Das ZEISS Archiv

Im ZEISS Archiv werden Originaldokumente, Akten, Fotos, Patente, Gebrauchsmuster, Druckschriften, Technische Dokumentationen und Geräte aus der über 150-jährigen Geschichte aufbewahrt.

Das Archiv wurde 1948 gegründet. Hier wurde der gesamte Rest der schriftlichen Überlieferung zusammengefasst, der den Krieg, die amerikanischen Beschlagnahmungen und die sowjetische Demontage überstanden hatte. Zunächst Archiv des VEB Carl Zeiss Jena, wurde es Zentralarchiv des Kombinates VEB Carl Zeiss Jena. Nach der Wende 1989/90 wurde es Teil der Carl Zeiss Jena GmbH. Heute ist es das Konzernarchiv von ZEISS weltweit.

Unsere Dienstleistungen

Eigene Recherche für Forschungs- und Publikationsvorhaben im Archiv © ZEISS Archiv
Eigene Recherche für Forschungs- und Publikationsvorhaben im Archiv © ZEISS Archiv
Eigene Recherche für Forschungs- und Publikationsvorhaben im Archiv © ZEISS Archiv
  • Anfragen zu Geräten, Personen und Ereignissen
  • Reproduktion von Fotografien zur Geschichte von Carl Zeiss
  • Kopien von Werbematerialien, Gebrauchsanweisungen und anderen Druckschriften
  • Verleih von alten Geräten für Museen und Ausstellungen
  • Eigene Recherche für Forschungs- und Publikationsvorhaben im Archiv

Kontakt & Anfahrt

Das Archiv ist Montag - Freitag zwischen 9 Uhr und 15 Uhr geöffnet. Weitere Besuchszeiten können vereinbart werden.

Vor Ihrem ersten Besuch sollten Sie sich anmelden:
Tel.: +49 3641 64 2759
E-Mail: his tory @zeiss .com

Zum Anmeldeformular

Das Archiv befindet sich im Jenaer Werksgelände.

ZEISS Archiv

Carl-Zeiss-Promenade 10
07745 Jena

Anfahrt
Aufbau des Archivs © ZEISS Archiv

Aufbau des Archivs

Das ZEISS Archiv war ursprünglich als Einheitsbestand angelegt. Ihm wurden die Akten von vor 1945, die des VEB und ansatzweise die des Kombinates zugeordnet. In diesem Einheitsbestand (BACZ) sind also die Akten bis Mitte der 60er Jahre eingearbeitet.

Erst 1998 wurde entschieden, die einzelnen Kombinatsbetriebe als eigene Bestände zu führen. Da die Akten des BACZ bereits genutzt und unter dieser Signatur in der wissenschaftlichen Literatur zitiert worden sind und es keinen zwingenden Grund für eine Neuordnung gab, wurde beschlossen, die Akten des VEB bei diesem Bestand zu belassen und eine tektonische Trennung nur auf Findbuchebene vorzunehmen.

VEB Carl Zeiss Jena

Gegen den erbitterten Widerstand der Belegschaft wurde Carl Zeiss Jena zum 1.7.1948 verstaatlicht. Zugleich wurde eine VVB Optik begründet, die die Arbeit der VEBs auf dem Gebiet der Optik koordinieren sollte. In den ersten Jahren war der Werkleiter des VEB Carl Zeiss Jena zugleich Hauptdirektor dieser VVB. Recht bald wurde Zeiss nach den Erfordernissen der Zentralverwaltungswirtschaft umgebaut. Diese Organisationsstruktur änderte sich in den nächsten Jahren nur wenig. Es wurde lediglich 1953 die Direktion für Arbeit eingerichtet.

Größere Veränderungen gab es des Öfteren innerhalb von Forschung und Entwicklung. Dies betraf aber weniger die einzelnen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, als vielmehr die Zwischenebenen.

Die Akten dieser Ebene können aber den einzelnen Laboratorien zugeordnet werden. Daher ist eine genaue Rekonstruktion dieser Organisationsveränderungen für die Aktenerschliessung unerheblich.

Kombinat VEB Carl Zeiss Jena

Zum 1.1.1965 wurde der VEB Carl Zeiss Jena in ein Kombinat umgewandelt. Zugleich wurde ihm der VEB Rathenower Optische Werkstätten zugeordnet.

Der organisatorische Wandel vollzog sich aber nur langsam. Zwar wurden die ehemaligen Betriebsleitungen zu Betrieben (aus der Fernrohr-Betriebsleitung (FBL) wurde der F-Betrieb). Sie blieben jedoch vornehmlich Produktionsstätten. Die Zentralbereiche (Forschung, Entwicklung, Technologie, Vertrieb) blieben dominierend. Voll integrierte Betriebe bildeten sich erst allmählich heraus.

Da diese Betriebe kaum Spuren hinterlassen haben und um die Strukturen nicht zu kompliziert zu machen, bleiben die wenigen Akten (45 Stück vor allem aus dem G-, F- und P-Betrieb) den alten Betriebsleitungen zugeordnet und erst beim Aufbau eines neuen, voll integrierten Betriebes wurde ein neuer Bestand gebildet. Ähnlich wurde mit den Akten aus der Forschung und Entwicklung verfahren (siehe dazu Abschnitt Forschungsbetrieb). Sie wurden bis zur Gründung des Forschungszentrums 1971 den vormaligen Laboratorien zugeordnet.

Betrieb für Optischen Präzisionsgerätebau (G-Betrieb)

Seit Mitte der 60er Jahre wurden umfangreiche Investitionen für Zeiss genehmigt. Zielsetzung war die Erhöhung der Produktion von wissenschaftlichen Präzisionsgeräten für den Bedarf der DDR und für den Export.

Eines der größten Bauvorhaben war die Errichtung des Baus 6/70. Er wurde zum Zentrum des sogenannten Produktionssystems Süd (auch Werk II genannt), in dem ein großer Teil des Südwerks zu einem technologischen System zusammengefasst wurde. Die drei Stammbetriebe G, F und P siedelten nach dem Abschluss der Investitionsleistungen in den Bau 6/70 über und wurden dort im "Werk 2" zusammengefasst. Mit Wirkung vom 07.12.1971 wurde die seit 20.03.1971 amtierende Auftragsleitung für den Bau 6/70, die mitunter auch als "Aufbaustab" bezeichnet wurde, aufgelöst. Ihre Aufgaben übernahm ab dem 06.12.1971 die Werkleitung des Werkes 2, das in G-Betrieb umbenannt wurde.Ebenfalls mit Wirkung vom 06.12.1971 wurden dem Werkleiter des Werkes II der F-Betrieb, der G-Betrieb und der P-Betrieb unterstellt. Die Gliederung der Aufgaben der Fachdirektionen war in allen Betrieben des Kombinates einheitlich. Sie erfolgte horizontal nach Aufgaben.

