ZEISS Celldiscoverer 7

Neuer ZEISS Celldiscoverer 7 für Lebendzellmikroskopie

Automatisierte Mikroskopie-Plattform bietet hohe Flexibilität und Durchsatz

JENA, 2. November 2016.


ZEISS präsentiert heute ein neues System für automatisierte Mikroskopie in den Lebenswissenschaften und Forschung. ZEISS Celldiscoverer 7 kombiniert die nutzerfreundlichen Automatisierungs-Features eines "Box-Mikroskopes" mit der Bildqualität und Flexibilität eines traditionellen inversen Forschungsstativs. Wissenschaftler erhalten so bessere Daten in kürzerer Zeit von ihren 2D und 3D Zellkulturen, Gewebeschnitten, oder kleinen Modellorganismen.

Im Gegensatz zu anderen "Box-Mikroskopen" mit limitierter Flexibilität kann ZEISS Celldiscoverer 7 an eine ganze Reihe von Aufgaben und Applikationen adaptiert werden. Forschungslabore können das System dank zahlreicher Inkubations- und Detektionsoptionen ganz an ihre individuellen Bedürfnisse anpassen. Benutzer haben die Wahl aus einer Reihe von Mikroskopkameras, die sogar anspruchsvolle Lebendzell-Experimente und schnelle Zeitreihen-Aufnahmen unterstützen. Insbesondere die neue ZEISS Axiocam 512 mono Mikroskopkamera mit 12 Megapixeln (MP) Auflösung und großem Sehfeld ermöglicht Fluoreszenz-Screening-Applikationen mit hohem Durchsatz.

Das neue optische Design von ZEISS Celldiscoverer 7 und die fortschrittlichen automatischen Kalibrierungsroutinen stellen sicher, dass Forscher reproduzierbare und qualitativ hochwertige Daten selbst mit komplexen Langzeit-Zeitraffer-Experimenten erhalten. Ein neuer Hardware-basierter Autofokus findet und hält den Fokus nicht nur automatisch, sondern erkennt auch die Dicke und optischen Eigenschaften des Probenträgers. Mithilfe dieser Informationen adaptiert das System die einzigartigen ZEISS Autocorr Objektive um bestmögliche Bildqualität zu erhalten.

ZEISS Celldiscoverer 7 wird durch ZEN Bildverarbeitungssoftware kontrolliert, die spezifische Funktionen des Systems effizient unterstützt und neue Möglichkeiten bietet. Eine besondere Funktion der ZEISS Software besteht in der automatischen Berechnung der größtmöglichen Aufnahmefläche für jedweden Probenträger bei gleichzeitigem aktivem Schutz des Objektivs vor Kollisionen mit dem Probenträger oder anderen Hardware-Komponenten. Die aktuelle Version ZEISS ZEN 2.3 sorgt für eine nahtlose Integration aller neuen Features und unterstützt die komfortable Einrichtung von Experimenten mit Software-Assistenten, Aufnahme großer Datenmengen, und Datenprozessierung in 2D und 3D. Die neuentwickelte Optik von ZEISS Celldiscoverer 7 in Verbindung mit schneller grafikkartengestützter 3D Dekonvolution ermöglicht dem Wissenschaftler, ein Maximum an Information artefaktfrei und in kürzester Zeit aus den Proben zu gewinnen. Dank der Unterstützung offener Schnittstellen und Skripterstellung lässt sich ZEISS Celldiscoverer 7 selbst in komplexe Laborumgebungen und Workflows integrieren. Experimentdaten lassen sich leicht in eine Vielzahl an Dateiformaten und Drittanbieter-Software exportieren.

ZEISS Celldiscoverer 7 ist die neue zuverlässige Forschungsplattform die eine einzigartige Kombination von Automatisierungsfeatures für Lebenswissenschaften und Forschung bietet. Das System wird auf den bevorstehenden Konferenzen Neuroscience und ASCB gezeigt und ist für Live-Demonstrationen weltweit verfügbar.

Weitere Details und Kontaktmöglichkeiten sind auf der Produktwebseite verfügbar: www.zeiss.com/celldiscoverer


ZEISS Celldiscoverer 7 kombiniert die nutzerfreundlichen Automatisierungs-Features eines "Box-Mikroskopes" mit der Bildqualität und Flexibilität eines traditionellen inversen Forschungsstativs. Wissenschaftler erhalten so bessere Daten in kürzerer Zeit von ihren 2D und 3D Zellkulturen, Gewebeschnitten, oder kleinen Modellorganismen.
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Primäre neuronale Zellen in Kultur. Dekonvolvierte Z-Stapel Projektion mit GPU-basierter Dekonvolution. Antikörper-Färbung von Klasse III beta-Tubulin (Cy2), Nestin (Cy3) und DCX (Cy5). Kerne mit DAPI-Färbung. Probe bereitgestellt von H. Braun, LSM Bioanalytik GmbH, Magdeburg, Germany.
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Ansprechpartner für die Presse

Dr. Johannes Amon
Carl Zeiss Microscopy GmbH
Tel.: +49 89 90 9000-319
johannes .amon @zeiss .com





Über ZEISS

ZEISS ist ein weltweit tätiger Technologiekonzern der optischen und optoelektronischen Industrie. Die ZEISS Gruppe entwickelt und vertreibt Halbleiterfertigungs-Equipment, Messtechnik, Mikroskope, Medizintechnik, Brillengläser sowie Foto- und Filmobjektive, Ferngläser und Planetariumstechnik. Mit seinen Lösungen bringt der Konzern die Welt der Optik weiter voran und gestaltet den technologischen Fortschritt mit. ZEISS ist in die vier Sparten Semiconductor Manufacturing Technology, Research & Quality Technology, Medical Technology, Vision Care/Consumer Optics gegliedert. ZEISS ist in mehr als 40 Ländern vertreten und verfügt über mehr als 30 Produktionsstandorte, über 50 Vertriebs- und Servicestandorte sowie rund 25 Forschungs- und Entwicklungsstandorte.

Im Geschäftsjahr 2014/15 erzielte der Konzern mit rund 25.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 4,5 Milliarden Euro. Sitz des 1846 in Jena gegründeten Unternehmens ist Oberkochen. Die Carl Zeiss AG führt die ZEISS Gruppe als strategische Management-Holding. Alleinige Eigentümerin der Gesellschaft ist die Carl-Zeiss-Stiftung.

Weitere Informationen unter www.zeiss.de







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Der Unternehmensbereich Microscopy bietet als weltweit einziger Hersteller Licht-, Röntgen-, und Elektronen-mikroskopsysteme aus einer Hand. Das Portfolio umfasst Lösungen und Services sowohl für Biowissenschaften und Materialforschung als auch für Industrie, Ausbildung und klinische Praxis. Hauptsitz des Bereichs ist Jena. Weitere Produktions- und Entwicklungsstandorte sind in Oberkochen, Göttingen und München sowie in Cambridge, Großbritannien, in Peabody (MA) sowie Pleasanton (CA) in den USA. Der Unternehmensbereich ist in der Sparte Research & Quality Technology angesiedelt. Insgesamt arbeiten rund 5.900 Mitarbeiter für die Sparte, die im Geschäftsjahr 2014/15 einen Umsatz von 1,356 Milliarden Euro erwirtschaftete.