ZEISS Women Award 2022 – Würdigung für Frauen in der Digitalbranche

Der Preis ging an herausragende Studentinnen der Digital- und Informatikbranche

Dresden | 14. Oktober 2022 | ZEISS Gruppe

Gestern wurde in Dresden der 12. ZEISS Women Award verliehen. Mit diesem Preis werden herausragende Studentinnen aus der Digital- und der Informatikbranche ausgezeichnet, die kurz vor ihrem Abschluss stehen. Der Award wurde deutschlandweit ausgeschrieben und dient als Plattform, um erfolgreiche junge Informatikerinnen öffentlich zu würdigen und mehr Frauen für einen Beruf in der Informatikbranche zu interessieren. Die Preisträgerinnen sind leistungsstarke junge Informatikerinnen, die sich neben ihrem Studium auch für soziale und gesellschaftliche Belange engagieren und durch ihre Persönlichkeit eine Vorbildwirkung besitzen.

Den ersten Platz belegte Meike Nauta. Doktorandin an der University of Twente in Holland und am Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin am Universitätsklinikum Essen. Im Ehrenamt organisiert sie unter anderem Workshops an Schulen als „Botschafterin für Frauen in MINT-Berufen“. Zweitplatzierte ist Lisa Ihde. Sie absolviert ein Masterstudium IT-Systems Engineering an der Digital Engineering Fakultät der Universität Potsdam und des Hasso Plattner Institut Potsdam, wo sie auch als Gleichstellungsbeauftragte aktiv ist. Den dritten Platz belegte Thuy Linh Jenny Phan aus Chemnitz. Sie studiert Wirtschaftsinformatik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden im Masterstudiengang, engagiert sich als Welcome-Tutorin im Studentenwerk Dresden und vertritt die Studentenschaft in verschiedenen Kommissionen an der HTW. Außerdem wurde ein Sonderpreis vergeben an Kristin Freudenberg, die an der Hochschule Zittau/Görlitz ein Masterstudium Informatik absolviert. Die Mutter von zwei Kindern unter vier Jahren beeindruckte die Jury mit ihrer außergewöhnlichen Zielstrebigkeit.

„Die Förderung von Role Models und die Zusammenarbeit in diversen Teams sind zwei sehr zentrale Pfeiler in unserer Unternehmenskultur. Der ZEISS Women Award ist eine wichtige Plattform, der den Blick auf talentierte Informatikerinnen richtet - und auf diese Weise Vorbilder für den Nachwuchs schafft. Mit Veranstaltungen wie dieser sowie weiteren Aktionen zur MINT-Förderung wollen wir bei ZEISS einen Beitrag leisten, die Neugier auf MINT-Fächer bei Kindern und Jugendlichen zu entfachen“, so Georg von Erffa, Leiter Corporate Human Resources bei ZEISS.

