Geschichte der Zielfernrohre

  • Wie alles begann

    Wie alles begann

    Seit dem Jahr 1904 ist ZEISS ein Vorreiter auf dem Gebiet der Zielfernrohre für Jagdgewehre. Diese führende Position sicherte es sich durch eine Vielzahl an Innovationen und einen extrem hohen Qualitätsstandard. Zu den Meilensteinen zählen die beiden Jagdzielfernrohre mit variablen Vergrößerungen von 1922: das Zielmulti, bzw. Zielmultar – und das Zielacht, das erste Zielfernrohr das hohe Vergrößerung mit einer maximaler Dämmerungsleistung verband. Die 1990 von ZEISS eingeführte innere Montageschiene stellte eine Revolution für die einfache und schnelle Befestigung des Zielfernrohres am Gewehr dar. Die überaus erfolgreichen Victory Varipoint Modelle mit dem bahnbrechenden tages- und nachttauglichen roten Leuchtpunkt kamen 1998 auf den Markt. Mit dem VICTORY HT konnte im Jahr 2012 eine extreme Lichttransmission von mehr als 95% bei einem Zielfernrohr erreicht werden. Heute bietet ZEISS eine große Bandbreite von Zielfernrohren für die Jagd und das Schießen über große Distanzen an. Diese reicht von 1,1-facher Vergrößerung und Weitwinkel bis zu 24-facher Vergrößerung bei 72 mm Objektivdurchmesser für große Entfernungen bei schwachem Licht.

  • 1892 - 1919

    1892

    Carl Zeiss baut die ersten Zielfernrohre (nach Beaulieu-Marconnay) für Scharfschützen- und Maschinengewehre.

    1900

    Prismenvisierfernrohr für Gewehre.

    1902

    Das erste Zielfernrohr mit Prismen-Umkehrsystem wird von M. Hensoldt & Söhne mit dem Namen "Solar" vorgestellt.

    1907

    Carl Zeiss baut erstmals pankratische Zielfernrohre mit variabler Vergrößerung für militärische Zwecke.

  • 1920 - 1953

    1920

    Die ersten Linsenzielfernrohre von Carl Zeiss: Zielvier und Zielsechs.

    1921

    Erstmalig gibt es Zielfernrohre für die Jagd mit umschaltbarer Vergrößerung: Zieldovier und Zieldosechs.

    1922

    Zwei Jagd-Zielfernrohre mit variabler Vergrößerung: Zielmulti und Zielmultar. Erstes Zielfernrohr mit hoher Vergrößerung und höchster Dämmerungsleistung: Zielacht.

    1936

    Federleicht-Modelle 4x31 und 6x42, erstmalig aus stabilem Leichtmetall mit angefräster Montageschiene.

  • 1954 - 1990

    1954

    Die D-Modelle kommen auf den Markt, mit "doppelter" Absehenverstellung (Höhe und Seite).

    1976

    Die Z/ZA Modelle besitzen ein zentriertes Absehen, das immer in der Mitte steht.

    1987

    Die erste Absehenschnellverstellung (ASV) wird vorgestellt.

    1990

    Die Innenschiene wird vorgestellt. Sie stellt die technisch wohl perfekteste Montage dar.

  • 1991 - 2000

    1994

    Eine Absehenbeleuchtung wird eingeführt.

    1998

    Das erste Varipoint-Modell besitzt ein Leuchtabsehen für Tag und Nacht.

    1998

    Die neuen Victory Zielfernrohre Diavari sind deutlich leichter (bis zu 30%), kürzer und bieten größere Sehfelder (bis zu 35%) sowie erweiterten Augenabstand (bis zu 12%) im Vergleich zu den Vorgängermodellen.

  • 2001 - 2008

    2001

    Die Conquest Zielfernrohre, in erster Linie für amerikanische Jagdverhältnisse entwickelt, werden vorgestellt. Leistungsstark, leicht, kompakt, mit Spitzenwerten der Transmission und von Top-Qualität – bei attraktiven Preisen.

    2003

    Das Spitzenmodell der Varipoint Reihe mit den Leistungsdaten 3–12x56 kommt auf den Markt. Mit dem lichtstarken Tele- Zielfernrohr Diavari V 6–24x56 bietet ZEISS eine Zieloptik für den präzisen Schuss über große Distanzen.

    2003

    Das Z-Point Reflexvisier für die Drückjagd.

    2006

    Diarange mit Leuchtabsehen und Laser-Entfernungsmesser.

  • 2009 - heute

    2009

    Varipoint iC: Erstes Zielfernrohr, das mit der Waffe "kommuniziert".

    2010

    Duralyt Modelle als Einstieg in die Premiumklasse von ZEISS.

    2012

    VICTORY HT Zielfernrohre erreichen erstmals Transmissionswerte von 95 Prozent und bieten den feinsten Leuchtpunkt weltweit.

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