Die Organisationsstruktur des Werkes 2 bzw. des G-Betriebes nach Abschluss der Reformen blieb bis zur Auflösung des G-Betriebs bestehen. Die Abteilung Sicherheit wurde 1977 in GX umbenannt und ihr wurde der Inspektionsbeauftragte zugeordnet, der zuvor direkt dem Betriebsleiter unterstanden hatte. Außerdem wurde eine Hauptauftragsleitung (GA) gegründet, die von der Abteilung GT die Aufgaben der Baubetreuung übernahm.

Forschungszentrum (W-Betrieb)

Mit der Bildung des Kombinates 1965 wurde ein erster Versuch unternommen, Betriebe zu vollstufigen Unternehmen auszubauen. Dementsprechend wurden Forschung und Entwicklung organisatorisch den einzelnen Betrieben zugeordnet. Eine zentrale Direktion für Forschung und Entwicklung blieb jedoch erhalten, die vor allem für die Vorlaufforschung und die Grundlagenforschung zuständig war.

Die innere Organisation der Laboratorien und Entwicklungsbüros betraf diese neu Zuordnung kaum. Die Laboratorien behielten ihre Namen und ihre Funktion, wenn sich auch die Strukturkürzel änderten. Die Laboratorien blieben im 1959 errichteten Forschungshochhaus. Das heißt, auch die informellen Prozesse änderten sich wenig. Diese Kontinuität zeigt sich auch in den Akten: Sie wurden einfach fortgeführt. Die Zuordnung zu den Betrieben blieb Episode. Nach eingehender Analyse dieser Akten ergab sich, dass die Aktenstruktur zu keinem tektonischen Schnitt berechtigt. Außerdem würde dies zu einer Zunahme der Unübersichtlichkeit führen. Daher wurden diese Akten in der Provenienzklassifikation weiterhin den alten Forschungseinrichtungen des VEB zugeordnet. Das führt also zu einer schiefen Anordnung: Während die anderen Akten des VEB nur bis 1964 reichen, sind die Akten der Forschung und Entwicklung bis 1970 noch dem VEB zugeordnet. Erst am 1.1.1971 mit der Gründung des Forschungszentrums ändert sich dies. Hier wurden nicht nur Forschung und Entwicklung sondern auch die Technologieentwicklung der Direktion "Technik" zusammengeführt.

Nach einigen Experimenten in der Organisation bildete sich 1976 eine Struktur heraus, die im wesentlichen in der ganzen Zeit der Existenz des Forschungszentrums erhalten blieb. Die Experimente der Zwischenzeit betrafen weniger die Laboratorien und Entwicklungsbüros als vielmehr die Zwischenebene zwischen ihnen und der Forschungsdirektion. So waren die Laboratorien zeitweise in zwei Gruppen WL und WS aufgespalten.

1968 wurde ein eigenes Forschungszentrum für die Automatisierung der Technischen Vorbereitung AUTEVO gegründet. Das Forschungsleitzentrum FLZ AUTEVO wurde aus dem Staatshaushalt finanziert und hatte die Aufgabe, in internationaler Zusammenarbeit und mit den anderen Industriezweigen Forschungen für die computergestützte Produktionsvorbereitung voranzutreiben. Dafür standen Fördermittel zur Verfügung, die auch vom Maschinenbau, dem Anlagenbau, der Elektroindustrie und dem Bauwesen genutzt wurden. 1979 wurde das inzwischen auf eine Koordinierungsstelle AUTEVO reduzierte Forschungszentrum geschlossen. Die Themen und ein Teil des Personals gingen zunächst in die Abteilung X, dann in WEH, und später in WEK über.

Ihre Recherche im ZEISS Archiv

Vor einem Archivbesuch können Sie Bilder, Druckschriften und Akten (bis jetzt nur Kombinat Carl Zeiss Jena) über unser Onlinefindmittel recherchieren. Außerdem finden Sie dort eine Datenbank mit Beschreibungen der von ZEISS hergestellten Geräte.

Fotoarchiv

In den letzten Jahren wurden über 160.000 Fotografien erfasst. Davon sind bereits mehr als 120.000 eingescannt. Die ältesten Bilder stammen aus den 1860er Jahren. Thematische Schwerpunkte sind Personen, Gebäude, Geräte und Ereignisse. Wegen der enormen Datenmenge und aus datenschutzrechtlichen Gründen ist es nicht möglich, die Bilder selbst ins Netz zu stellen.

Für redaktionelle und wissenschaftliche Zwecke stellen wir gern Bilder in druckfähiger Auflösung zur Verfügung.

Unsere Bedingungen für die Verwendung sind:

  • Als Quelle ist "ZEISS Archiv" anzugeben.
  • Die Bilder dürfen nur für den angegebenen Zweck verwendet werden. Nach der Verwendung sind die Bilddatei und alle Kopien zu löschen.
  • Jede Verwendung für einen anderen Zweck bedarf der erneuten Genehmigung. Weitergabe an Dritte ist untersagt.
  • Von jeder Form der Veröffentlichung erhält das ZEISS Archiv ein Belegexemplar.

Mit Hilfe der Vorschaubilder können Sie eine Auswahl treffen, welche Bilder Sie per Email an his tory @zeiss .com bestellen wollen. Dazu geben Sie bitte den Verwendungszweck und die Signatur an, die Sie über jedem Bild finden.

 

Druckschriften

In der Druckschriften-Datenbank sind mehr als 100.000 verschiedene Druckschriften erfasst. Es handelt sich fast ausnahmslos um Druckschriften der Firma Carl Zeiss und ihrer Tochterunternehmen. Darunter befinden sich Kataloge, Prospekte, Gebrauchsanweisungen aber auch Preislisten und Zirkulare für die Händler. Sonderdrucke wissenschaftlicher Aufsätze, in denen Geräte von Carl Zeiss besprochen werden, sind ebenfalls zu finden.

Die Sammlung der Druckschriften bis 1945 ist fast vollständig vorhanden, Lücken bestehen lediglich bei den Prospekten für militärische Geräte.

Für die Zeit nach 1945 sind die Druckschriften des VEB Carl Zeiss Jena und des Kombinates erfasst. Lücken bestehen auch hier bei den militärischen Geräten und bei den Geräten, die zuletzt nicht in Jena hergestellt wurden, insbesondere bei Brillen (Rathenow), Feldstechern (Eisfeld) und Fotoobjektiven (Saalfeld).

