Gemeinsam Forschen, Lehren und Gründen

Mit einer strategischen Partnerschaft bauen KIT und ZEISS die gemeinsamen Forschungsaktivitäten aus, auch Studierende und Startups profitieren

KARLSRUHE/Deutschland, OBERKOCHEN/Deutschland | 23. Januar 2018 | Unternehmensmeldung

Der digitale Wandel der Arbeits- und Alltagswelt ist eine der größten und drängendsten Herausforderungen unserer Gesellschaft. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und ZEISS arbeiten jetzt zusammen daran, die Digitalisierung zu gestalten und voranzutreiben. Die bestehende langjährige Kooperation in Forschung und Lehre bauen das Unternehmen und die Forschungs- und Lehreinrichtung zu einer strategischen Partnerschaft aus. Gemeinsame Produktentwicklung und die Gründung von Startups rücken nun stärker in den Vordergrund. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am Dienstag, 23. Januar, in Karlsruhe unterzeichnet.

Erste konkrete Forschungsvorhaben haben die Partner auf dem Gebiet der Digitalisierung und der Robotik vereinbart. Dabei stehen maschinelles Lernen, digitale Optik und Computer-Vision-Anwendungen im Fokus. Darüber hinaus werden KIT und das Unternehmen in der Lehre, Innovation, Weiterbildung, Internationalisierung, dem Recruiting und Hochschulmarketing sowie beim gesellschaftlichen Dialog über Technologieentwicklungen zusammenarbeiten.

„Neben Energie und Mobilität gehört die Information zu den wissenschaftlichen Stärken des KIT. Zudem bereiten wir durch die forschungsorientierte Lehre unsere Studierenden optimal auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft vor. Dies gelingt auch dank der vielen guten Partnerschaften mit der Industrie, sagte Professor Holger Hanselka, Präsident des KIT anlässlich der Vertragsunterzeichnung. „Durch die jetzt geschlossene Vereinbarung mit ZEISS können wir unseren Studierenden noch intensivere praktische Einblicke in die Industrie bieten, welche unseren Absolventen sehr gute Karrierechancen eröffnen.“

„Das KIT wird für uns ein starker Partner sein, der uns hilft, die zukünftigen Herausforderungen der Optoelektronik und der Digitalisierung anzugehen. Gleichzeitig bringen wir unsere Praxiserfahrung und unsere Aufgabenstellungen in Forschung und Lehre ein“, sagte Professor Michael Kaschke, Vorsitzender des Konzernvorstands der Carl Zeiss AG. Zum Beispiel wird es gemeinsame Lehrformate mit ZEISS Fachleuten für Studierende am KIT geben.

Ein wichtiger Pfeiler der Rahmenvereinbarung soll die Verwertung der gemeinsamen Forschungsergebnisse sein etwa durch Unternehmensgründungen. Derzeit investiert ZEISS 30 Millionen Euro in den Bau eines Innovationshubs am KIT. „Mit Forschung und Innovation schlagen wir die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung. Startups aus dem KIT erhalten nun auf 12.000 Quadratmetern eine längerfristige Perspektive am Standort. Damit, verbessern wir die Rahmenbedingungen für die Gründer unter unseren Studierenden und Forschenden nachhaltig“, sagte Professor Thomas Hirth, Vizepräsident des KIT für Innovation und Internationales am KIT.

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Mit einer strategischen Partnerschaft bauen KIT und ZEISS die gemeinsamen Forschungsaktivitäten aus, auch Studierende und Startups profitieren Vorne: Präsident Holger Hanselka (KIT), Professor Michael Kaschke (Zeiss), Hinten: Vizepräsident Hirth (KIT), Ulrich Simon (Zeiss) © copyright by Karlsruher Institut für Technologie Allgemeine Services - Crossmedia Abdruck honorarfrei im redaktionellen Bereich Belegexemplar erbeten
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Jörg Nitschke
Pressesprecher
ZEISS Gruppe
Telefon: +49 7364 20-3242
joerg .nitschke @zeiss .com

Dr. Felix Mescoli
Pressereferent
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Tel.: +49 721 608 48120
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Über ZEISS

ZEISS ist ein weltweit tätiger Technologiekonzern der optischen und optoelektronischen Industrie. Die ZEISS Gruppe entwickelt, produziert und vertreibt Messtechnik, Mikroskope, Medizintechnik, Brillengläser sowie Foto- und Filmobjektive, Ferngläser und Halbleiterfertigungs-Equipment. Mit seinen Lösungen bringt der Konzern die Welt der Optik weiter voran und gestaltet den technologischen Fortschritt mit. ZEISS ist in die vier Sparten Research & Quality Technology, Medical Technology, Vision Care/Consumer Products und Semiconductor Manufacturing Technology gegliedert. Die ZEISS Gruppe ist in über 40 Ländern vertreten und hat weltweit mehr als 50 Vertriebs- und Servicestandorte, über 30 Produktionsstandorte sowie rund 25 Forschungs- und Entwicklungsstandorte.

Im Geschäftsjahr 2016/17 erzielte der Konzern mit rund 27.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 5,3 Milliarden Euro. Sitz des 1846 in Jena gegründeten Unternehmens ist Oberkochen. Die Carl Zeiss AG führt die ZEISS Gruppe als strategische Management-Holding. Alleinige Eigentümerin der Gesellschaft ist die Carl-Zeiss-Stiftung.

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