Brillen für Wassersportler

Zum Segeln, Surfen, Tauchen oder Schwimmen: Was macht die optimale Wassersportbrille aus?

Spritz- und Salzwasser, extreme Reflexionen oder ständig wechselnde Lichtverhältnisse – Brillen für Wassersportler und Sportbrillen für Tätigkeiten am Wasser stehen vor allerlei Herausforderungen, um dauerhaft perfekte Sicht zu gewährleisten. Worauf es bei einer Wassersportbrille ankommt und welche Wassersportbrille jeweils für z.B. Surfer, Segler oder Schwimmer am besten geeignet ist – ein Überblick.

Was eine Wassersportbrille grundsätzlich leisten muss

Ob Segler, Taucher oder Surfer: Grundsätzlich muss jede Brille für Wassersportler zuverlässig und 100%ig vor gefährlicher UV-A- und UV-B-Strahlung schützen. Zu erkennen ist dies bei Sonnenbrillen ohne optische Korrektionsgläser am CE-Zeichen. Empfehlenswert für blendfreie Sicht sind ein integrierter Polarisationsfilter  und möglichst bruchfeste Brillengläser mit entsprechender Beschichtung zum Schutz vor Beschädigungen. Auch die Brillenfassung sollte starken Belastungen standhalten können und aus leichtem, robustem Material sein, das im Falle eines Falles nicht splittert. Optimal geeignet für nahezu alle Wassersportarten sind Skylet® Sonnenschutzgläser von ZEISS: Erhältlich mit verschiedenen Transmissionsgraden und ideal an die Art der Tätigkeit angepasstem Funktionsdesign – ob Schwimmen, Surfen oder Segeln – bieten sie die perfekte Grundlage für eine Wassersportbrille.

Die drei kontrastverstärkenden Skylet® Farben:

Welche Wassersportbrille fürs Segeln oder Surfen?

Auf der Wasseroberfläche entstehen häufig starke Reflexionen durch Sonnenlicht, welche die Sicht beim Segeln oder Surfen sehr stark beeinträchtigen. Für Surfer und Segler eine gute Wahl sind daher Wassersportbrillen mit professionellem Blendschutz. Eigens konzipiert für die Herausforderungen an eine Brille fürs Segeln und Surfen sind ZEISS Sonnenschutzgläser Skylet® Sport mit ästhetisch brauner Tönung. Wassersportler schätzen insbesondere die perfekt klare Sicht mit farbkontraststeigernder Wirkung bei starker bis mittlerer Sonneneinstrahlung. Doch nicht nur Licht und Wasser strengen unsere Augen an – auch beißender Wind kann zu einer Belastung werden. Manche Brillenfassungen für Wassersportbrillen besitzen speziell als Windschutz einen abnehmbaren Innenrahmen, z.B. aus wasserfestem Schaumgummi. Das ist nicht nur angenehm, sondern bewahrt die Augen auch langfristig vor schmerzhaften Entzündungen der Binde- und Hornhaut. Tipp: Bei Auswahl von Fassung und Brillengläsern für die Wassersportbrille unbedingt auf rundum geschlossenen Schutz achten. So werden zusätzlich Lichtreflexe abgefangen, die sonst seitlich oder von unten aufs Auge treffen könnten. Auch sollte das Befestigungsband variabel verstellbar sein, damit die Segel- und Surfbrille ihrem Träger nicht zur Last wird und dauerhaft bequem und sicher sitzt. Hierfür können übrigens auch gummierte Nasenauflagen und Bügelenden in Frage kommen, die je nach Sport und Intensität für zusätzlichen Halt sorgen. Viele Wassersportbrillen für Surfer und Segler gibt es mittlerweile übrigens auch mit Schwimmkörper. So geht die Brille nicht unter, sondern bleibt stets an der Wasseroberfläche. Praktisch: Bei manchen Modellen lässt sich das Gummiband einfach mit einem Knopfdruck durch Bügel austauschen – so passt die Wassersportbrille im Handumdrehen zum Freizeitlook. Insbesondere für Brillenträger ein Plus an Komfort, da das Mitführen einer zweiten Sehhilfe überflüssig wird.

Die Schwimmbrille – auch mit Brillengläsern in der eigenen Sehstärke

Die Schwimmbrille für den Wassersport ist ein nützlicher Allrounder: Sie schützt unsere Augen vor Chlor- und Salzwasser, hält beim Baden in Seen oder im Meer gleichzeitig aber auch Bakterien fern. Allerdings gibt es einige Voraussetzungen zu beachten: Das A und O ist ein perfekter Sitz der Schwimmbrille. Der Rahmen der Schwimmbrille muss rundum dicht und lückenlos aufliegen, damit auch bei heftigeren Bewegungen kein Wasser eindringen kann. Für optimalen Tragekomfort daher unbedingt auf verstellbare Kopfbänder achten, mit denen die Festigkeit des Brillensitzes variiert werden kann. Für die Brillengläser der Schwimmbrille gilt: Eine Tönung wirkt Wunder. Selbstverständlich gibt es Schwimmbrillen auch mit Gläsern in individueller Korrekturstärke. Die meisten Schwimmbrillen können mit einer Standardkorrektur versehen werden. Fragen Sie einfach Ihren Augenoptiker danach.

Für Taucher: Kontaktlinsen oder Tauchbrille mit Sehstärke?

Wird für den Wassersport nur vorübergehend eine Sehhilfe benötigt, etwa fürs Tauchen im Urlaub, bieten sich Tages-Kontaktlinsen an. Zum einen schmerzt ein eventueller Verlust nicht so sehr, zum anderen hat man umgehend Ersatz parat. Brillenträger sollten beim Tauchen unbedingt auf eine Sehhilfe in ihrer Stärke zurückgreifen. Denn: Auch unter Wasser sind die Augen für unseren Gleichgewichtssinn verantwortlich. Wird die Fehlsichtigkeit nicht korrigiert, können Gleichgewichtsstörungen die Folge sein. Gerade beim Tauchen birgt dies ein Sicherheitsrisiko. Allerdings: Der Umgang mit Kontaktlinsen unter einer Taucherbrille verlangt zunächst ein wenig Übung, z.B. beim Fluten der Tauchmaske. Nehmen Sie sich hierfür also am besten ein wenig Zeit. Wer hingegen regelmäßig taucht, für den bietet sich eine Tauchmaske mit geschliffenen Gläsern in jeweils individueller Stärke an, um die Fehlsichtigkeit unter Wasser ausgleichen. Ihr ZEISS Augenoptiker berät Sie gerne über die Möglichkeiten.

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