Von Carl Zeiss, Oberkochen, wurden bisher die Druckschriften des Geschäftsbereichs Mikroskopie und des ehemaligen Bereiches Geodätische Geräte, der inzwischen von der Firma Trimble Jena GmbH übernommen wurde, erfasst.

Aus Kostengründen können diese Druckschriften zur Zeit nur recherchiert, aber nicht heruntergeladen werden. Sie können jedoch Kopien bestellen. Für einen Scan oder eine Kopie berechnen wir 0,50 € pro Seite (zzgl. einer Gebühr von 5,- €) bei einem Mindestbestellwert von 15.- €.

Akten

In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsgeschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Herrn Prof. Dr. Rolf Walter, und gefördert von der VW-Stiftung wurden in den Jahren 1998 bis 2002 drei wichtige Bestände des Kombinates VEB Carl Zeiss Jena erschlossen.

Die Zielstellung war es, neue Erschließungsformen für das Internet zu erproben.  

In den nächsten Jahren sollen Zug um Zug auch andere Bestände aus dem Kombinat und auch die älteren Bestände erschlossen und zur Recherche im Internet freigegeben werden.

Die Online-Recherche kann einen Besuch im Archiv vorbereiten, jedoch nicht ersetzen, da die Akteninhalte selbst nicht ins Internet eingestellt werden können.

Für die Aktenbestellung im Archiv benötigen Sie die Signatur, die bei jeder Akte angegeben ist. Aus Datenschutzgründen ist der Zugang zum Personenindex eingeschränkt.

Zur Zeit wird daran gearbeitet, ein Findmittel für die älteren Akten von Carl Zeiss Jena vor 1945 zu erarbeiten.

Virtuelles Museum

In unserem Virtuellen Museum finden Sie sämtliche Geräte, die von ZEISS bis 1945 hergestellt wurden. Die Geräte werden mit den Originaltexten aus den alten Prospekten beschrieben.

Online-Recherche im Virtuellen Museum

Eine genaue Datierung über den Herstellungszeitraum ist oftmals schwierig, weshalb wir uns dazu entschieden haben, auf eine Angabe zu verzichten.

Online recherchierbar sind folgende Bereiche (1945-1990):

 

Jena

Oberkochen

Astronomische Geräte

Brille

Dokumentationstechnik

 

Ferngläser

Magnetbandspeicher

 

Medizintechnik

Analysemesstechnik

Mikroelektronik

 

Mikroskopie

Numerik

 

Photo

Projektion und Kino

 

Hochvakuumtechnik

 

Vermessungsgeräte

Gerätesammlung und Museum

Es existiert eine Sammlung von etwa 1500 Geräten des Unternehmens Carl Zeiss in Jena. Die Gegenstände werden für Präsentationen des Unternehmens an Museen und Veranstalter von Ausstellungen verliehen.

Diese Sammlung baut auf der Sammlung des vormaligen Betriebes für optischen Präzisionsgerätebau (G-Betrieb) des Kombinates Carl Zeiss auf. Während der vergangenen Jahre wurde sie erweitert.

Das Ziel ist es, Geräte zu sammeln, die in besonderer Weise die Produktgeschichte und die wissenschaftliche Entwicklung von ZEISS in Jena dokumentieren.

Somit ergibt sich eine Abgrenzung der Schwerpunkte zwischen unserer Sammlung und den Optischen Museen in Jena und Oberkochen:

Das Optische Museum in Jena basiert auf einer Sammlung der Forschungsabteilungen von Carl Zeiss Jena. Heute besteht keine unmittelbare organisatorische Verbindung mehr. Das Optische Museum dokumentiert die Geschichte der Optik mit einem besonderen Bezug zu ZEISS, jedoch nicht ausschließlich.

Deutsches Optisches Museum

Das ZEISS-eigene Optische Museum in Oberkochen sammelt Geräte des Konzerns bis zur Wiedervereinigung und die neuesten Produkte.

Optisches Museum

Projekte

Chronik der Optik
Anfang der 1950er Jahre hat der Archivar Fritz Ortlepp eine Chronik der Optik erstellt. Sie besteht aus etwa 30.000 Karteikarten und reicht von den Vorsokratikern bis etwa 1945.

Diese Kartei wird zur Zeit erfasst, damit sie als Online-Datenbank zur Verfügung gestellt werden kann. Im nächsten Schritt sollen die Daten seit dem Zweiten Weltkrieg ergänzt werden.

Virtuelles Museum
Zur Zeit werden die Biografien der 100 bedeutendsten Mitarbeiter von Carl Zeiss vor 1945 erarbeitet. Sie sollen mit einem Bild ins virtuelle Museum eingestellt werden. Zu den Geräten, die von der jeweiligen Person erfunden wurden, wird es Links geben.

Auch die Patentdatenbank für die Zeit vor 1945 wird in das Museum eingearbeitet. Die Patente sollen mit den Erfindern und den Produkten verlinkt werden.

Die Erzeugnisse des VEB Carl Zeiss Jena und des ZEISS Konzerns nach 1945 sollen erfasst werden. Wegen der Vielfalt der Firmen und der Vielfalt der Geschäftsbereiche wird das allerdings einige Zeit in Anspruch nehmen.

Teile des virtuellen Museums werden ins Englische übersetzt. Wegen der Menge der Datensätze wird aber auch das noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Wenn Sie Interesse haben, sich ehrenamtlich an einem der Projekte zu beteiligen, schicken Sie uns eine E-Mail: wolfgang .wimmer @zeiss .com.

Aufbau des Archivs © ZEISS Archiv

Recherche Tipps

Die im Internet oft übliche "Volltext-Recherche" ist möglich. Sie wird aber oft zu sehr ungenauen Ergebnissen führen. Daher gibt es noch drei weitere, Archiv-typische Recherche-Wege:

Indizes © ZEISS Archiv, Photo: Anna Schroll

Indizes
Stichwort-, Geräte- und Ortsindex erlauben die gezielte Suche nach bestimmten Informationen. Im Allgemeinen wird das einzelne Stichwort mit einer Ableitung, die mit einem Komma nachgestellt ist, näher eingegrenzt, um die Zahl der Treffer auf einem überschaubaren Niveau zu halten.

Daher ist es ratsam, in den Indexlisten (Stichworte, Geräte, usw.) auch verwandte Begriffe zu beachten.

Beispiel:
Die Volltextsuche nach "Geschäftsbericht" bringt mehr als 270 Treffer.
Im Stichwortindex finden Sie:
Geschäftsbericht, 1933/34
Geschäftsbericht, 1935
[...]

Aus Gründen des Datenschutzes kann der Personenindex nicht im Internet freigeschalten werden.

