Neubau einer Kindertagesstätte in Oberkochen

Oberkochen | 24. Januar 2022 | ZEISS Gruppe

Die Stadt Oberkochen und ZEISS haben mit ihrer gemeinsamen Entscheidung bei der Kinderbetreuung zukünftig noch enger zusammenarbeiten zu wollen und der konkreten Realisierung einer weiteren Kindertagesstätte in Oberkochen einen wichtigen Schritt unternommen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu verbessern. Das Kinderbetreuungsangebot in Oberkochen wird um insgesamt 90 Kinderbetreuungsplätze in Ganztagesbetreuung erweitert werden, davon drei Kleinkindgruppen im Krippenbereich für die Altersgruppe 1 bis 3 Jahre und drei Gruppen für Kinder von 3 bis 6 Jahre. Der Baubeginn wird auf Ende April 2022 angestrebt und eine Aufnahme der Nutzung für den Kindertagesstättenbetrieb ist auf Mitte 2023 anvisiert.

Visualisierung Innenbereich - Mehrzweckraum
Visualisierung Eingangsbereich
Grundriss Erdgeschoss und Freianlagenplan
Ansichten West und Ost
Ansichten West und Ost
Ansicht Fassadendetail

Bei diesem gemeinsamen Projekt wurde in enger Abstimmung mit allen Projektbeteiligten und mit der maßgeblichen Unterstützung des Leitungsteams der KiTa 'Wiesenweg' ein spannendes Raumkonzept für die neu geplante KiTa erarbeitet, das das pädagogische Konzept der bisherigen städtischen Kindertageseinrichtungen in Oberkochen aufgreift und weiter ergänzen wird.

Angestrebt wurde früh im Projekt eine gesamthafte Vergabe von Planungs- und Bau Leistungen in einem kombinierten Verfahren Planen und Bauen nach EU VOB/A. Aus einem vorangegangenen europaweiten Teilnahmewettbewerb wurde mit den drei auserwählten Bietern das Verfahren geführt. Den Zuschlag für das Projekt hat nun die Firma Weizenegger GmbH aus Bad Wurzach erhalten, die gemeinsam mit dem Architekturbüro se\arch Freie Architekten BDA aus Stuttgart einen sehr ansprechenden Entwurf erarbeitet hat, der die Gremien der Stadt Oberkochen und bei ZEISS überzeugen konnte.

Die neue Kindertagesstätte wird im Interkommunalen Gewerbegebiet in Oberkochen entstehen und der Entwurf des Bieters charakterisiert sich durch einen eingeschossigen Baukörper, der sich auf dem Grundstück in einer mäandrierenden Form windet, durch die direkt angrenzende Hangböschung im rückwärtigen Bereich des Grundstückes einen abwechslungsreichen und spannungsvollen Außenspielbereich für die Kinder schafft und sich n der Außenwirkung zurückhaltend und besonders gut in die bestehende Topographie einfügt.

Auf dem vorgelagerten Platz mit einer Dorflinde, können die Eltern Ihre Kinder in Empfang nehmen und der sehr zentrale Zugang ermöglicht kurze Wege zu den jeweiligen Gruppenbereichen. Über den Windfang betritt man das Foyer, an das sich zum einen der Mehrzweckraum angliedert und den Blick in den Außenbereich ermöglicht und der sich auch gut für größere Veranstaltungen um die Foyerfläche erweitern lässt. Die Gruppenbereiche der unterschiedlichen Altersgruppen gliedern sich jeweils an das Foyer auf beiden Seiten an.

Der U3-Bereich bildet ein in sich abgeschlossenes kleines Dorf um einen zentral positionierten Spielflur und jeder der drei Gruppenräume bildet kleinere Einheiten mit einer direkten Verbindung zu seinem Ess- und Schlafraum. Der Ü3-Bereich gliedert sich auf ähnliche Weise mit einem zentralen gemeinsamen Essensbereich und ermöglicht durch gruppenübergreifende Räume, wie dem MINT- Raum und Mal- und Werkraum, die Eigenständigkeit der Kinder zu fördern.

Das Gebäude wird in einer Holzkonstruktionsbauweise errichtet werden, bei der die Wände teilweise aus einseitig belassenem Brettsperrholz als Sichtholzwände die Atmosphäre im Innenraum bestimmen und aufgrund der Materialbeschaffenheit gut altern werden. Bei der Außenfassade wird ebenfalls eine Holzschalung aus vertikal überlappenden Bretter eingesetzt und um hierbei den laufenden Unterhalt zu minimieren wird durch eine aufgebrachte Lasur der Vergrauungseffekt vorweg genommen, sodass eine in sich nachhaltige Gesamtlösung entsteht.

Die Investitionskosten für das gesamte Projekt belaufen sich auf 9,3 Mio. € brutto und werden von beiden Kooperationspartner gemäß dem geschlossenen Vertrag hälftig getragen.

Für das geplante Gebäude wird der Energieeffizienz-Standard EG40 gemäß der Richtlinie für die Bundesförderung für effiziente Gebäude - Nichtwohngebäude (BEG NWG) umgesetzt und es ist hier beabsichtigt entsprechende Fördergelder zu beantragen.

Pressekontakt

Jörg Nitschke
Pressesprecher
ZEISS Gruppe
Telefon: +49 7364 20-3242
joerg .nitschke @zeiss .com

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Weitere Informationen unter www.zeiss.de

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