Wussten Sie, wie ...

... die Eremitage archäologische Objekte restauriert?

Sie wird meist in einem Atemzug mit dem Louvre oder dem Prado genannt: Die Eremitage ist eines der berühmtesten Kunstmuseen der Welt. Alleine ihre archäologische Sammlung umfasst 2,7 Millionen Objekte. Doch bevor diese ausgestellt werden, untersuchen und bearbeiten erfahrene Restauratoren sie.

Dabei stehen die Experten vor vielen Herausforderungen: Die Stücke stammen häufig aus anderen Sammlungen und sind beschädigt, wurden übermalt oder schlecht restauriert. Aber auch schon während der Ausgrabung begleiten die Archäologen die Fundstücke und bereiten sie vor Ort für die weiteren Prozesse im Labor vor.

Dort, im neuen, hochmodernen Restaurations- und Lagerzentrum der Eremitage, ist eine gute technische Ausstattung mindestens genauso wichtig wie die Erfahrung der Restauratoren. „Unsere ZEISS Mikroskope liefern uns die passgenaue Lösung für unsere Anforderungen“, sagt Natalia Pavlukhina, Leiterin des Bereichs für Keramikrestauration. Die an einem Schwenkarm montierten Mikroskope ermöglichen den Restauratoren eine ideale Vergrößerung, um die alten und empfindlichen Oberflächen von Verschmutzungen oder Farbschichten zu befreien. Selbst bei Glas lassen sich damit kleinste Fragmente wieder zusammenfügen.

Restauriert wird dabei praktisch alles: prähistorische Keilschrifttafeln, antike Vasen oder westeuropäisches und russisches Porzellan aus verschiedenen Epochen. So sorgen die ZEISS Mikroskope dafür, dass jährlich über zwei Millionen Besucher in den 350 Sälen des Weltkulturerbes die 65.000 ausgestellten archäologischen Exponate im bestmöglichen Zustand sehen können.

 

14. Oktober 2014

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