Aktenplan
Seit Mitte der 1970er Jahre wurde im Kombinat der Aktenplan des Ministeriums für Elektrotechnik und Elektronik verwendet.

Dieser Aktenplan hat Schwächen. Das Schriftgut wurde nach inhaltlichen und nach formalen (Protokolle etc.), Gesichtspunkten sortiert. Die Herkunft spielte keine Rolle.

So waren z.B. nach Aktenplan unter der Nummer 0.2.3. "Arbeitsberatungen der verschiedenen Leitungsebenen" abzulegen. Auf der darunterliegenden Ebene wurde das Schriftgut formal katalogisiert (Festlegungen, Konzeptionen, Protokolle, Vorlagen). Keine Unterscheidungsmöglichkeit gab es aber hinsichtlich der "verschiedenen Leitungsebenen" wie Kombinats- und Betriebsleitungen. Sie sind also hier nicht unterscheidbar.

Daher ist dieser Aktenplan nicht für alle archivischen Suchanfragen geeignet. Da die Akten jedoch nach ihm vorklassifiziert vorlagen, wurde er weiterverwendet.

Klassifikation
Vollkommen neu erarbeitet wurde eine Klassifikation auf Provenienzbasis. Dabei wurde versucht, sich soweit als irgend möglich an den Entstehungszusammenhängen der Akten zu orientieren. Das heißt, die Akten sind den Organisationseinheiten zugeordnet, wo die Akten entstanden sind bzw. bei der Abteilung, die für eine Frage zuständig war.

Eine konsequente Trennung erschien jedoch nicht immer sinnvoll, weshalb beispielsweise die Akten der Werksleitung, die theoretisch für alle Fragen und Probleme zuständig sein könnte, den jeweils zuständigen Direktionen und Abteilungen zugeordnet

Es gibt 4 Hierarchiestufen: Auf der obersten Ebene ist der Bestand, darunter befinden sich die Hauptabteilungen und Direktionen, darunter die Abteilungen. Bei größeren Aktenmengen sind auf der untersten Ebene die Akten nach Aufgaben und Zuständigkeiten aufgeschlüsselt.

Onlinerecherche in Fertigungs- bzw. Lieferlisten bis 1920

Digitalisate auf Collections@UrMEL

In der Überlieferung von Carl Zeiss Jena befinden sich Fertigungs- und Versandlisten für Mikroskope und Optische Messgeräte. In Kooperation mit der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena wurden Digitalisate dieser Bücher zur selbständigen Recherche online gestellt. Damit können Geräteinformationen, Herstellungsdaten und Angaben zum Empfänger ermittelt werden. Die Listen sind in deutscher Kurrentschrift verfasst und da sie als Arbeitsmittel dienten mitunter etwas unübersichtlich. Bei Fragen wenden Sie sich gern an uns.

Fertigungslisten für Mikroskope

Bis 1904 sind die überlieferten Mikroskopbücher Fertigungs- (Produktionsdaten) und Lieferlisten (Käufer, Ausstattung etc.) in Einem. Danach wurden nur noch Auslieferungsdaten erfasst. In der Regel sind die Listen wie folgt aufgebaut:

Seriennummer / Stativ + Empfänger / Lieferort / Zubehör / Versanddatum / gefertigt von wem + Datum

In Buch 1 sind einfache und zusammengesetzte Mikroskope in getrennten Listen aufgeführt. Einfache Mikroskope hatten von Nr. 1 bis 879 und Zusammengesetzte Mikroskope von Nr. 1 bis 5024 fortlaufende eigene Nummern. Von 1865 bis 1881 wurden die Mikroskopstative doppelt beschriftet: x-tes Stativ / x-tes Mikroskop gesamt. So ist zum Beispiel das 500. Zusammengesetzte Mikroskop zugleich das 1174. Mikroskop von ZEISS. Es wurde also signiert mit „500/1174“. Die Präpariermikroskope wurden von Nr. 1 bis Nr. 86 umgekehrt signiert (x-tes Mikroskop gesamt / x-tes Stativ).

Von Buch 2 bis Buch 7 sind die Mikroskope in numerischer Reihenfolge von Nr. 5000 bis Nr. 69460 gelistet. Ausnahme sind die Präpariermikroskope, die in Buch 3 von Nr. 10003 bis Nr. 51260 erfasst sind.

Entwicklung der Stativformen bis zum 1. Weltkrieg
Die Mikroskope sind die älteste Erzeugnisgruppe der Firma ZEISS. 1847 wurde das erste einfache Mikroskop verkauft und ab 1852 konstruktive Neuerungen beim Mikroskopbau durch Carl Zeiss (feststehender Objekttisch und bewegliche Linsenhalterung) eingeführt. 1857 wurde das erste Zusammengesetzte Mikroskope hergestellt. Zeiss baute in den ersten Jahren acht Stativformen (O, I, Ib, II, IIIb, IIIc, IV, V). Die römischen Ziffern bezeichnen verschiedene Größen von Stativen, keine zeitliche Reihenfolge. Verschiedene Kombinationen von Objektivsystemen (A, B, C) und Okularen (1, 2, 3, 4) waren wählbar. Mit Ernst Abbe (planmäßige Herstellung der Mikroskop-Optik auf Grundlage optischer Gesetze) und Otto Schott (Schmelzung neuer optischer Gläser) begann 1879 ein Entwicklungsschub für die Mikroskope. 1886 wurde die Fertigstellung des 10000. Zeiss-Mikroskops gefeiert. 1903/04 entwickelte August Köhler die UV-Mikroskopie. 1906 bauten Henry Siedentopf und Richard Zsigmondy das Spaltultramikroskop, wofür Zsigmondy 1925 den Nobelpreis erhielt.

Nr. 1 – 4999, Mikro 1 (ZEISS Archiv, BACZ 7710)

von Nr.

bis Nr.

Gerätetyp

Fertigungsliste

1

 

Einfache Mikroskope

UrMEL

564/815

879/4974

Einfache Mikroskope

UrMEL

1/1477

491/4999

Neues Präpariermikroskop

UrMEL

1

 

Zusammengesetzte Mikroskope

UrMEL

239/796

 

Zusammengesetzte Mikroskope

UrMEL

500/1174

 

Zusammengesetzte Mikroskope

UrMEL

1000/1806

 

Zusammengesetzte Mikroskope

UrMEL

1500/2434

 

Zusammengesetzte Mikroskope

UrMEL

2000/3005

 

Zusammengesetzte Mikroskope

UrMEL

2500/3467

 

Zusammengesetzte Mikroskope

UrMEL

3000/4136

 

Zusammengesetzte Mikroskope

UrMEL

3500/4722

3749/4987

Zusammengesetzte Mikroskope

UrMEL

Nr. 5000 – 9999, Mikro 2 (ZEISS Archiv, BACZ 7711)

von Nr.

bis Nr.

