Wettbewerb Jugend forscht 2020 gestartet

Regionalwettbewerb Jena von Jugend forscht geht in die siebte Runde

Jena | 21. Oktober 2019 | ZEISS Gruppe

Das Patenunternehmen ZEISS ruft den Forschernachwuchs aus Jena und Umgebung zur Teilnahme am siebten Regionalwettbewerb Jena von Jugend forscht auf, der am 20. Februar 2020 wieder von ZEISS in Jena ausgerichtet wird. Die Anmeldung für die neue Runde ist bis zum 30. November 2019 unter www.jugend-forscht.de möglich.

Wie erfolgreich die Teilnahme am Wettbewerb verlaufen kann, zeigt Sarah Sophie Pohl vom Carl-Zeiss-Gymnasium Jena. Sie konnte in ihrem Projekt die Menge der Tangramfünfecke entschlüsseln und erhielt beim Regionalwettbewerb 2019 den ersten Preis in der Kategorie Mathematik/Informatik. Beim Landeswettbewerb Thüringen erreichte sie ebenfalls den ersten Platz und qualifizierte sich damit für das Bundesfinale im Mai dieses Jahres in Chemnitz. Durch detaillierte mathematische Analysen fand sie heraus, dass sich genau 53 unterschiedliche Fünfecke legen lassen. Mathematiker hatten seit 1942 bislang ohne Erfolg nach dem Ergebnis gesucht. „Jugend forscht ist für mich eine herausragende Plattform, um erste Erfahrungen in der Forschung zu machen.“, erklärte Pohl. „Außerdem ist es eine fantastische Möglichkeit, über sich selbst hinauszuwachsen, da man ein Projekt vor einer Jury präsentiert und sich fachlich kritisch mit einem MINT-Thema auseinandersetzt.“

Jugend forscht 2020
Dr. Ulrich Simon, Leiter der Konzernfunktion Research & Technology bei ZEISS sowie Patenbeauftragter des Wettbewerbs, mit Sarah Sophie Pohl und Theo Sonnenberg sowie Sabine Eisenbrand, Wettbewerbsleiterin des Regionalwettbewerbs Jena (v.l.)

Jonas Grajetzki und Theo Sonnenberg von der Jenaplan-Schule Jena kamen ebenfalls nach dem Sieg beim Regionalwettbewerb Jena in der Kategorie Technik bis ins Bundesfinale. In Ihrem Projekt entwickelten sie einen Versuchsaufbau, um die Fototaxis, eine durch Licht ausgelöste, bestimmte Bewegung, von Mikroalgen möglichst automatisiert untersuchen zu können. In Chemnitz wurden sie mit einem Sonderpreis ausgezeichnet, mit dem sie Deutschland bei dem hochdotierten Wettbewerb für Nachwuchswissenschaftler „Stockholm Junior Water Prize“ im August in Schweden vertraten. „Wir haben so viele tolle Erfahrungen durch Jugend forscht gemacht. Besonders gut fand ich den Austausch der jungen Forscher, die etwas verändern wollen.“, erklärte Sonnenberg, der zum ersten Mal am Wettbewerb teilgenommen hat, rückblickend.

„Wir hoffen, dass durch derartige Erfahrungen noch mehr junge Menschen Lust bekommen, bei dem Wettbewerb mitzumachen“, sagte Dr. Ulrich Simon, Leiter der Konzernfunktion Research & Technology sowie Patenbeauftragter von ZEISS und bot gleichzeitig fachliche Unterstützung an: „Wir helfen gern weiter, wenn ein Nachwuchsforscher eine Idee für ein Forschungsprojekt hat“.

Simon verwies außerdem auf die zahlreichen weiteren Möglichkeiten, die die jungen Leute in der Stadt in Anspruch nehmen können. Dazu zählen unter anderem das von der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) gegründete Schülerforschungszentrum Jena, das Nachwuchsforschern die Arbeit an interessanten Themen ermöglichen soll. Außerdem bieten die einzelnen stadtoffenen Forscherclubs sachkundige Betreuung und experimentelles Arbeiten in den Themen Mathematik, Informatik, Physik sowie Technik.

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ZEISS entwickelt, fertigt und vertreibt für seine Kunden hochinnovative Lösungen für die industrielle Messtechnik und Qualitätssicherung, Mikroskopielösungen für Lebenswissenschaften und Materialforschung sowie Medizintechniklösungen für Diagnostik und Therapie in der Augenheilkunde und der Mikrochirurgie. ZEISS steht auch für die weltweit führende Lithographieoptik, die zur Herstellung von Halbleiterbauelementen von der Chipindustrie verwendet wird. ZEISS Markenprodukte wie Brillengläser, Fotoobjektive und Ferngläser sind weltweit begehrt und Trendsetter.

Mit diesem auf Wachstumsfelder der Zukunft wie Digitalisierung, Gesundheit und Industrie 4.0 ausgerichteten Portfolio und einer starken Marke gestaltet ZEISS die Zukunft weit über die optische und optoelektronische Branche hinaus. Grundlage für den Erfolg und den weiteren kontinuierlichen Ausbau der Technologie- und Marktführerschaft von ZEISS sind die nachhaltig hohen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung.

Mit rund 30.000 Mitarbeitern ist ZEISS in fast 50 Ländern mit rund 60 eigenen Vertriebs- und Servicestandorten, mehr als 30 Produktions- sowie rund 25 Entwicklungsstandorten weltweit aktiv. Hauptstandort des 1846 in Jena gegründeten Unternehmens ist Oberkochen, Deutschland. Alleinige Eigentümerin der Dachgesellschaft, der Carl Zeiss AG, ist die Carl-Zeiss-Stiftung, eine der größten deutschen Stiftungen zur Förderung der Wissenschaft.

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