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Progressive Lenses

ZEISS Produkte

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Produktportfolio

Gleitsichtgläser

Gleitsichtgläser sind High-Tech Produkte - erfahren Sie mehr über die Fertigung von  Gleitsichtgläsern von ZEISS.

1. Wirkungsdesign

Die Entwicklung eines Wirkungsdesigns

Gleitsichtgläser sind High-Tech-Produkte. Am Anfang der Entwicklung eines Gleitsichtglases steht der Wunsch nach einem bestimmten Wirkungsdesign – entweder für den universellen Einsatz oder für spezielle Sehaufgaben, z.B. am Bildschirmarbeitsplatz.

Zur Berechnung eines neuen Wirkungsdesigns muss ein Gleichungssystem mit mehreren hundert Unbekannten und unter Umständen mehreren tausend Gleichungen gelöst werden. Mit den mathematisch sehr aufwendigen Spline-Funktionen wird ein solches Wirkungsdesign für Gleitsichtgläser beschrieben.

Mit einer einmaligen Durchführung eines solchen Rechenprozesses ist die Lösung für ein neues Wirkungsdesign noch nicht in Sicht. Vielmehr muss sich der Optik-Designer durch ständiges Abgleichen der errechneten Fläche mit der Soll-Fläche an das Wunschdesign heranarbeiten (Iterationsverfahren). Der rechnerische Aufwand zur Entwicklung eines neuen Gleitsichtglastyps ist erheblich und nur mit Hilfe leistungsfähiger Großrechenanlagen zu bewältigen.

Mit Hilfsmitteln, die noch vor ca. 50 Jahren verfügbar waren, hätte ein Mathematiker schon vor 27 Millionen Jahren mit der Berechnung beginnen müssen, um heute die Lösung für nur einen Iterationsschritt zu haben.

Um für jede Fehlsichtigkeit die bestmögliche Gleitsichtfläche zu erhalten, berechnen die Optik-Designer bei Carl Zeiss für jedes Gleitsichtglas-Konzept je Glasmaterial
ca. 120 verschiedene Flächen.

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2. Von der Theorie zur Praxis

Zur Fertigung von Gleitsichtgläsern überträgt eine spezielle Schleifmaschine das neu berechnete Wirkungsdesign auf die Halbfabrikate bzw. Formschalen.

Zur Herstellung erster gebrauchsfähiger Prototypen sind aufwendige Fertigungsversuche notwendig:
Mit Hilfe spezieller Messapparaturen wird die gesamte Gleitsichtfläche vermessen. Ein Abgleichen der Messwerte mit den mathematischen Daten der Soll-Gleitsichtfläche ist somit möglich. Erst nach Abschluss dieses unter Umständen recht schwierigen Justiervorgangs können die ersten gebrauchsfähigen Prototypen für Trageversuche herangezogen werden.

In Trageversuchen ist es möglich, die Verträglichkeit des neuen Gleitsichtglastyps erstmals zu testen. Findet der neue Glastyp keine Akzeptanz, wird ein modifiziertes
Wunschdesign berechnet und der Entwicklungskreislauf beginnt von vorne.

3. Das Schleifen einer Gleitsichtfläche

Individuelle Gleitsichtgläser werden heute mit ZEISS Freiformtechnologie gefertigt, sowohl für Kunststoff- als auch für Mineralgläser.

 

Weitere Infos zur Brillenglasfertigung

 

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