ZEISS setzt Zeichen für E-Mobilität im Alltag

Mit 120 neuen Elektroladepunkten für ZEISS Mitarbeitende in Oberkochen geht einer der größten Ladeparks Deutschlands in Betrieb. Gemeinsam mit EnBW ODR, Errichter und Betreiber der Ladeinfrastruktur, wird ZEISS das Angebot in Zukunft weiter ausbauen.

Oberkochen | 15. November 2021 | ZEISS Gruppe

Bereits seit Anfang 2020 können Besucherinnen und Besucher bei ZEISS in Oberkochen an zwölf Ladepunkten, darunter zwei Schnelladepunkte, Elektro- und Hybridfahrzeuge laden. Nun kommen auf dem ZEISS Gelände in Oberkochen 120 Ladepunkte für Firmenfahrzeuge und Fahrzeuge von Mitarbeitenden dazu – damit ist der ZEISS Ladepark einer der größten in Deutschland.

ZEISS setzt damit ein klares Zeichen in der Region Ostwürttemberg und schafft die Voraussetzungen für die Transformation zur Elektromobilität für Firmenfahrzeuge und Fahrzeuge von Mitarbeitenden. „Unsere anspruchsvollen Ziele für mehr Nachhaltigkeit, so zum Beispiel CO2-Neutralität in allen eigenen Aktivitäten bis 2025, sind umsetzbar“, sagte Dr. Matthias Metz, Vorstandsmitglied der ZEISS Gruppe. „Mit zahlreichen Initiativen verankern wir Nachhaltigkeit im gesamten Unternehmen. Auch Elektromobilität alltagstauglich und attraktiv zu gestalten, gehört dazu.“

Die EnBW Ostwürttemberg DonauRies AG (ODR) übernahm dabei die Installation der Ladeinfrastruktur, die Lieferung von Verteilerschränken sowie die Implementierung des Lastmanagements. Für den Ladepark bei ZEISS wurde vom Hersteller für ein Modell ein separates Zulassungsverfahren durchgeführt. So wurden bei ZEISS Spiralkabel an den Wallboxen montiert, anstatt der üblichen glatten Kabel. Über den Ladepark hinaus bietet die ODR Unterstützung bei Business@Home-Wallboxen für Mitarbeitende bei ZEISS. Dabei liefert die ODR die Wallboxen nach Hause und rechnet die Ladevorgänge mit ZEISS ab. Zum Einsatz kommt auch hier Grünstrom.

Wichtiger Meilenstein für Elektromobilität bei ZEISS erreicht: Dr. Matthias Metz (Vorstand ZEISS Gruppe), Sebastian Maier  und Frank Reitmajer (Vorstände EnBW ODR), Antia Alonso Crepso (Leiterin Service Business and Infrastructure ZEISS), Dr. Nicole Ziegler (Leiterin Nachhaltigkeit ZEISS) und Andreas Hack (Business Services and Infrastructure ZEISS).
Wichtiger Meilenstein für Elektromobilität bei ZEISS erreicht: Dr. Matthias Metz (Vorstand ZEISS Gruppe), Sebastian Maier und Frank Reitmajer (Vorstände EnBW ODR), Antia Alonso Crepso (Leiterin Service Business and Infrastructure ZEISS), Dr. Nicole Ziegler (Leiterin Nachhaltigkeit ZEISS) und Andreas Hack (Business Services and Infrastructure ZEISS).

„Wir sind Innovationstreiber für die Region Ostwürttemberg und tragen mit dem Ausbau der Infrastruktur für die E-Mobilität zur nachhaltigen Entwicklung unserer Heimat bei“, bekräftigt ODR Vorstand Sebastian Maier die Zusammenarbeit mit ZEISS. Die neuen Ladepunkte für Mitarbeitende befinden sich auf dem Werksgelände im Stamm- und Südwerk Oberkochen. Im Jahr 2022 werden alle weiteren deutschen ZEISS Standorte folgen. Ausgerichtet an der Nachfrage wird ZEISS den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur darüber hinaus vorantreiben. Aktuell sind bis zu 600 Ladestationen an den ZEISS Standorten bis 2025 geplant. An den Ladesäulen selbst stellt ZEISS Grünstrom aus Wind- und Sonnenenergie bereit, Betreiber der Ladestationen ist ODR.

Parallel zum Ausbau der Ladeinfrastruktur wurde die ZEISS Grünstromversorgung durch eine 700 kWp Photovoltaikanlage auf dem Dach des neuen Parkhauses ausgebaut, in Summe hat ZEISS in Oberkochen 1350 kWp. Bereits 2022 soll der gesamte Strombedarf bei ZEISS auf Grünstrom umgestellt sein – und das weltweit.

