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So funktionieren 3D-Brillen

Mit den neuen 3D-Brillen, wie dem cinemizer von ZEISS, erschließt sich eine völlig neue Entertainment-Welt für Ihre Augen

Die Fähigkeit, räumlich zu sehen, verschafft uns Menschen schon seit Urzeiten einen evolutionären Vorteil. Jetzt ist es mit ausgereiften 3D-Brillen endlich möglich, auch im Fernsehen oder im Kino dreidimensional zu sehen. Die moderne Technik versucht dabei, unser Augenpaar zu imitieren und das Gehirn zu überlisten.

So funktionieren 3D-Brillen

Mit den neuen 3D-Brillen, wie dem cinemizer von ZEISS, erschließt sich eine völlig neue Entertainment-Welt für Ihre Augen

Den weißen Hai direkt vor der Nase, beim Formel-1-Rennen mittendrin dabei. Wer mit einer 3D-Brille entsprechende Kino- oder Fernsehbilder sieht, hat das Gefühl, die Handlung auf Bildschirm oder Leinwand würde sich direkt im Raum abspielen. Ein faszinierendes Seherlebnis. Doch wie funktioniert das eigentlich?

3D-Sehen – wie funktioniert das?

So funktionieren 3D-Brillen

So funktionieren 3D-Brillen

Das menschliche Auge ist perfekt für dreidimensionales Sehen geeignet. Entscheidend dafür ist der Augenabstand von ungefähr sechseinhalb Zentimeter. Die Funktionsweise der 3D-Filme nutzt dabei die biologische Tatsache, dass der Mensch mit beiden Augen verschiedene Bilder sieht. Denn mit einem Auge allein ist es nicht möglich, dreidimensional zu sehen. Erst das Gehirn setzt die Bilder zu einem räumlichen Gesamtbild zusammen. So ist es uns möglich, aus unterschiedlichen Perspektiven Raum und Entfernung zu erkennen.

 

Fernsehbilder und Kinofilme versuchen, die ausgeklügelte Technik der Augenpaare zu imitieren, um so das Gehirn überlisten zu können. Das funktioniert nur, wenn Kameras zwei parallele Bilder aufnehmen – und zwar in einem Abstand, der wie der normale Abstand der Pupillen voneinander. Klingt kompliziert, ist aber eine uralte Technik, die es im Grunde schon seit 150 Jahren gibt. Experten bezeichnen sie als stereoskopische Bilder. Die logische Weiterentwicklung sind 3D-Filme. Um das dreidimensionale Filmvergnügen aber auch wirklich optimal genießen zu können, benötigt man 3D-Darstellungsmedien wie z.B. Rot-Grün-Farbbrillen, 3D-Fernseher mit 3D-Brille oder Videobrillen. Zwar bieten erste Firmen auch schon Fernseher an, die ohne Brille auskommen, die Technik gilt unter Experten aber noch nicht als ausgereift. Sie funktionieren bisher nur für eine Person, die in einem ganz bestimmten Winkel zum TV-Gerät sitzt. Aber in ein paar Jahren...

Die unterschiedlichen Verfahren von 3D-Fernseher mit 3D-Brillen

Die Industrie setzt dabei derzeit auf zwei unterschiedliche Visualisierungsmethoden: die Polarisationsbrille und das so genannte Shutterverfahren. Eine andere Technologie, aber ebenfalls einen 3D-Genuss bietet die cinemizer Brille von ZEISS. Im Einzelnen geht das so: Bei der Polarisationstechnik werden entweder sowohl senkrechte als auch waagrechte Lichtwellen ausgestrahlt oder aber zirkulierende Wellen – mal im Uhrzeigersinn, mal gegen den Uhrzeigersinn. Die Folien auf den 3D-Brillen lassen aber jeweils nur eine Wellenart durch. Das rechte Auge sieht nur die senkrecht angeordneten, das linke Auge nur die waagrecht angeordneten Lichtwellen. Das Gehirn verarbeitet sie dann zum räumlichen Sehen. Da die Folien der Brille sehr viel Licht schlucken, muss der Monitor immer sehr helles Licht ausstrahlen.

Die Alternative heute ist die Shutterbrille. „Shutter“ kommt aus dem Englischen, heißt übersetzt „Blende“ oder „Kameraverschluss“ und beschreibt so auch gleich die Technik, die dabei genutzt wird. Denn diese 3D-Brille mit Gläsern aus Flüssigkristallflächen beschattet mal das linke, mal das rechte Auge ab. Das geht unglaublich schnell, je nach Hersteller und TV-Modell bis zu 300-mal pro Sekunde. Und so wie abwechselnd das linke und rechte Brillenglas in atemberaubendem Tempo öffnet und schließt, werden auch die unterschiedlichen Bilder für das rechte und linke Auge auf die Leinwand projiziert. Auch für den 3D-Genuss auf dem Computer gibt es Shutterbrillen. Der Nachteil: Es kann bei bestimmten Beleuchtungssituationen, beispielsweise bei Licht von Neonröhren, zu einem flimmernden Seheindruck kommen.

Was kann der cinemizer von ZEISS?

Kennen Sie schon die neueste cinemizerOLED Generation von ZEISS?

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Eine ganz besondere 3D-Brille ist die cinemizer von ZEISS. Sie simuliert eine zwei Meter entfernte Filmleinwand. Möglich machen diesen Leinwandeffekt zwei kleine LED-Monitore in der Brille selbst. Für den Ton befinden sich Kopfhörer in den Bügeln. Das Außergewöhnliche an dieser 3D-Brille: Sie ist auch für Brillenträger geeignet. Die Dioptrienzahl lässt sich von -5 bis +2 an der Brille selbst einstellen. Der Cinemizer kann Filme von iPod, iPhone, verschiedenen anderen Handy-Modellen und von Playstation-3-Spielekonsolen wiedergeben. Auch der Einsatz am heimischen DVD- oder BluRay-Player ist möglich.

 

Bei einer stärkeren Fehlsichtigkeit könnte die eigene Brille auch unter dem cinemizer getragen werden, sofern es dem Nutzer nicht unangenehm ist.

Können alle Menschen 3D sehen?

Wichtig zu wissen: Nicht alle Menschen sind in der Lage, die dritte Dimension wahrzunehmen. Das ist vor allem dann der Fall, wenn man auf einem Auge nicht richtig sehen kann. Bei manchen Betroffenen ist aber auch das Gehirn nicht in der Lage, die beiden Bilder entsprechend zu verarbeiten und zu einem realistischen dreidimensionalen Bild zusammenzusetzen. Tipp: Nicht jeder erlebt den Tiefeneffekt sofort. Manchmal braucht das Gehirn einige Zeit, bis es sich eingesehen hat. Probieren Sie es einfach aus.

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