Den ersten Platz belegte Meike Nauta. Doktorandin an der University of Twente in Holland und am Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin am Universitätsklinikum Essen.  Zweitplatzierte ist Lisa Ihde. Sie absolviert ein Masterstudium IT-Systems Engineering an der Digital Engineering Fakultät der Universität Potsdam und des Hasso Plattner Institut Potsdam. Den dritten Platz belegte Thuy Linh Jenny Phan aus Chemnitz. Sie studiert Wirtschaftsinformatik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden im Masterstudiengang. Den diesjährigen Sonderpreis erhielt Kristin Freudenberg, die an der Hochschule Zittau/Görlitz ein Masterstudium Informatik absolviert (vlnr: Kristin Freudenberg, Thuy Linh Jenny Phan, Meike Nauta, Lisa Ihde)
Den ersten Platz belegte Meike Nauta. Doktorandin an der University of Twente in Holland und am Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin am Universitätsklinikum Essen. Zweitplatzierte ist Lisa Ihde. Sie absolviert ein Masterstudium IT-Systems Engineering an der Digital Engineering Fakultät der Universität Potsdam und des Hasso Plattner Institut Potsdam. Den dritten Platz belegte Thuy Linh Jenny Phan aus Chemnitz. Sie studiert Wirtschaftsinformatik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden im Masterstudiengang. Den diesjährigen Sonderpreis erhielt Kristin Freudenberg, die an der Hochschule Zittau/Görlitz ein Masterstudium Informatik absolviert (vlnr: Kristin Freudenberg, Thuy Linh Jenny Phan, Meike Nauta, Lisa Ihde)
„Der ZEISS Women Award ist eine wichtige Plattform, der den Blick auf talentierte Informatikerinnen richtet - und auf diese Weise Vorbilder für den Nachwuchs schafft“, so Georg von Erffa, Leiter Corporate Human Resources bei ZEISS.
„Der ZEISS Women Award ist eine wichtige Plattform, der den Blick auf talentierte Informatikerinnen richtet - und auf diese Weise Vorbilder für den Nachwuchs schafft“, so Georg von Erffa, Leiter Corporate Human Resources bei ZEISS.
Mit dem ZEISS Women Award werden herausragende Studentinnen aus der Digital- und Informatikbranche ausgezeichnet, die kurz vor ihrem Abschluss stehen (vlnr: Viola Klein, Kristin Freudenberg, Thuy Linh Jenny Phan, Meike Nauta, Lisa Ihde, Elke Büdenbender).
Mit dem ZEISS Women Award werden herausragende Studentinnen aus der Digital- und Informatikbranche ausgezeichnet, die kurz vor ihrem Abschluss stehen (vlnr: Viola Klein, Kristin Freudenberg, Thuy Linh Jenny Phan, Meike Nauta, Lisa Ihde, Elke Büdenbender).
Schirmherrin des Women Award ist Elke Büdenbender, Ehepartnerin des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier (vlnr: Viola Klein, Elke Büdenbender, Inkeri Klomsdorf, Dr. Felix Streiter, Roswitha Gostner).
Schirmherrin des Women Award ist Elke Büdenbender, Ehepartnerin des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier (vlnr: Viola Klein, Elke Büdenbender, Inkeri Klomsdorf, Dr. Felix Streiter, Roswitha Gostner).

Mit einem Abschluss in der Informatik bieten sich vielfältige Berufsbilder und Karrierechancen

Mit dem ZEISS Women Award will ZEISS die vielfältigen Karrierechancen für Frauen mit einem Abschluss in der Digital- und IT-Branche in den Blickpunkt rücken. Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten werden in nahezu allen Branchen dringend gesucht. Aktuell liegt der Frauenanteil in der Belegschaft des weltweit agierenden Technologieunternehmens ZEISS je nach Land zwischen 30 und 35 Prozent. Das spiegelt den allgemeinen Trend bei Absolventinnen der MINT-Studiengänge wider. Das Unternehmen hat es sich daher zum Ziel gesetzt, Frauen im Unternehmen durch eine familienfreundliche, systematische Personal-politik zu fördern und auch extern zum Beispiel durch Kooperationen mit Hochschulen dafür zu sorgen, dass sich mehr Mädchen und Frauen für MINT-Berufe und damit auch für die Informatik interessieren.

44 Bewerbungen aus 35 Universitäten und Instituten und 34 deutschen Städten gingen ein

Der ZEISS Women Award wurde in ganz Deutschland ausgelobt. Bewerben konnte sich Studentinnen der Informatik, Wirtschaftsinformatik oder eines vergleichbaren Studienganges, unabhängig davon, ob sie einen Bachelor-, Master-, Diplom- oder PhD-Abschluss anstreben. Sie sollten sehr gute Leistungen bis zu einem Durchschnitt von 2,0 vorweisen, an ihrer Abschlussarbeit arbeiten oder sie vor kurzem beendet haben. Auch das soziale und gesellschaftliche Engagement der Studentinnen, beispielsweise in einem Verein oder an ihrer Bildungseinrichtung, floss in die Bewertung ein.

