Bestandsgeschichte

Betrieb für Optischen Präzisionsgerätebau (G-Betrieb)

Seit Mitte der 60er Jahre wurden umfangreiche Investitionen für Zeiss genehmigt. Zielsetzung war die Erhöhung der Produktion von wissenschaftlichen Präzisionsgeräten für den Bedarf der DDR und für den Export.

Eines der größten Bauvorhaben war die Errichtung des Baus 6/70. Er wurde zum Zentrum des sogenannten Produktionssystems Süd (auch Werk II genannt), in dem ein großer Teil des Südwerks zu einem technologischen System zusammengefasst wurde. Die drei Stammbetriebe G, F und P siedelten nach dem Abschluss der Investitionsleistungen in den Bau 6/70 über und wurden dort im "Werk 2" zusammengefasst. Mit Wirkung vom 07.12.1971 wurde die seit 20.03.1971 amtierende Auftragsleitung für den Bau 6/70, die mitunter auch als "Aufbaustab" bezeichnet wurde, aufgelöst. Ihre Aufgaben übernahm ab dem 06.12.1971 die Werkleitung des Werkes 2, das in G-Betrieb umbenannt wurde.

Ebenfalls mit Wirkung vom 06.12.1971 wurden dem Werkleiter des Werkes II der F-Betrieb, der G-Betrieb und der P-Betrieb unterstellt. Die Gliederung der Aufgaben der Fachdirektionen war in allen Betrieben des Kombinates einheitlich. Sie erfolgte horizontal nach Aufgaben.

Die Organisationsstruktur des Werkes 2 bzw. des G-Betriebes nach Abschluss der Reformen veranschaulicht das folgende Organigramm. Diese Organisationsstruktur blieb bis zur Auflösung des G-Betriebs bestehen. Die Abteilung Sicherheit wurde 1977 in GX umbenannt und ihr wurde der Inspektionsbeauftragte zugeordnet, der zuvor direkt dem Betriebsleiter unterstanden hatte. Außerdem wurde eine Hauptauftragsleitung (GA) gegründet, die von der Abteilung GT die Aufgaben der Baubetreuung übernahm.

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