Frühes Unternehmen

1846 bis 1857

Zeiss hatte das Glück, bereits mit der ersten Stellenausschreibung einen Mitarbeiter zu gewinnen, der entscheidend zum Aufstieg der Firma beitragen sollte: August Löber (1830 – 1912).

Der Handwerkersohn war mit 17 Jahren eigentlich zu alt für die von Zeiss avisierte Position, jedoch befand er sich in einer sozialen Notlage, weil im Januar 1847 sein Vater verstorben war. Ob dies ein Grund für die Einstellung war und ob es in der kleinen Stadt Jena überhaupt weitere Bewerber gab, ist nicht überliefert.

 

Sicher ist, dass Löber in 44 Dienstjahren von der Hilfskraft zum Werkmeister und schließlich zum Leiter der Fertigung und zum wichtigsten Ausbilder aufstieg. Moritz von Rohr berichtet, wie Löber in einer späteren Phase seiner Karriere am Umsatz beteiligt und zu einem wohlhabenden Mann wurde.

Dies beweist die außergewöhnliche Wertschätzung, die der Werkmeister im Unternehmen genoss, obwohl er innerhalb der Belegschaft als reizbarer und autoritärer Vorgesetzter galt.

Werkmeister August Löber mit Mechanikern und Lehrlingen, 1864, v.l.n.r.: Carl Müller, Friedrich Pfaffe, Joseph Rudolph, Wilhelm Böber, Heinrich Pape, Fritz Müller und August Löber (Foto: ZEISS Archiv).

Werkmeister August Löber mit Mechanikern und Lehrlingen, 1864, v.l.n.r.: Carl Müller, Friedrich Pfaffe, Joseph Rudolph, Wilhelm Böber, Heinrich Pape, Fritz Müller und August Löber (Foto: ZEISS Archiv).

Unternehmensgröße

1 – 3 Mitarbeiter

Mikroskop-Entwicklung

1. Zusammengesetztes Mikroskop

Urkunden

Arbeitszeugnis

Zeitgeschehen

Industrialisierung
Wir verwenden Cookies auf dieser Website. Cookies sind kleine Textdateien, die von Websites auf Ihrem Computer gespeichert werden. Cookies sind weit verbreitet und helfen Seiten optimiert darzustellen und zu verbessern. Durch die Nutzung unserer Seiten erklären Sie sich damit einverstanden. mehr