Gerätetyp

Fertigungsliste

3750/5000

 

Zusammengesetzte Mikroskope

UrMEL

5500

 

Zusammengesetzte Mikroskope

UrMEL

6000

 

Zusammengesetzte Mikroskope

UrMEL

6500

 

Zusammengesetzte Mikroskope

UrMEL

7000

 

Zusammengesetzte Mikroskope

UrMEL

7508

 

Zusammengesetzte Mikroskope

UrMEL

8000

 

Zusammengesetzte Mikroskope

UrMEL

8500

 

Zusammengesetzte Mikroskope

UrMEL

9000

 

Zusammengesetzte Mikroskope

UrMEL

9513

9665 

Zusammengesetzte Mikroskope

UrMEL

5035

9914

Neues Präpariermikroskop

UrMEL

880/5009 

8557 

Einfache Mikroskope

UrMEL

9666 

9999

Zusammengesetzte Mikroskope

UrMEL

Nr. 10003 – 51260, Mikro 3 (ZEISS Archiv, BACZ 7712), Präpariermikroskope

von Nr.

bis Nr.

Gerätetyp

Fertigungsliste

10003

14321 

Präpariermikroskope

UrMEL

15009 

15971

Präpariermikroskope

UrMEL

13263 

13310

Präpariermikroskope

UrMEL

15972

19920

Präpariermikroskope

UrMEL

20013

24950

Präpariermikroskope

UrMEL

25011

29999

Präpariermikroskope

UrMEL

30000

34930

Präpariermikroskope

UrMEL

35051

39910

Präpariermikroskope

UrMEL

40071

44999

Präpariermikroskope

UrMEL

45000

49930

Präpariermikroskope

UrMEL

50031

51260

Präpariermikroskope

UrMEL

Nr. 10000 – 24000, Mikro 4 (ZEISS Archiv, BACZ 7713)

von Nr.

bis Nr.

Gerätetyp

Fertigungsliste

10000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

11000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

12000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

13000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

14000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

15000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

16000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

17000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

18000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

19000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

20000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

21000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

22000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

23000

24000

Mikroskop-Stative

UrMEL

Nr. 24001 – 45660, Mikro 5 (ZEISS Archiv, BACZ 7714)

von Nr.

bis Nr.

Gerätetyp

Fertigungsliste

24001

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

25000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

26000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

27000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

28000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

29000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

30000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

31000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

32005

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

33000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

34000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

35000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

36000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

37000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

38000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

39000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

40000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

41000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

42000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

43000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

44000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

45001

45660

Mikroskop-Stative

UrMEL

Nr. 45661 – 57960, Mikro 6 (ZEISS Archiv, BACZ 7715)

von Nr.

bis Nr.

Gerätetyp

Fertigungsliste

45661

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

46000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

47000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

48000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

49000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

50000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

51000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

52000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

53000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

54000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

55000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

56000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

57000

57960

Mikroskop-Stative

UrMEL

Nr. 57961 - 69460, Mikro 7 (ZEISS Archiv, BACZ 7716)

von Nr.

bis Nr.

Gerätetyp

Fertigungsliste

57961

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

58000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

59000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

60000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

61000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

62000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

63000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

64000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

65000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

66000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

67000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

68000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

69000

69460

Mikroskop-Stative

UrMEL

Nr. 69461 - 74800, Mikro 8 (ZEISS Archiv, BACZ 7717)

von Nr.

bis Nr.

Gerätetyp

Fertigungsliste

69461

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

70000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

71000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

72000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

73000

 

Mikroskop-Stative

UrMEL

74000

74800

Mikroskop-Stative

UrMEL

68000

74800

einzelne Nummern

UrMEL

Fertigungslisten für Optische Messgeräte

Als Messinstrumente (Mess) wurden bei ZEISS Geräte bezeichnet, die mit Hilfe optischer Methoden chemische Zusammensetzungen von Substanzen bestimmen. Aus diesem Geschäftsbereich erwuchsen auch andere Erzeugnisgruppen wie Geodätische Geräte, Stereoskopie und Photogrammetrie. Deshalb können in diesen Produktionslisten auch solche Geräte enthalten sein. Die ersten Messgeräte wurden noch im Buch „Mikro 1“ erfasst. Ab 1888 und Refraktometer Nr. 91 wurden zusätzlich eigene Listen für diese Geräte angelegt.

Vor einer Recherche in den Fertigungslisten sollte eine Identifizierung des Gerätetypes erfolgen. Gern können Sie sich dafür auch an uns wenden.

Neben Mikroskopen waren schon vor 1890 einzelne andere Geräte auf den Markt gekommen. Ab 1890 wurde das Geschäftsfeld Optische Messinstrumente von Dr. Carl Pulfrich aufgebaut. Grundstock waren die von Ernst Abbe entworfenen Geräte: Abbescher Dickenmesser, Komparatoren, Fokometer, Sphärometer, Dilatometer, Spektrometer, Refraktometer (quantitative Untersuchungen der Brechung und der Farbenzerstreuung von festen Körpern, Flüssigkeiten und Gasen), Spektroskope, Spektrographen für UR- und UV-Licht. 1893 brachte Pulfrich das Abbesche Refraktometer auf den Markt (Qualitätsprüfung für Butter, Speisefette, Öle). 1895 folgte das Pulfrich-Refraktometer (für Chemiker). Butterrefraktometer und Milchfettrefraktometer (Pulfrich und Wollny) waren weitere Erzeugnisse. 1899 entwickelte Pulfrich das Eintauchrefraktometer für chemische und klinische Laboratorien, Photometer (Pulfrich) und Interferenzmessapparat (Pulfrich) folgten später. Ab 1899 wurden Längenmessinstrumente, Refraktometer, Spektrometer, technische Interferometer und Kolorimeter durch Dr. Fritz Löwe weiterentwickelt.

bis Nr. 527, Mikro 1 (ZEISS Archiv, BACZ 7710)

von Nr.

bis Nr.

Gerätetyp

Fertigungsliste

1

527

Refraktometer

UrMEL

100

114

Prozentrefraktometer

UrMEL

1

77

Butterrefraktometer [gestrichen]

UrMEL

30

 

Luftpumpe

UrMEL

Nr. 91 – 2800, Mess 1 (ZEISS Archiv, BACZ 7741)

von Nr.

bis Nr.

