Nachhaltigkeit bei ZEISS Industrial Quality Solutions: Die Summe macht den Unterschied

Ressourcen verantwortungsvoll nutzen, CO2-Emissionen reduzieren und auf die richtigen Partner setzen – so leistet ZEISS Industrial Quality Solutions einen Beitrag zur Nachhaltigkeit.

Projekte, die ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten, gibt es bei ZEISS Industrial Quality Solutions viele. Die Ökobilanz kann sich sehen lassen: Viele Maschinen können in der Regel an verschiedenen Standorten und damit direkt vor Ort produziert werden. Lange Transportwege werden so auf ein Minimum reduziert. Für die Auslieferung von sperrigen Produkten wird Luftfracht meist vermieden und stattdessen der nachhaltigere Seeweg oder LKW-Transporte genutzt.

Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen

Produkte von ZEISS Industrial Quality Solutions sind zudem für eine jahrzehntelange Lebensdauer ausgelegt. Bestehende Systeme können in vielen Fällen mit aktuellen Technologien nachgerüstet werden – die Wiederaufarbeitung reduziert den ökologischen Fußabdruck eines Geräts, da sich die zur Herstellung benötigten Rohstoffe und die eingesetzte Energie auf eine längere Leistungsdauer verteilen. Produkte werden darüber hinaus regelmäßig optimiert. Beispiel dafür ist der ZEISS AirSaver, ein patentiertes Modul, das seit Jahren den Druckluftverbrauch bei Koordinatenmessgeräten reduziert. ZEISS Kunden sparen damit nicht nur Kosten, sie können auch ökologischer produzieren – denn die Drucklufterzeugung benötigt viel Energie. Durch die neueste Generation der Steuerung für Messmaschinen konnte nicht nur die Variantenanzahl und damit auch die Kosten stark reduziert werden – die neuen Steuerungen benötigen dank der modernen Entwicklung außerdem rund 50 Prozent weniger Strom.

Eine digitale Lösung, die bei der Montage der Produkte von ZEISS Industrial Quality Solutions zum Einsatz kommt: das global implementierte Tool ProBoard.

Digitale Tools reduzieren Papierverbrauch

Es wird an vielen Schrauben gleichzeitig gedreht, um die Nachhaltigkeit zu verbessern. „Die einzelnen Maßnahmen wirken auf den ersten Blick vielleicht unspektakulär, in Summe entfalten sie aber große Wirkung“, ist Marko Miladinovic überzeugt, der bei ZEISS Industrial Quality Solutions für die globale Logistik verantwortlich ist. Einen wichtigen Schritt hin zu einer nachhaltigeren Logistik sieht er auch in der Einführung verschiedener digitaler Tools, die alle eines gemeinsam haben: Sie sorgen nicht nur für eine effizientere Arbeitsweise, sondern reduzieren auch den Papierverbrauch und schonen Rohstoffe. Mindestens zwei Tonnen Papier pro Jahr spart der Bereich durch Digitalisierungsprojekte aktuell ein.

Durch den Einsatz von SAP Fiori MM Mobile werden unter anderem Ausdrucke bei der internen Kommissionierung von Aufträgen eingespart.

Die Kommunikation mit den Lieferanten beispielsweise wird schrittweise auf ein zentrales konzernweites Portal namens JAGGAER umgestellt. Über dieses werden Dokumente digital ausgetauscht, die früher in Papierform versendet oder manuell eingescannt wurden. Auch verschiedene Prozesse im Wareneingang und Lager laufen mittlerweile bei ZEISS Industrial Quality Solutions in Deutschland, den USA, Indien und China über SAP Fiori Apps, die mit Unterstützung der Corporate IT implementiert wurden. „Sollte bisher ein Auftrag intern kommissioniert werden, hatten Kollegen einen mehrseitigen Ausdruck mit einer Auflistung der Einzelteile, die sie zusammenstellen mussten“, erinnert sich Miladinovic. Mittlerweile ist alles über die spartenübergreifend einsetzbare SAP Fiori Apps MM Mobile abrufbar. Auch bei der Montage der Produkte profitiert der Bereich von einer digitalen Lösung: Das global implementierte Tool ProBoard von Industrial Quality Solutions. Damit ist es unter anderem möglich, digital am Arbeitsplatz Rückmeldungen zu Montageschritten zu geben, auch Infos zum Auftrag und Montagehinweise sind dort unter anderem hinterlegt – das spart Zeit und Papier.

Geringere CO2-Emission durch optimierte Transporte

In Deutschland konnte zudem durch die Reduzierung der Lagerstandorte und die Optimierung der Touren die CO2-Emission reduziert werden. „Dank einer besseren Transportorganisation und mithilfe eines neuen Transportdienstleisters können wir die Inbound-Transporte bündeln. Einzelfahrten von oder zu lokalen Lieferanten werden mit einer Rundtour minimiert, bei der je nach Bedarf Stationen ergänzt oder weggelassen werden“, so Miladinovic. Ein weiterer Schritt Richtung klimaneutralem Transport ist auch der E-Lkw, der seit Oktober 2020 als Teil der Fahrzeugflotte der Schwarz Logistik GmbH für ZEISS unterwegs ist. Er fährt hundertprozentig emissionsfrei, der benötigte Strom stammt zum größten Teil von Solarpanels auf dem Logistikzentrum. Mit dem Pilotprojekt testet ZEISS die Eignung des elektrischen Nutzfahrzeugs für die Unternehmens-Logistik.

Miladinovic stellt fest: „Nicht nur unsere Kunden bewerten ZEISS aufgrund von Nachhaltigkeit, auch wir lassen diesen Aspekt bei der Auswahl unserer Partner einfließen.“ Durch den neuen Speditionspartner mit nachhaltigerem Fuhrpark und der besseren Transportorganisation können so seit Oktober 2019 mindestens 86 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.

Mit dem ProBoard sind alle relevanten Informationen – wie beispielsweise Infos zum Auftrag oder Montagehinweise – abrufbar.

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