Carl Zeiss löst goldene Rätsel

Wussten Sie, dass …

… ZEISS goldene Rätsel löst?


Eine Schatzkarte hatten die Bauern nicht zur Hand, als sie Ende des 18. Jahrhunderts im ehemaligen Ungarn zufällig einen erstaunlichen Fund machten: Ein echter Goldschatz lag in der Nähe ihres Dorfes tief unter der Erde begraben. Das fast zehn Kilo schwere Goldgeschirr besteht hauptsächlich aus Tellern und Kannen, zählt 23 Teile und besticht durch seine handwerkliche und künstlerische Qualität. Doch die ursprüngliche Herkunft und das wahre Alter des Schatzes blieben selbst für Experten lange Zeit ein Rätsel.

Jetzt hat das Rätselraten ein Ende. Mit modernster Mikrosokopie von ZEISS lösten Wissenschaftler das goldene Geheimnis. Ein Rasterelektronenmikroskop des Optikspezialisten brachte den Forschern neue Erkenntnisse: Das Goldgeschirr wurde vermutlich im 7. oder 8. Jahrhundert gefertigt. Der Goldschmied fertigte die Krüge aus nur einem Stück und prägte danach die Verzierungen. Mit Hilfe eines Punzierstempels drückte er die Motive in das kostbare Metall. Die Materialanalyse gibt Aufschluss über die Zusammensetzung der Lote. So können Experten bestimmen, ob bei allen Kannen identische Lote verwendet wurden.

Warum Forscher nicht mit einem herkömmlichen Mikroskop zu diesem Wissen gelangten? Nur bei einer zerstörungsfreien Untersuchungsmethode können sie ganz sicher sein, die archäologischen Fundstücke nicht zu beschädigen. Das Rasterelektronenmikroskop besitzt eine vergrößerte Probenkammer, in der das wertvolle Geschirr einzeln untersucht wurde. Die größte Probenkammer war anfangs zu klein – mit einer seitlichen Erweiterung konnten Mitarbeiter von ZEISS und dem Vienna Institute for Archaeological Science (VIAS) das Problem lösen. Den Untersuchungen stand nichts mehr im Wege und wir haben wieder ein bisschen mehr über unsere Geschichte gelernt.

30. Juni 2009

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