Spatenstich für den ZEISS Innovation Hub @ KIT

  • ZEISS Innovation Hub @ KIT ist eine neue Ansiedlung von ZEISS an einem der innovativsten Standorte Deutschlands
  • Neuer Raum für Ausgründungen und Intensivierung der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft
  • Platz und Flexibilität auf 12.000 Quadratmetern durch Investition von 30 Millionen Euro

OBERKOCHEN/Deutschland, KARLSRUHE/Deutschland | 06. April 2018 | Unternehmensmeldung

Pressekontakt

Jörg Nitschke
Pressesprecher
ZEISS Gruppe
Telefon: +49 7364 20-3242
joerg .nitschke @zeiss .com

Mit einem feierlichen Spatenstich hat ZEISS heute auf dem Campus Nord des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) mit der Errichtung eines neuen Standortes in Deutschland begonnen. Dort entsteht wie im Oktober 2017 angekündigt ein gemeinsam mit dem KIT und Nanoscribe, einer Ausgründung des KIT, genutztes Innovationsgebäude – der ZEISS Innovation Hub @ KIT.

Als Nutzer sind neben dem Unternehmen und dem KIT aktuelle sowie künftige Start ups und Ausgründungen von beiden Partnern vorgesehen. Den Spatenstich vollzogen daher die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka, und der Vorsitzende des Konzernvorstands der ZEISS Gruppe, Professor Michael Kaschke.

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Den Spatenstich zum ZEISS Innovation Hub @ KIT führten aus: Bernd Stober, Bürgermeister der Gemeinde Eggenstein-Leopoldshafen; Professor Dr. Thomas Hirth, Vizepräsident für Innovation und Internationales KIT; Prof. Michael Kaschke, Vorsitzender des Vorstands der Carl Zeiss AG; Wissenschaftsministerin Theresia Bauer; Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka, Präsident des KIT; Dr. Ulrich Simon, Corporate Research & Technology der Carl Zeiss AG; Dr. Michael Thiel, Mitglied der Geschäftsführung Nanoscribe GmbH (v.l.).

Engere Partnerschaft an einem der innovativsten Standorte Deutschlands

Mit dem neuen Gebäude siedelt sich ZEISS als weltweit agierender Technologie- und Innovationsführer der optischen und optoelektronischen Industrie in unmittelbarer Nähe von namhaften Instituten der Spitzentechnologie und Hightech-Start-ups an.

Professor Kaschke erklärte dazu: „Mit dem ZEISS Innovation Hub @ KIT wollen wir unsere mehr als zehnjährige enge Partnerschaft mit dem KIT weiter ausbauen und am Campus Nord von den Potenzialen eines der innovativsten Standorte Deutschlands profitieren. Wir wollen hier den kreativen, technologisch hervorragend ausgebildeten Absolventen Raum für ihre Ideen und Projekte aber auch berufliche Perspektiven bei ZEISS bieten.“

Raum, um aus innovativen Ideen marktfähige Produkte zu machen

Im ZEISS Innovation Hub @ KIT erhält die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft, deren dritte – mit Forschung und Lehre gleichrangige – Aufgabe die Innovation ist, die Möglichkeit, neue Flächen für eigene Ausgründungen und Innovationsaktivitäten anzumieten und ihnen längerfristige Perspektiven am Standort zu geben.

„Der ZEISS Innovation Hub @ KIT stärkt die Innovation am KIT und intensiviert den engen Austausch mit der Wirtschaft. Unseren Ausgründungen bietet der Hub Raum, aus innovativen Ideen und aktuellen Forschungsergebnissen zügig marktfähige Produkte zu machen – von denen Wirtschaft und Gesellschaft profitieren. Gleichzeitig bietet er spannende Perspektiven für unsere Absolventinnen und Absolventen“, sagt der Präsident des KIT Professor Hanselka. „Die strategische Partnerschaft zwischen ZEISS und KIT baut auf eine langjährige Zusammenarbeit auf. Mit dem ZEISS Innovation Hub @ KIT erreichen wir gemeinsam einen Meilenstein, von dem beide Partner und der Standort Baden-Württemberg nachhaltig profitieren werden.“

Ministerin Bauer unterstrich: „Das ist ein starkes Signal für den Wissens- und Technologietransfer in Baden-Württemberg – ZEISS und das KIT gehen gemeinsam die Themen Technologietransfer und Gründerkultur an. Die Region Karlsruhe und insbesondere das KIT ist ein hervorragender Standort für den neuen Innovation Hub: mit seinem besonderen Gründerklima, etablierten Kooperationen zwischen den relevanten Partnern in diesem Bereich und der Innovation als drittes Standbein neben Forschung und Lehre. Hier werden nicht nur überzeugte Gründerinnen und Gründer unterstützt, es werden auch Neugierige anregt, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen.“

Unter anderem wird das im 3D-Druck und Mikrofabrikation tätige Unternehmen Nanoscribe als Nutzer in das Gebäude einziehen. Nanoscribe ist eine Ausgründung des KIT aus dem Jahr 2007, an der ZEISS nahezu von Anfang an beteiligt ist. Das Unternehmen erhält damit dringend benötigten Raum für seine weitere Expansion.

Viel Platz und Flexibilität im ressourcenschonenden Neubau

Das Gebäude wird über insgesamt 12.000 Quadratmeter Fläche zur weitestgehend flexiblen Nutzung für Büros, Besprechungsräume, Labore und für die Produktion verfügen. ZEISS investiert rund 30 Millionen Euro und übernimmt die Baufinanzierung und den Betrieb. Bei den Planungen des Neubaus wurde großer Wert auf Ressourcenschonung gelegt.
Der neue Standort bei Karlsruhe gehört zu einer ganzen Reihe von Projekten unter anderem in den USA, am Firmensitz in Oberkochen sowie am Gründungsstandort in Jena, die auf das Wachstum von ZEISS an Innovations- und Digitalisierungsstandorten sowie an aufstrebenden Märkten ausgerichtet sind.

Übergabe einer Zeitkapsel
Prof. Michael Kaschke, Vorsitzender des Vorstands der Carl Zeiss AG, übergab eine Zeitkapsel an Marc Weimann, Facility Management Carl Zeiss AG.

Über ZEISS

ZEISS ist ein weltweit tätiger Technologiekonzern der optischen und optoelektronischen Industrie. Die ZEISS Gruppe entwickelt, produziert und vertreibt Messtechnik, Mikroskope, Medizintechnik, Brillengläser sowie Foto- und Filmobjektive, Ferngläser und Halbleiterfertigungs-Equipment. Mit seinen Lösungen bringt der Konzern die Welt der Optik weiter voran und gestaltet den technologischen Fortschritt mit. ZEISS ist in die vier Sparten Research & Quality Technology, Medical Technology, Vision Care/Consumer Products und Semiconductor Manufacturing Technology gegliedert. Die ZEISS Gruppe ist in über 40 Ländern vertreten und hat weltweit mehr als 50 Vertriebs- und Servicestandorte, über 30 Produktionsstandorte sowie rund 25 Forschungs- und Entwicklungsstandorte.

Im Geschäftsjahr 2016/17 erzielte der Konzern mit rund 27.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 5,3 Milliarden Euro. Sitz des 1846 in Jena gegründeten Unternehmens ist Oberkochen. Die Carl Zeiss AG führt die ZEISS Gruppe als strategische Management-Holding. Alleinige Eigentümerin der Gesellschaft ist die Carl-Zeiss-Stiftung.


Weitere Informationen unter www.zeiss.de

Das KIT

KIT als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 26 000 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

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