Strategische Zusammenarbeit: ZEISS und die TU Dresden kooperieren

ZEISS wird in den nächsten Jahren seine Präsenz in Dresden ausbauen, um von dem hervorragenden Forschungs- und Innovationsumfeld zu profitieren.

  • die Unterzeichnung des Kooperationsvertrags setzt den Startschuss für die enge strategische Zusammenarbeit.
  • erste Projekte im Bereich Lebenswissenschaften starten am und in Zusammenarbeit mit dem Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Digitale Gesundheit (EKFZ).
  • langfristige Stärkung des Standorts Dresden geplant.

Oberkochen, Dresden | 22. Februar 2021 | ZEISS Gruppe

Prof. Dr. Ursula Staudinger, Rektorin der Technischen Universität Dresden (TU Dresden) und Dr. Karl Lamprecht, Vorstandsvorsitzender der ZEISS Gruppe, haben am Mittwoch, den 17. Februar 2021, den Kooperationsvertrag zwischen der TU Dresden und der ZEISS Gruppe unterschrieben. Die im Rahmen eines virtuellen Treffens erfolgte Unterzeichnung soll die langjährige Verbindung der beiden Institutionen in den Bereichen Forschung, Lehre und Innovation, Weiterbildung und Internationalisierung sowie Recruiting festigen.

Dr. Karl Lamprecht, Vorstandsvorsitzender der ZEISS Gruppe © ZEISS
Prof. Dr. Ursula Staudinger, Rektorin der Technischen Universität Dresden (TU Dresden) und Dr. Karl Lamprecht, Vorstandsvorsitzender der ZEISS Gruppe, haben am Mittwoch, den 17. Februar 2021, den Kooperationsvertrag zwischen der TU Dresden und der ZEISS Gruppe unterschrieben.

Stärkung des ZEISS Standorts Dresden

Die Kooperation mit der TU Dresden ist ein weiterer Schritt, um langfristig den ZEISS Standort Dresden zu stärken und zugleich ein Baustein der globalen Innovationsstrategie von ZEISS. Diese zielt darauf ab, die Präsenz des Unternehmens in der Nähe von Forschungsclustern weiter auszubauen und eine bessere Vernetzung mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft zu gewährleisten.

„Mit dem Standort in Dresden hat sich ZEISS an einem der Innovationszentren Deutschlands angesiedelt, das möchten wir langfristig noch weiter ausbauen. Wir streben an, uns im Dresdner Forschungs- und Innovationsumfeld eng zu vernetzen und freuen uns, mit der TU Dresden hier einen starken Kooperationspartner zu haben“, so Dr. Karl Lamprecht und betont: „Wir möchten in den offenen Austausch mit Forschern und Studierenden, aber auch mit jungen und etablierten Unternehmen und Experten aus der Region treten und auch Talente für ZEISS finden. Von den daraus entstehenden Synergien profitieren beide Seiten.“

„Wir freuen uns sehr über das von ZEISS entgegengebrachte Vertrauen, neben dem KIT Karlsruhe als TUD ein weiterer wichtiger Partner auf universitärer Ebene zu sein“, erklärt Prof. Ursula M. Staudinger, Rektorin der TU Dresden: „Wir wollen sowohl in den offensichtlichen

Überschneidungsbereichen wie optischen Technologien als auch in Bereichen wie datenintensiver Forschung und künstlicher Intelligenz künftig eng zusammenarbeiten.“

Ziel ist es, die Innovationskräfte der Region zu bündeln und künftig intensiv mit Studierenden und Wissenschaftlern der TU Dresden, Medizinern des Universitätsklinikums, sowie Start-ups und innovativen Unternehmen der Region zusammen zu arbeiten.

„Es ist für uns ein großer Gewinn, nun mit ZEISS einen strategischen Partner in innovativen Hochtechnologiebereichen zu haben, für den verantwortungsbewusstes Handeln einen ebenso hohen Stellenwert für den nachhaltigen Erfolg hat wie für unsere TU Dresden“, unterstreicht TUD-Kanzler Dr. Andreas Handschuh die Bedeutung des Kooperationsvertrages.

Prof. Dr. Ursula Staudinger, Rektorin der Technischen Universität Dresden (TU Dresden). © TUD
Prof. Dr. Ursula Staudinger, Rektorin der Technischen Universität Dresden (TU Dresden).

Erster Schwerpunkt im Bereich Lebenswissenschaften

Auftakt der strategischen Zusammenarbeit wird eine erste konkrete Projektaktivität sein, die am Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Digitale Gesundheit (EKFZ) angesiedelt sein wird und in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Fakultät und dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden (Prof. Jochen Hampe) sowie dem Leibniz-Institut für Polymerforschung (Prof. Carsten Werner) ausgestaltet wird. Gemeinsam mit den Dresdner Partnern wurden Organoid-Modelle als erstes Schwerpunkt-Thema ausgewählt. Organoide sind künstlich erzeugte Gewebeteile, die menschlichen Organen wie der Leber sehr ähnlich sind und Forschenden so ganz neue, moderne Arbeitsmöglichkeiten eröffnen.

