Virtueller Regionalwettbewerb Jena von Jugend forscht bei ZEISS

Gewinner stehen fest

Jena | 25. Februar 2022 | ZEISS Gruppe Standort Jena

Die Gewinner des neunten Regionalwettbewerbs Jena von Jugend forscht stehen fest. Nach dem virtuellen Wettbewerbstag wurden die Regionalsieger ermittelt und von Dr. Ulrich Simon, Leiter der Konzernfunktion Research & Technology sowie Patenbeauftragter von ZEISS, und Sabine Eisenbrand, Wettbewerbsleiterin des Regionalwettbewerbs, beglückwünscht. Insgesamt brachte der Wettbewerb neun erstplatzierte Projekte hervor. Diese qualifizieren sich mit ihren Projekten für den Landeswettbewerb Thüringen. Die 57. Runde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb steht dabei unter dem Motto: „Zufällig genial?“.

Virtueller Regionalwettbewerb Jena von Jugend forscht bei ZEISS © Agnieszka Zymon Sierka
Julianna Marie Sierka erhielt den ersten Preis des Regionalwettbewerbs Jena von Jugend forscht im Bereich Physik für ihr Projekt "Quantenpunkte aus der Küche". (Foto: Agnieszka Zymon Sierka)

Quantenpunkte, Neurotraining und ein selbstgebautes Mikroskop

Der erste Preis im Bereich Physik in den Sparte Jugend forscht ging an Julianna Marie Sierka vom Carl-Zeiss-Gymnasium Jena. In ihrem Projekt „Quantenpunkte aus der Küche“ erforschte die 16-Jährige die Herstellung von kohlenstoffbasierten Quantenpunkten und fand heraus, dass aus einer Mischung aus Zitronensäure und Harnstoff die Quantenpunktlösungen gewonnen werden können, die unter UV-Licht am stärksten fluoreszieren.

Im Bereich Biologie ging der erste Preis in der Sparte Jugend forscht an Franka Fischer vom Christlichen Gymnasium Jena. In ihrem Projekt „Neurotraining im Reitsport“ untersuchte sie die Wirkungsweise von optokinetischen Reflexen in Verbindung mit gezieltem Riechen im Reitsport.

Für ihr Projekt „Erstellen eines Mikroskops mit Hilfe des 3D-Drucks“ erhielten Kai Diegel, Gregor Bolze und Felix Geiler vom Carl-Zeiss-Gymnasium Jena den ersten Preis des Regionalwettbewerbs Jena von Jugend forscht im Bereich Technik. Sie erstellten ein benutzerfreundliches, modulares und 3D-gedrucktes Mikroskop, das mit einem Smartphone betrieben werden kann. Dabei verfügt das Mikroskop über zwei Objektive zur Vergrößerung, einen beweglichen Objekttisch und ein regulierbares Licht.

Der erste Preis im Bereich Geo- und Raumwissenschaften ging in der Sparte Schüler experimentieren gleich an zwei Projekte aus der Grundschule am Rautal: Naya Weißleder und Janne Theodor Henkel erhielten den ersten Preis für ihr Projekt „Spuren im Sand – Welche Geheimnisse verraten unterschiedliche Sandsorten der Welt?“ und Lieselotte Ostrowski, Leonard Schmidt und Alexandra Volkmer für ihr Projekt „Wasseruntersuchungen und ein selbst gebauter Filter“.

Etablierter Wettbewerb erneut als Online-Veranstaltung

Als Patenunternehmen des Regionalwettbewerbs Jena von Jugend forscht richtete ZEISS den Wettbewerb in diesem Jahr erneut als reine Online-Veranstaltung aus. Aufgrund der anhaltenden Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie konnte der diesjährige Wettbewerb nicht wie in den Jahren zuvor auf dem ZEISS Gelände in Jena Lichtenhain ausgetragen werden. „Deshalb freuen wir uns besonders, dass auch in diesem Jahr viele Jungforscherinnen und Jungforscher Zeit und Mühe aber auch Freude und Forschergeist in ihre Projekte gesteckt haben“, sagt Simon und ergänzt: „Für ZEISS als technologisch führendes Unternehmen ist die Begeisterung junger Menschen für Technik und Naturwissenschaften Erfolgsgrundlage.“