Insgesamt haben sich 44 junge Frauen aus 35 verschiedenen Universitäten und Instituten und 34 deutschen Städten beworben. Viele von ihnen kamen zum Studieren nach Deutschland, insgesamt wurden neun verschiedene Herkunftsländer in den Bewerbungen angegeben.

Die Jury zeichnete drei starke Persönlichkeiten aus und vergab einen Sonderpreis

„Die Auswahl der sehr guten Bewerbungen war beeindruckend und hat es uns als Jury nicht leicht gemacht, die Gewinnerinnen zu platzieren “, erklärt Cornelia Jahnel stellvertretend für die Jurymitglieder. „Das hohe und erfolgreiche Engagement sowohl im fachlichen IT-Studium als auch in sozialen oder gesellschaftlichen Ehrenämtern haben uns final überzeugt. Mit ihren ausgezeichneten Studienergebnissen sind alle jungen Frauen, die sich für den ZEISS Women Award beworben haben, herausragende Vorbilder für die MINT-Berufswahl und verdienen Anerkennung und Sichtbarkeit. Wir sind begeistert von der Vielfalt und Komplexität der Studienarbeiten, die ein breites Spektrum an gesellschaftsrelevanten IT-Lösungen widerspiegeln.“

Besonders beeindruckt zeigt sich die Jury vom vielfältigen sozialen oder gesellschaftlichen Engagement der jungen Frauen. Wie sie ihr Ehrenamt und das anspruchsvolle Studium unter einen Hut bringen und dabei sogar hervorragende Studienergebnisse erreichen, ist bemerkenswert. Auch deshalb wurde ein Sonderpreis vergeben. Der 1. Platz des ZEISS Women Awards ist mit einer Ehrung und 10.000 Euro dotiert. Der zweite und dritte Platz sind ebenfalls mit Preisgeldern von 5000 bzw. 2000 Euro verbunden.

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Leiterin Media Relations
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PR- und Marketingberatung
Tel. 0351/849 32 43
p r @mutschke .de
www.mutschke.de

Weitere Informationen

Schirmherrin Elke Büdenbender engagiert sich dafür, weibliche IT-Talente sichtbar zu machen

Schirmherrin des Women Award ist Elke Büdenbender, Ehepartnerin des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Der ZEISS Women Award wurde 2011 durch das Dresdner IT-Unternehmen Saxonia Systems AG ins Leben gerufen, das heute als ZEISS Digital Innovation firmiert und zur ZEISS Gruppe gehört. Initiatorin Viola Klein wollte auf die damals sehr niedrige Frauenquote in den IT-Studiengängen an sächsischen Hochschulen aufmerksam machen und junge Frauen ermutigen, sich für die Informatik-Branche zu entscheiden. „Nach wie vor sind die Frauen in der IT in Deutschland in der Minderheit und haben im Vergleich zu anderen Ländern viel aufzuholen. Das gilt generell für die MINT-Berufe, aber auch für Unternehmensgründungen. Beispielsweise sind an 47 Prozent der Start-ups in Finnland Frauen beteiligt – in Deutschland sind es gerade mal 11 Prozent.“

Einige Bewerberinnen machen sich in eigenen ehrenamtlichen Projekten stark für Frauen in der IT
Besonders auffallend war die Bandbreite des sozialen und gesellschaftlichen Engagements der jungen Frauen. Einige engagieren sich selbst dafür, dass mehr Frauen zur Informatik finden. Sie arbeiten als MINT-Botschafterinnen, als Mentorinnen für Programme wie „Jugend hackt“ oder machen einen Podcast zur Stärkung von Frauen in der Informatik. Andere fahren für wohltätige Organisationen Essen aus oder arbeiten ehrenamtlich als Reittherapeutin.