Ladestationen auch für E-Bikes

Im Rahmen eines Pilotprojektes sind zudem zwölf abschließbare Ladespinde für E-Bikes installiert. Seit 2020 fördert ZEISS mit attraktiven Angeboten für’s Jobrad auch diese Form der Mobilität. Die Ladespinde sind dazu ein weiterer Baustein, der bei Bedarf ebenfalls in Zukunft weiterentwickelt wird. „Als Partner im Mobilitätspakt Ostwürttemberg setzt sich ZEISS für attraktive Mobilitätskonzepte ein, die den Alltagsbedürfnissen der Mitarbeitenden gerecht werden. Mit Projekten für Elektromobilität und Jobfahrrad gehen wir mit gutem Beispiel voran“, so Dr. Metz. „Die Mobilität der Zukunft ist nur nachhaltig, attraktiv und fördernd für die regionale Entwicklung gestaltbar, wenn alle Akteure in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft an einem Strang ziehen. Die Initiative für Elektromobilität von ZEISS hat hoffentlich das Potenzial, auch andere Unternehmen und Institutionen zu inspirieren.“

ZEISS übernimmt mit diesen Maßnahmen Verantwortung für Umwelt und Menschen an seinen Standorten. Der Ausbau der Elektromobilitätsinfrastruktur soll dazu beitragen, die Verkehrssituation durch nachhaltige und fortschrittliche Mobilität zu entspannen und Emissionen zu verringern.

Mehr über Nachhaltigkeit bei ZEISS und den aktuellen Nachhaltigkeitsbericht finden Sie unter www.zeiss.de/verantwortung

Pressekontakt

Joachim Kuss
ZEISS
Tel.: +49 151 42 11 22 88
E-Mail: joachim .kuss @zeiss .com

Weiterer Ansprechpartner für die Presse
EnBW ODR: 
Vanessa Bittner
Tel.: +49 7961 82-2414
E-Mail: v .bittner @odr .de

Über ZEISS

ZEISS ist ein weltweit führendes Technologieunternehmen der optischen und optoelektronischen Industrie. In den vier Sparten Semiconductor Manufacturing Technology, Industrial Quality & Research, Medical Technology und Consumer Markets erwirtschaftete die ZEISS Gruppe zuletzt einen Jahresumsatz von 6,3 Milliarden Euro (Stand: 30.9.2020).

ZEISS entwickelt, produziert und vertreibt für seine Kunden hochinnovative Lösungen für die industrielle Messtechnik und Qualitätssicherung, Mikroskopielösungen für Lebenswissenschaften und Materialforschung sowie Medizintechniklösungen für Diagnostik und Therapie in der Augenheilkunde und der Mikrochirurgie. ZEISS steht auch für die weltweit führende Lithographieoptik, die zur Herstellung von Halbleiterbauelementen von der Chipindustrie verwendet wird. ZEISS Markenprodukte wie Brillengläser, Fotoobjektive und Ferngläser sind weltweit begehrt und Trendsetter.

Mit diesem auf Wachstumsfelder der Zukunft wie Digitalisierung, Gesundheit und Industrie 4.0 ausgerichteten Portfolio und einer starken Marke gestaltet ZEISS den technologischen Fortschritt mit und bringt mit seinen Lösungen die Welt der Optik und angrenzende Bereiche weiter voran. Grundlage für den Erfolg und den weiteren kontinuierlichen Ausbau der Technologie- und Marktführerschaft von ZEISS sind die nachhaltig hohen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung. ZEISS investiert 12% seines Umsatzes in Forschungs- und Entwicklungsarbeit – diese hohen Aufwendungen haben bei ZEISS eine lange Tradition und sind gleichermaßen eine Investition in die Zukunft.

Mit über 34.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist ZEISS in fast 50 Ländern mit rund 30 Produktionsstandorten, 60 Vertriebs- und Servicestandorten sowie 27 Forschungs- und Entwicklungsstandorten weltweit aktiv. Hauptstandort des 1846 in Jena gegründeten Unternehmens ist Oberkochen, Deutschland. Alleinige Eigentümerin der Dachgesellschaft, der Carl Zeiss AG, ist die Carl-Zeiss-Stiftung, eine der größten deutschen Stiftungen zur Förderung der Wissenschaft (Stand: 31.3.2021).

Weitere Informationen unter www.zeiss.de

EnBW ODR ist unterwegs für die Energiezukunft und engagiert sich für Lebensqualität in der Region von morgen

Die Energie Baden-Württemberg Ostwürttemberg DonauRies AG (EnBW ODR) ist ein Traditionsunternehmen in der Region. Seit 1999 versorgt der innovative Energie- und Infrastrukturdienstleister die Menschen zwischen Rems und Ries und Hohenlohe und Donau zuverlässig und sicher mit Energie: 120 Gemeinden mit Strom und 71 mit Gas. Dafür investiert die Netztochter Netze ODR GmbH (Netze ODR) kontinuierlich in die Weiterentwicklung der Infrastruktur, das sind Leitungen und komplexe Technik, um sie fit für die Zukunft zu machen. Ein Beispiel ist die Modernisierung des Umspannwerks in Nördlingen 2018 – ein wichtiger Knotenpunkt für die Stromversorgung von Harburg bis nach Munningen. Als wichtiger Arbeitgeber steht der Versorger für Perspektiven und Wirtschaftskraft vor Ort. Bei allem Tun gehen bei der EnBW ODR Energie, Klimaschutz und Lebensqualität Hand in Hand.

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