Gerätetyp

Fertigungsliste

 

 

Instandsetzungen 1918

UrMEL

91

210

Refraktometer n. Abbe

UrMEL

1

150

Butterrefraktometer / Milchfettrefraktometer

UrMEL

216

235

Refraktometer n. Abbe

UrMEL

1/100

14/113

Prozentrefraktometer

UrMEL

1

10

Milchfettrefraktometer

UrMEL

1

210

Stereo Mikrometer

UrMEL

1

499

Messgeräte

UrMEL

500

999

Messgeräte

UrMEL

1000

1499

Messgeräte

UrMEL

1500

1999

Messgeräte

UrMEL

2000

2280

Messgeräte

UrMEL

41

90

Augenabstandsmesser

UrMEL

1

5

Maaßstäbe

UrMEL

201

202

Entfernungsmesser

UrMEL

1

10

Entfernungsmesser

UrMEL

1

60

Handspektroskope m. Vergleichsprisma

UrMEL

31

41

Analysator auf Stativ

UrMEL

1

30

Analysator auf Stativ

UrMEL

2281

2340

Messgeräte

UrMEL

61/2341

89/2370 

Handspektroskope m. Wellenlängenskalen

UrMEL

1

15

Augenweitenmesser (Pupillometer)

UrMEL

11

24

Entfernungsmesser 8fach

UrMEL

1

61

Absorptionsgefässe zum Vergleichsmikroskop

UrMEL

1

330

Heizspiralen

UrMEL

25

64

Entfernungsmesser 8fach

UrMEL

1/2371

30/2400

Stereoskope

UrMEL

1/2401

30/2430

Stereoskope (Neukonstruktion)

UrMEL

62

93

Absorptionsgefässe zum Vergleichsmikroskop

UrMEL

1

32

Wandtafel zur Erläuterung des Butterrefraktometers

UrMEL


23

Fresnel'sche Biprismen

UrMEL

31/2431

342/2742

Stereoskope (Neukonstruktion)

UrMEL

1/2743

60

Quecksilberbogen

UrMEL

343/2773

400/2800 

Stereoskope (Neues Modell)

UrMEL

Nr. 2801 – 14030, Mess 2 (ZEISS Archiv, BACZ 7742), lückenhaft

von Nr.

bis Nr.

Gerätetyp

Fertigungsliste

2801

 

Messgeräte

UrMEL

3000

 

Messgeräte

UrMEL

4000

 

Messgeräte

UrMEL

5000

 

Messgeräte

UrMEL

6000

 

Messgeräte

UrMEL

7000

 

Messgeräte

UrMEL

8000

 

Messgeräte

UrMEL

9000

 

Messgeräte

UrMEL

10000

 

Messgeräte

UrMEL

11000

 

Messgeräte

UrMEL

12000

 

Messgeräte

UrMEL

13000

 

Messgeräte

UrMEL

14000

14030

Messgeräte

UrMEL

Nr. 14031 - 22029, Mess 3 (ZEISS Archiv, BACZ 7743), lückenhaft

von Nr.

bis Nr.

Gerätetyp

Fertigungsliste

14031

 

Messgeräte

UrMEL

15000

 

Messgeräte

UrMEL

16000

 

Messgeräte

UrMEL

17000

 

Messgeräte

UrMEL

18000

 

Messgeräte

UrMEL

19000

 

Messgeräte

UrMEL

20000

 

Messgeräte

UrMEL

21000

 

Messgeräte

UrMEL

22000

22029

Messgeräte

UrMEL

© ZEISS Archiv
Recherche im Virtuellen Museum Hier finden Sie Informationen über Geräte, die von ZEISS bis 1945 und teilweise 1990 hergestellt wurden.

Literaturliste

Eine Auswahl an Veröffentlichungen über ZEISS

Gesamtdarstellungen

Rolf Walter und Wolfgang Mühlfriedel (Hrsg.) ”Carl Zeiss. Geschichte eines Unternehmens.”
Band 1: Edith Hellmuth, Wolfgang Mühlfriedel ”Zeiss 1846-1905. Vom Atelier für Mechanik zum führenden Unternehmen des optischen Gerätebaus.”
Weimar 1996.
Band 2: Rolf Walter ”Zeiss 1905-1945.”
Weimar 2000.
Band 3: Wolfgang Mühlfriedel, Edith Hellmuth ”Carl Zeiss in Jena 1945-1990.”
Weimar 2004.

Edith Hellmuth, Wolfgang Mühlfriedel ”Carl Zeiss”
(Landeszentrale für politische Bildung, Thüringen. Blätter zur Landeskunde, 1996).

NN ”Carl Zeiss – von Jena nach Oberkochen.”
Heft 8 der Reihe ”Die deutsche Frage im Unterricht”, Landeszentrale f. politische Bildung Baden-Württemberg, Stuttgart 1986.

Autorenkollektiv ”Carl Zeiss Jena – ”Einst und jetzt.”
Rütten & Lohnig, Berlin 1962.

Friedrich Schomerus ”Geschichte des Jenaer Zeisswerkes 1846-1946.”
Piscator Verlag, Stuttgart, 1952.

Moritz von Rohr ”Zur Geschichte der Zeissischen Werkstätte bis zum Tode Ernst Abbes.”
Jena 1936 (Sonderdruck aus den ”Forschungen zur Geschichte der Optik.” Bd. 2, (Beilagenhefte zur Zeitschrift für Instrumentenkunde) Verlag von Julius Springer, Berlin 1930, 1936).

Felix Auerbach ”Das Zeisswerk und die Carl-Zeiss-Stiftung in Jena. Ihre wissenschaftliche, technische und soziale Entwicklung und Bedeutung.”
Jena 1903, 1904, 1914, 1925.

Einzelne Zeitabschnitte

Betram Kurze ”Industriearchitektur eines Weltunternehmens Carl Zeiss 1880 - 1945” (Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie. Neue Folge 24) Erfurt 2006.

Franz-Ferdinand Falkenhausen, Ute Leonhardt, Otto Haueis und Wolfgang Wimmer ”Carl Zeiss in Jena 1846 bis 1946.” Photobuch, Jena 2004.

Katharina Schreiner (Hrsg.): ”Schaltkreise. Die Anfänge der Mikroelektronik im VEB Carl Zeiss Jena und ihre Folgen.”
Jena 2004.

Katharina Schreiner (Hrsg.): ”Politkrimi oder Zukunftsmodell? Das ”Neue Ökonomische System” im VEB Carl Zeiss Jena.”
Jena 2002.

Geschichte der Wende

Stephan Paetrow "... was zusammen gehört. 20 Jahre Wiedervereinigung von Carl Zeiss."
Hanseatischer Merkur, Hamburg 2011.

