen Insekten sind in diesem Miniatururwald zu Hause. Ich fokussiere darauf und bin erneut beeindruckt. Jede kleinste Kleinigkeit sehe ich gestochen scharf. Eine tolle Leistung für solch ein kompaktes Fernglas, zumal ich direkt neben mich blicke, in sicherlich nicht einmal 2 Meter Entfernung.

Das CONQUEST HD ist federleicht. Deshalb trage ich es jetzt um den Hals, um immer mal wieder durchschauen zu können. Den Wald habe ich längst hinter mir gelassen, so dass ich immer wieder anhalte und meinen Blick streifen lasse. Der Untergrund wird jetzt immer steiniger und ich muss aufpassen, auf dem Geröll nicht wegzurutschen. Auf dem Hochplateau angekommen, gehe ich noch bis zu einem kleinen Schneefeld. Auf dem benachbarten Berghang, etwas höher gelegen als das Plateau, sehe ich, wie sich kleine Punkte bewegen. Ob ich da gerade ein paar Steinböcke entdeckt habe? Gespannt zücke ich mein Glas. So ist es! Selbst über die große Entfernung kann ich eine kleine Gruppe Steinböcke erkennen. Hier oben bin ich da, wo ich hinwollte: mit mir und der Natur allein. Mein technischer Begleiter ist dabei nicht Ursache des guten Gefühls. Aber ich muss gestehen, dass er dazu beiträgt. Das HD bringt mich der Natur noch näher, im Fall der Steinböcke sogar so nah wie nie zuvor.

Als die Sonne am höchsten steht, mache ich mich auf den Rückweg ins Tal. Ein paar Mal kreuzt ein kleiner Bach den Pfad, zum Tal hin füllt er sich immer mehr mit frischem Bergwasser. Ich mache einen kleinen Abstecher und erfrische mich kurz am eiskalten Nass. An den tieferen Stellen schimmert das Wasser grünlich. Ich gehe ein wenig am Bach entlang, bahne mir meinen Weg über Steine. Um mein Fernglas habe ich dabei keine Angst. Das CONQUEST HD ist schließlich wasserdicht und die Linsen sind dank einer speziellen Beschichtung auch gegen Wasser geschützt.

 

Hans Strasser

 

Ein toller Tag liegt hinter unserem Tester. Das CONQUEST HD hat seine erste Bergtour erfolgreich hinter sich gebracht. Wollen Sie mehr erfahren Hier finden Sie alles Wissenswerte zu den neuen Modellen.

 

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