Weitere Informationen zum Konzept des ZEISS Women Awards, zur Jury u.a.m.: unter ZEISS Women Award

Mehr Informationen über die Preisträgerin Meike Nauta

Meike Nauta arbeitet an ihrer Doktorarbeit an der University of Twente in Enschede / Holland und am Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin am Universitätsklinikum Essen. Ihre Forschung hat das Ziel, neue KI Methoden zu entwickeln, die es ermöglichen, KI-Prozesse besser nachzuvollziehen und zu verstehen. Bereits das Bachelor- und das Masterstudium hatte Meike Nauta an der University of Twente absolviert. Ihre Masterarbeit wurde 2018 mit herausragenden Noten (10/10) bewertet und als beste IT-Masterarbeit der Niederlanden ausgezeichnet. Für Meike Nauta resultiert die immer noch niedrige Frauenquote in der IT auch daraus, dass Mädchen in der Schule sehr spät an die Informatik herangeführt werden. Deshalb engagiert sie sich in den Niederlanden als Botschafterin für „Frauen in MINT-Berufe“ und organisiert zum Beispiel an Schulen für Mädchen ab 12 Jahre spannende Workshops und Projekte. „Fragt man junge Frauen nach ihren Vorstellungen von ihrem künftigen Beruf, so wollen viele gern anderen Menschen helfen und mit Menschen zusammenarbeiten“, sagt Meike Nauta. „Ich möchte den Mädchen zeigen, dass sie auch mit Hilfe von Computern helfen können und dass sie in einem MINT-Beruf sehr oft im Team arbeiten. IT ist sehr vielfältig und reduziert sich nicht auf das Klischee „Mein Computer und ich“.

Über ZEISS

ZEISS ist ein weltweit führendes Technologieunternehmen der optischen und optoelektronischen Industrie. In den vier Sparten Semiconductor Manufacturing Technology, Industrial Quality & Research, Medical Technology und Consumer Markets erwirtschaftete die ZEISS Gruppe zuletzt einen Jahresumsatz von 7,5 Milliarden Euro (Stand: 30.9.2021).

ZEISS entwickelt, produziert und vertreibt für seine Kunden hochinnovative Lösungen für die industrielle Messtechnik und Qualitätssicherung, Mikroskopielösungen für Lebenswissenschaften und Materialforschung sowie Medizintechniklösungen für Diagnostik und Therapie in der Augenheilkunde und der Mikrochirurgie. ZEISS steht auch für die weltweit führende Lithographieoptik, die zur Herstellung von Halbleiterbauelementen von der Chipindustrie verwendet wird. ZEISS Markenprodukte wie Brillengläser, Fotoobjektive und Ferngläser sind weltweit begehrt und Trendsetter.

Mit diesem auf Wachstumsfelder der Zukunft wie Digitalisierung, Gesundheit und Industrie 4.0 ausgerichteten Portfolio und einer starken Marke gestaltet ZEISS den technologischen Fortschritt mit und bringt mit seinen Lösungen die Welt der Optik und angrenzende Bereiche weiter voran. Grundlage für den Erfolg und den weiteren kontinuierlichen Ausbau der Technologie- und Marktführerschaft von ZEISS sind die nachhaltig hohen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung. ZEISS investiert 13% seines Umsatzes in Forschungs- und Entwicklungsarbeit – diese hohen Aufwendungen haben bei ZEISS eine lange Tradition und sind gleichermaßen eine Investition in die Zukunft.

Mit rund 37.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist ZEISS in fast 50 Ländern mit rund 30 Produktionsstandorten, 60 Vertriebs- und Servicestandorten sowie 27 Forschungs- und Entwicklungsstandorten weltweit aktiv (Stand: 31.03.2022). Hauptstandort des 1846 in Jena gegründeten Unternehmens ist Oberkochen, Deutschland. Alleinige Eigentümerin der Dachgesellschaft, der Carl Zeiss AG, ist die Carl-Zeiss-Stiftung, eine der größten deutschen Stiftungen zur Förderung der Wissenschaft.

Weitere Informationen unter www.zeiss.de

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