„Der International Club ist für mich Heimat!“

Jaikar Mohan, Product Manager Microsurgery bei Medical Technology

Von Indien über Schweden nach Deutschland

Jaikar hat 2013 als Trainee im Global Graduate Program gestartet. „Damals saßen bei mir im gesamten Stockwerk zwei internationale Kollegen, heute sind es schon neun.“ Das gibt ihm persönlich ein Gefühl von Heimat auf der Ostalb und zeigt, dass ZEISS immer internationaler wird.

Bereits 2005, als Jaikar das erste Mal nach Deutschland kam, hatte er einen starken Bezug zum Unternehmen ZEISS und damit auch nach Deutschland. Die Marke begleitete ihn immer wieder im Alltag: „Ich trage schon lange eine ZEISS Brille, habe früher gegenüber dem Carl Zeiss India Office gewohnt und mein erstes Smartphone hatte eine ZEISS Optik.“

Nach seinem Studium in Schweden – das Thermometer ist dort auch im Sommer selten auf mehr als 20 Grad gestiegen – freut er sich heute über die vergleichsweise warmen Sommermonate in Deutschland: „Ich genieße meine Freizeit und die warmen Tage auf der Ostalb am liebsten in der Natur. Die Region bietet mir viele Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten.“

Die Ostalb: wirtschaftlich stark und großes Work-Life-Balance-Potential

Genau dies schätzt Jaikar an der Ostalb. Er beschreibt das Umfeld als vielfältig und lebenswert: „Wir haben hier mehrere Vorteile vereint – die industrielle Vielfalt einer wirtschaftlich starken Region, die Nähe zu großen Städten und das Leben inmitten der wunderbaren Natur.“ Den Ausgleich zur Arbeit findet er damit direkt vor der eigenen Haustür. Regelmäßig geht er seinem Hobby ‚Wandern‘ nach. „Weil die Region eine geringere Bevölkerungsdichte hat als Großstädte, kann ich hier gut entspannen – das Leben hier ist ruhiger.“ sagt Jaikar, der in Bangalore in Indien aufgewachsen ist. 

Herausforderungen der deutschen Kultur für einen Ausländer

Jaikar hat Elektrotechnik studiert und arbeitet als Produkt Manager. Während seiner Zeit als Trainee hat er bei ZEISS unterschiedliche Abteilungen kennen gelernt. Darunter sind Regulatory Affairs und die Forschung und Entwicklung in Oberkochen sowie der Bereich Sales and Service in Dublin, USA. Diese Stationen haben ihm viel über die Zusammenarbeit in internationalen Teams und über unterschiedliche Themengebiete gelehrt.

Sichtlich beeindruckt ist er davon, wie die deutsche Wirtschaft aufgestellt ist und wie das Gesundheitssystem funktioniert. Er berichtete davon, wie er die deutsche Kultur und das Leben von uns Deutschen wahrnimmt. Aus seiner Perspektive bringen die Besonderheiten der hiesigen Kultur auch Herausforderungen mit sich: „Für mich als Ausländer bedeutet die umfangreiche Bürokratie viel Aufwand und Anstrengung.“ 

Freundschaft und Unterstützung im International Club

Hier kommt ihm der International Club von ZEISS zu Gute, der an alle ausländische Mitarbeiter am Standort Aalen/Oberkochen gerichtet ist. Unter Ihnen hat er viele gute Freunde gefunden – Freunde, die wie er, als Ausländer auf der Ostalb leben. Sie bieten sich gegenseitig Unterstützung und helfen sich auch mal bei Behördengängen oder beim Ausfüllen von Dokumenten. „Ich habe hier viele Tipps bekommen, die mir damals den Start in der Region erleichtert haben. Ich konnte dadurch viel besser in die lokale Kultur hineinkommen.“, so Jaikar Mohan.

Der International Club wurde vor einigen Jahren von Mitarbeitern initiiert und hat heute inzwischen fast 180 Mitglieder. Pro Monat kommen etwa zwei neue Kollegen dazu. Sie organisieren regelmäßige Veranstaltungen und Events, die die Mitglieder auch abseits der Arbeit zusammen bringen. Mit kleinen und großen Ausflügen z.B. ins ZEISS Berghaus, Kochevents, sportlichen Ausflügen, Besuchen auf dem Weihnachtsmarkt oder mal einem Kinobesuch, ist für jeden etwas dabei.

Der Club ist Mitglied im International Club East Wuerttemberg. Gemeinsam haben sie sich das Ziel gesetzt den ausländischen Kollegen mit der Region Ostwürttemberg eine Heimat zu bieten. Aufgrund der Erfolge bei ZEISS in Oberkochen wurde inzwischen auch ein Jenaer International Club gegründet, der sich gut etabliert hat.

Beim Start auf der Ostalb in guten Händen

„Ich habe hier beim Start viel Unterstützung von Kolleginnen und Kollegen bekommen. …und doch fehlt mir ein Stück der eigenen Kultur – die Menschen, die indischen Feste und das Essen. Dies kann ich natürlich nicht völlig ersetzen aber habe auch auf der Ostalb Möglichkeiten gefunden damit umzugehen.“ verrät Jaikar beim Gedanken an die Heimat.

„Als ausländischer Kollege kann ich nachempfinden, wie es ist neu in die Region zu kommen. Warum soll ich meine Erfahrungen dann nicht weiter geben?“ Jaikar stellt diese rhetorische Frage und ermutigt sich nicht von Unbekanntem und Neuem abschrecken zu lassen. Er signalisiert, dass er sich gerne im International Club einbringt und verweist auf die gute Unterstützung: „man ist in sicheren Händen, wenn man hier als Internationaler Mitarbeiter starten möchte.“

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