Unternehmensgründung

1846 in Jena

Porträt von Carl Zeiss im 34./35. Lebensjahr.

Carl Zeiss im 34./35. Lebensjahr
(Carl Schenk, ZEISS Archiv).

Elf Jahre beruflicher Ausbildung lagen hinter Carl Zeiss, als er am Michaelistag (29. September) des Jahres 1845 nach Jena zurückkehrte. Bevor an die Gründung einer Firma zu denken war, benötigte Zeiss eine Aufenthaltsgenehmigung. Der einfachste Weg bestand in der Immatrikulation an der Universität.

Erst am 10. Mai 1846 richtete Zeiss dann ein Gesuch um Bewilligung der Niederlassung als Mechaniker an die Großherzogliche Landesdirektion. Trotz seiner ausgezeichneten Referenzen musste er sich einer umfangreichen fachlichen Eignungsprüfung bei der Weimarer Oberbaubehörde unterziehen. Zeiss machte in seinen Antworten keinen Hehl daraus, dass er die Prüfungsfragen als Zumutung und Zeitverschwendung betrachtete. Die Behörde war darüber offenbar verschnupft und ließ den Antrag erst einmal liegen.

Am 21. Oktober wurde Carl Zeiss ungeduldig und fragte nach. Erst jetzt holte der zuständige Baurat den Vorgang wieder aus der Schublade. Nun ging alles reibungslos: Am 19. November 1846 erteilte die Landesdirektion in Weimar Zeiss die Konzession und informierte den Jenaer Stadtrat; am 26. November erhielt Zeiss eine entsprechende Mitteilung von ihm und am 8. Dezember wurde er Bürger von Jena.

Einfaches Mikroskop

aus dem Jahr 1847 (Sammlung Mappes)
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Stationen in Jena

Stadtplan, 1892. Quelle: Stadtmuseum Jena

Zeitgenossen in Jena

Bildergalerie
Der Unternehmensgründer

Unternehmensgröße

Der Gründer
Das 1. einfache Mikroskop

Mikroskop-Entwicklung

1. Einfaches Mikroskop
Die Konzessionsurkunde

Urkunden

Genehmigung
Die Märzrevolution 1848

Zeitgeschehen

1848er Revolution
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