Weitere Anknüpfungspunkte in den Bereichen Lebenswissenschaften und Medizintechnik, digitale Technologien, Mikroelektronik und Informatik sowie mögliche Themen im Bereich Künstliche Intelligenz, Nanotechnologie und Materialforschung wurden bereits gemeinsam mit den TU Dresden-Partnern identifiziert. Für den Ausbau der ZEISS Präsenz in Dresden ist geplant, einen 3-Jahres-Fahrplan mit Projekten aus diesen Themenbereichen zu untersetzen.

Pressekontakt

Jörg Nitschke
Pressesprecher
ZEISS Gruppe
Telefon: +49 7364 20-3242
joerg .nitschke @zeiss .com

Pressestelle der TU Dresden
Telefon: +49 351 463-32398
presse stelle @tu -dresden .de

Über ZEISS

ZEISS ist ein weltweit führendes Technologieunternehmen der optischen und optoelektronischen Industrie. In den vier Sparten Semiconductor Manufacturing Technology, Industrial Quality & Research, Medical Technology und Consumer Markets erwirtschaftete die ZEISS Gruppe zuletzt einen Jahresumsatz von 6,3 Milliarden Euro (Stand: 30.9.2020).

ZEISS entwickelt, produziert und vertreibt für seine Kunden hochinnovative Lösungen für die industrielle Messtechnik und Qualitätssicherung, Mikroskopielösungen für Lebenswissenschaften und Materialforschung sowie Medizintechniklösungen für Diagnostik und Therapie in der Augenheilkunde und der Mikrochirurgie. ZEISS steht auch für die weltweit führende Lithographieoptik, die zur Herstellung von Halbleiterbauelementen von der Chipindustrie verwendet wird. ZEISS Markenprodukte wie Brillengläser, Fotoobjektive und Ferngläser sind weltweit begehrt und Trendsetter.

Mit diesem auf Wachstumsfelder der Zukunft wie Digitalisierung, Gesundheit und Industrie 4.0 ausgerichteten Portfolio und einer starken Marke gestaltet ZEISS den technologischen Fortschritt mit und bringt mit seinen Lösungen die Welt der Optik und angrenzende Bereiche weiter voran. Grundlage für den Erfolg und den weiteren kontinuierlichen Ausbau der Technologie- und Marktführerschaft von ZEISS sind die nachhaltig hohen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung. ZEISS investiert 13% seines Umsatzes in Forschungs- und Entwicklungsarbeit – diese hohen Aufwendungen haben bei ZEISS eine lange Tradition und sind gleichermaßen eine Investition in die Zukunft.

Mit über 32.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist ZEISS in fast 50 Ländern mit rund 30 Produktionsstandorten, 60 Vertriebs- und Servicestandorten sowie 27 Forschungs- und Entwicklungsstandorten weltweit aktiv. Hauptstandort des 1846 in Jena gegründeten Unternehmens ist Oberkochen, Deutschland. Alleinige Eigentümerin der Dachgesellschaft, der Carl Zeiss AG, ist die Carl-Zeiss-Stiftung, eine der größten deutschen Stiftungen zur Förderung der Wissenschaft.

Weitere Informationen unter www.zeiss.de

Über die Technische Universität Dresden

Die Technische Universität Dresden ist eine der Spitzenuniversitäten Deutschlands und Europas: stark in der Forschung, erstklassig in der Vielfalt und der Qualität der Studienangebote, eng vernetzt mit Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft. Als moderne Universität bietet sie mit ihren fünf Bereichen in 17 Fakultäten ein breit gefächertes wissenschaftliches Spektrum wie nur wenige Hochschulen in Deutschland. Sie ist die größte Universität Sachsens. Die große Campus-Familie der TU Dresden setzt sich zusammen aus rund 31.500 Studierenden und zirka 7.800 Mitarbeitern – davon 600 Professoren.

Die TU Dresden ist seit 2012 eine der elf Exzellenzuniversitäten Deutschlands. Am 19. Juli 2019 konnte sie diesen Titel erfolgreich verteidigen.

Weitere Informationen unter www.tu-dresden.de

Über das Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Digitale Gesundheit

Das Else Kröner-Fresenius-Zentrum (EKFZ) für Digitale Gesundheit ist eine fakultäts-übergreifende Initiative der Technischen Universität Dresden und dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden auf dem Campus Dresden. Das Forschungszentrum ermöglicht interdisziplinäre Projekte an der direkten Schnittstelle der digitalen Welt zum Patienten und schlägt somit die Brücke zwischen Bestrebungen im Bereich Big Data und traditioneller Biomedizintechnik .

Weitere Informationen unter digitalhealth.tu-dresden.de

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