Stadtmuseum Jena / Geschichtswerkstatt Jena / Landesbeauftragte des Freistaates Thüringen für die Unterlagen des Staatsicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (Herausgeber): Die Friedliche Revolution in Jena. Gesichter des Herbstes 1989. Eine Ausstellungsdokumentation. Kranichfeld 2010. Enthält die DVD: Zeitzeugendokumentation "Gesichter der Friedlichen Revolution - Jena 1989–2009 (Befragung von Zeitzeugen).

Hans-Werner Kreidner: Wendezeiten - Jena. Erfurt 2009. 128 Seiten, 228 Bilder.

Jürgen Hohmuth. Zeitbilder. Jena 1988/1989. Berlin 2009.

Katharina Schreiner, Klaus-Dieter Gattnar, Horst Skoludek: Carl Zeiss Ost und West. Geschichte einer Wiedervereinigung. Jena 2006. 356 Seiten.

Armin Hermann ”Und trotzdem Brüder. Die deutsch-deutsche Geschichte der Firma Zeiss.” Piper, München 2002. 568 Seiten.

Beate Naffin: Carl Zeiss „Zeiss in Not“. Konzern und Krise – Kampf und Kritik”. Herausgegeben von der IG Metall Aalen. Band 4 der Reihe „Menschen kämpfen für Arbeitsplätze“. Aalen 2002. 144 Seiten.

Armin Hermann: Jena und die Jenoptik. Vom Kombinat zum Global Player. Düsseldorf und München 1998. 285 Seiten.

Belletristik

Klaus Mütze ”Die Macht der Optik : Industriegeschichte Jenas 1846-1996.”
Band 1: Vom Atelier für Mechanik zum Rüstungskonzern 1846-1946” Jena 2004.
Band 2: 1946-1996: Vom Rüstungskonzern zum Industriekombinat. Vermächtnis, Erkenntnis, Experiment und Fortschritt. Jena 2009.

Armin Hermann ”Carl Zeiss – Die abenteuerliche Geschichte einer deutschen Firma.”
Serie Piper Nr. 1265, Piper-Verlag, München 1992.

Armin Hermann ”Nur der Name war geblieben – Die abenteuerliche Geschichte der Firma Carl Zeiss”
Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1989.

Wolfgang Held ”Die gläserne Fackel.”
Leipzig 1989.

Heinz Sponsel ”Made in Germany. Die dramatische Geschichte des Hauses Zeiss.”
Gütersloh 1957.

Fritz Scheffel ”Gläserne Wunder. Drei Männer schaffen ein Werk. Zeiss Abbe Schott.”
München 1938.

Die Firmengründer: Carl Zeiss und Ernst Abbe

Carl Zeiss
Stephan Paetrow und Wolfgang Wimmer "Carl Zeiss 1816–1881. Eine Biografie."
Böhlau, Köln 2016.

Rüdiger Stolz und Joachim Wittig (Hrsg.) ”Carl Zeiss und Ernst Abbe. Leben, Wirken und Bedeutung.”
Jena 1993.

Horst Alexander Willam ”Carl Zeiss 1816–1888.”
Verlag F. Bruckmann K.G., München 1967.

Paul G. Esche ”Carl Zeiss. Leben und Werk.”
Jena 1966.

Erich Zeiss und Friedrich Zeiss ”Hof- und Universitätsmechanikus Dr. h.c. Carl Zeiss.”
Sippenverband der Familien Zeiß 1966.

Harald Volkmann ”Carl Zeiss und Ernst Abbe, ihr Leben und ihr Werk.”
Deutsches Museum – Abhandlungen und Berichte,
Verlag von R. Oldenbourg, München, VDI-Verlag GmbH, Düsseldorf, 1966, Heft 2

 

Ernst Abbe: Werke
Volker Wahl und Joachim Wittig (Hrsg.): Ernst Abbe. Briefe an seine Jugend- und Studienfreunde Carl Martin und Harald Schütz, 1858 - 1865.
Berlin 1986.

H. Kühnert (Hrsg.): ”Briefe und Dokumente zur Geschichte des VEB Optik Jenaer Glaswerk Schott & Genossen
I. Teil: Die wissenschaftliche Grundlegung (Glastechnisches Laboratorium und Versuchshütte), 1882-1884.”
Jena 1953
II. Teil - Der Übergang zur industriellen Produktion (Von der Versuchsglashütte zum 1. Produktionsverzeichnis), 1884-1886.”
Jena 1957.

H. Kühnert (Hrsg.): ”Der Briefwechsel zwischen Otto Schott und Ernst Abbe über das optische Glas 1879-1881.”
Jena 1946

Ernst Abbe ”Gesammelte Abhandlungen.”
Bd. 1: ”Abhandlungen über die Theorie des Mikroskops.”
Verlag G. Fischer, Jena 1904.
Bd. 2: ”Wissenschaftliche Abhandlungen aus verschiedenen Gebieten. Patentschriften. Gedächtnisreden.”
Verlag G. Fischer, Jena 1906.
Bd. 3: ”Vorträge, Reden und Schriften sozialpolitischen und verwandten Inhalts”
Verlag G. Fischer, Jena 1906.
Bd. 4: ”Arbeiten zum Glaswerk zwischen 1882 und 1885.”
Verlag G. Fischer, Jena 1928.

 

Ernst Abbe: Biografien
Bernd Dörband, Henriette Müller: Ernst Abbe, das unbekannte Genie. Spurensuche in Jena, Eisenach, Göttingen und Frankfurt am Main.
Jena 2005.

Kerstin Gerth, Wolfgang Wimmer ”Ernst Abbe. Wissenschaftler, Unternehmer, Sozialreformer.”
Jena 2005 (englisch und deutsch).

Rüdiger Stolz und Joachim Wittig (Hrsg.) ”Carl Zeiss und Ernst Abbe. Leben, Wirken und Bedeutung.”
Jena 1993.

Harald Volkmann ”Carl Zeiss und Ernst Abbe, ihr Leben und ihr Werk.”
Deutsches Museum – Abhandlungen und Berichte,
Verlag von R. Oldenbourg, München, VDI-Verlag GmbH, Düsseldorf, 1966, Heft 2.

N. Günther ”Ernst Abbe, Schöpfer der Zeiss Stiftung.” Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft,
Stuttgart 1951.

Moritz von Rohr ”Ernst Abbe.”
Verlag G. Fischer, Jena 1940.

Felix Auerbach ”Ernst Abbe – Sein Leben, sein Wirken, seine Persönlichkeit.”
Akadem. Verlagsgesellschaft Leipzig 1918.

Carl-Zeiss-Stiftung

Werner Plumpe (Hrsg.) "Eine Vision. Zwei Unternehmen. 125 Jahre Carl-Zeiss-Stiftung."
C. H. Beck, München 2014.