35 Schülerinnen und Schüler aus insgesamt elf Schulen und Institutionen hatten sich mit insgesamt 17 Arbeiten beim diesjährigen Regionalwettbewerb in Jena angemeldet. Darunter waren in diesem Jahr nicht nur Teilnehmende aus Jena, sondern auch drei Projekte aus der Deutschen Schule Prag in Tschechien.
Insgesamt wurden fünf Projekte mit Schwerpunkt im Bereich Biologie, vier im Bereich Chemie, drei im Bereich Arbeitswelt, jeweils zwei im Bereich Physik sowie Geo- und Raumwissenschaften und ein Projekt im Bereich Technik eingereicht.

In der Sparte Schüler experimentieren für die Altersgruppe bis 14 Jahre wurden neun Projekte vorgestellt; acht Projekte in der Sparte Jugend forscht für die 15- bis 21-Jährigen.
Die Jungforscherinnen und Jungforscher präsentierten ihre Projekte bei dem Wettbewerb online vor einer Jury, die sich aus Wissenschaftlern, Hochschul- und Gymnasiallehrern sowie Experten aus der Wirtschaft zusammensetzt.

In Thüringen gibt es sieben Jugend forscht-Regionalwettbewerbe, deren Sieger ihre Projekte beim Landeswettbewerb Thüringen am 31. März und 1. April 2022 präsentieren. Mit einem erneuten Sieg qualifizieren sie sich für die Teilnahme des Wettbewerbs auf Bundesebene. Die Patenunternehmen von Jugend forscht richten deutschlandweit die Wettbewerbe auf Regional-, Landes- und Bundesebene aus.

Pressekontakt

Beatrice Weinberger
Standort Jena
Telefon: +49 3641 64-2335
beatrice .weinberger @zeiss .com

Über ZEISS

ZEISS ist ein weltweit führendes Technologieunternehmen der optischen und optoelektronischen Industrie. In den vier Sparten Semiconductor Manufacturing Technology, Industrial Quality & Research, Medical Technology und Consumer Markets erwirtschaftete die ZEISS Gruppe zuletzt einen Jahresumsatz von 7,5 Milliarden Euro (Stand: 30.9.2021).

ZEISS entwickelt, produziert und vertreibt für seine Kunden hochinnovative Lösungen für die industrielle Messtechnik und Qualitätssicherung, Mikroskopielösungen für Lebenswissenschaften und Materialforschung sowie Medizintechniklösungen für Diagnostik und Therapie in der Augenheilkunde und der Mikrochirurgie. ZEISS steht auch für die weltweit führende Lithographieoptik, die zur Herstellung von Halbleiterbauelementen von der Chipindustrie verwendet wird. ZEISS Markenprodukte wie Brillengläser, Fotoobjektive und Ferngläser sind weltweit begehrt und Trendsetter.

Mit diesem auf Wachstumsfelder der Zukunft wie Digitalisierung, Gesundheit und Industrie 4.0 ausgerichteten Portfolio und einer starken Marke gestaltet ZEISS den technologischen Fortschritt mit und bringt mit seinen Lösungen die Welt der Optik und angrenzende Bereiche weiter voran. Grundlage für den Erfolg und den weiteren kontinuierlichen Ausbau der Technologie- und Marktführerschaft von ZEISS sind die nachhaltig hohen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung. ZEISS investiert 13% seines Umsatzes in Forschungs- und Entwicklungsarbeit – diese hohen Aufwendungen haben bei ZEISS eine lange Tradition und sind gleichermaßen eine Investition in die Zukunft.

Mit über 35.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist ZEISS in fast 50 Ländern mit rund 30 Produktionsstandorten, 60 Vertriebs- und Servicestandorten sowie 27 Forschungs- und Entwicklungsstandorten weltweit aktiv. Hauptstandort des 1846 in Jena gegründeten Unternehmens ist Oberkochen, Deutschland. Alleinige Eigentümerin der Dachgesellschaft, der Carl Zeiss AG, ist die Carl-Zeiss-Stiftung, eine der größten deutschen Stiftungen zur Förderung der Wissenschaft.

Weitere Informationen unter www.zeiss.de

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