Christoph Matthes "Finanzier, Förderer, Vertragspartner. Die Universität Jena und die optische Industrie (1886 - 1971)"
Böhlau, Köln, Weimar, Wien 2014.

Sebastian Demel "Auf dem Weg zur Verantwortungsgesellschaft. Ernst Abbe und die Carl-Zeiss-Stiftung im deutschen Kaiserreich."
Wallstein, Göttingen 2014.

Wolfgang Wimmer "Das Verhältnis von Carl-Zeiss-Stiftung und Zeisswerk zur Universität bis 1933. In: Matthias Steinbach/Stefan Gerber (Hg.), „Klassische Universität“ und „akademische Provinz“. Studien zur Universität Jena von der Mitte des 19. bis in die dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts, Jena/Quedlinburg 2005, S. 59-76.

K. Theiss ”Die Stiftung als Organisationsform der Unternehmung – unter Berücksichtigung praktischer Beispiele.”
Diplomarbeit, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. 1964.

Friedrich Schomerus ”Werden und Wesen der Carl-Zeiss-Stiftung.”
G. Fischer Verlag, Stuttgart, 2. Aufl. 1955.

W. David ”Die Carl-Zeiss-Stiftung, ihre Vergangenheit und ihre gegenwärtige rechtliche Lage.”
Heidenheim 1954.

Geschichte von Produkten

Optik allgemein
Emil-Heinz Schmitz ”Handbuch zur Geschichte der Optik.”
Teil 1 - 5 und Ergänzungsbände I - III. Wayenborgh, Bonn 1981 bis 1995.

S. Czapski und O. Eppenstein ”Grundzüge der Theorie der optischen Instrumente nach Abbe.”
3. Auflage, Verlag J. A. Barth, Leipzig 1924.

 

Mikroskope
Dieter Gerlach ”Geschichte der Mikroskopie.”
Frankfurt 2009.

Lawrence J. Gubas "A Survey of Zeiss Microscopes 1846-1945."
Las Vegas (USA) 2009.

Güter Döderlein ”Zur Geschichte des Mikroskops.”
Oberkochen 1979.

Hugo Freund und Alexander Berg ”Geschichte der Mikroskopie”
(Band 1: ”Biologie”) Frankfurt/Main 1963.

 

Photoobjektive
Hartmut Thiele ”Carl Zeiss Jena - Entwicklung und Beschreibung der Photoobjektive und ihre Erfinder. Optikkonstrukteure und Rechner, Objektivversuche von 1912 bis 1990, Beschreibung aller Typen, Einsatz der Objektive." Privatdruck, 2. Auflage, München 2007.

Hartmut Thiele ”Legenden und Geschichten der Photoindustrie. Ein Blick hinter die Kulissen von Ernst Leitz, Carl Zeiss und der Deutschen Photoindustrie". Privatdruck, München 2006.

Hartmut Thiele ”Fabrikationsbuch Photooptik I. Carl Zeiss Jena. Photoobjektive und Fertigungsnummern, Fertigungszeiten, Mengen und Lieferungen an die Kameraindustrie von 1890 bis 1928.” Privatdruck, 4. erw. Auflage, München 2012.

Hartmut Thiele ”Fabrikationsbuch Photooptik II. Carl Zeiss Jena. Alle Photoobjektive, Prototypen, Spezialobjektive, Fertigungsnummern, Fertigungszeiten, Mengen und Lieferungen an die Kameraindustrie von 1927 bis 1991.”
Privatdruck, 3. Auflage, München 2005.

Hartmut Thiele ”Fabrikationsbuch Photooptik III. Carl Zeiss Oberkochen. Photoobjektive und Fertigungsnummern, Fertigungszeiten, Mengen und Lieferungen an die Kameraindustrie von 1948 bis 1996.” Privatdruck, 3. Auflage, München 2009.

 

Fernrohre, Ferngläser
Hans T. Seeger "Zeiss-Feldstecher. Handferngläser von 1919 - 1946, Modelle - Merkmale - Mythos.
"Hamburg, 2015.

Hans T. Seeger "Zeiss-Feldstecher. Handferngläser von 1894 - 1919, Modelle - Merkmale - Mythos."
Hamburg, 2010.

Lawrence J. Gubas ”An Introduction to the binocoulars of Carl Zeiss Jena from 1893 - 1945”.
Lightning Press, NJ, 2004.

Hans T. Seeger ”Militärische Ferngläser und Fernrohre in Heer, Luftwaffe und Marine.”
Hamburg 1996, 2. erweiterte Auflage 2002.

Rolf Riekher ”Fernrohre und ihre Meister.”
Berlin 2. Auflage, 1990.

Hans T. Seeger ”Feldstecher. Ferngläser im Wandel der Zeit.”
Hamburg 1987.

Günter Döderlein ”Zur Geschichte des Fernrohrs.”
Oberkochen 1981.

Albert König und Horst Köhler ”Die Fernrohre und Entfernungsmesser.”
Berlin 3. Auflage, 1959.

H.C. King ”The History of the Telescope.”
London 1955.

 

Brille
Stephan Paetrow "Besser sehen. Die Carl Zeiss Augenoptik 1912 - 2012."
Hanseatischer Merkur, Hamburg 2012.

Günter Döderlein ”Zur Geschichte der Brille.”
Oberkochen 1978.

Gerhard Kühn und Wolfgang Roos ”Sieben Jahrhunderte Brille.”
(Deutsches Museum: ”Abhandlungen und Berichte” 36, Heft 3, München 1968.

 

Photogrammetrie
Dierk Hobbie: Die Entwicklung photogrammetrischer Verfahren und Instrumente bei Carl Zeiss in Oberkochen.
Deutsche Geodätische Kommission, Reihe E, 2010.

Rudolf Schumann: Die Entwicklung der photogrammetrischen Geräte in Jena von der Jahrhundertwende bis zum Jahr 1945. In: Klaus Szangolies (Hrsg.): Kompendium Photogrammetrie XVIII. Leipzig 1986.

 

Planetarien
Karsten Gaulke und Reimund Torge ”Sterne aus Jena.”
(Deutsches Museum: ”Meisterwerke aus dem Deutschen Museum.” Bonn 1997, S. 28-31).

Ludwig Meier ”Der Himmel auf Erden. Die Welt der Planetarien.”
Leipzig, Heidelberg 1992.

Charles F. Hagar ”Planetarium. Window to the Universe.”
Oberkochen 1980.

Jenaer Jahrbuch zur Technik- und Industriegeschichte

Alle Aufsätze des Jenaer Jahrbuchs von 1999 an finden Sie auf den Seiten des Herausgebers:

Technik-Geschichte in Jena e.V.

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