Aufnahme neuronaler Wachstumskegel mit Weitfeldmikroskopie (links) und SR-SIM, Anfärbung von Tubulin (rot) und F-Aktin (grün). Präparat: M. Fritz und M. Bastmeyer, Universität Karlsruhe (TH), Deutschland

Wussten Sie, dass …

… ZEISS eine Lösung für Superauflösung hat?


Vor mehr als hundert Jahren berechnete Ernst Abbe die Auflösungsgrenze für Mikroskope. Entsprechend dieser war die lichtmikroskopische Abbildung von Strukturen, die kleiner als 200 Nanometer sind, unmöglich. Entwickler von ZEISS haben es nun geschafft, diese Auflösungsgrenze zu umgehen und noch kleinere Bestandteile einer Zelle darzustellen. Dies ermöglicht die Erforschung und das Verständnis von weit verbreiteten Krankheiten wie Krebs oder Alzheimer.

Das neue Mikroskopsystem vereint zwei Technologien, mit denen eine Auflösung von bis zu 20 Nanometer erreicht werden kann. Das war bisher Elektronenmikroskopen vorbehalten. Im Unterschied zur Elektronenmikroskopie sind mit diesen neuen Technologien Beobachtungen an lebenden Zellen möglich ohne diese zu schädigen. Mit der Superauflösung können die Wissenschaftler sogar das Verhalten einzelner Moleküle in dynamischen Vorgängen erkennen.

In dem Unternehmen, in dem heute Highend-Forschungsmikroskope entstehen, wurde die Theorie des Mikroskops einst begründet. Der Wissenschaftler Ernst Abbe, dessen Leistungen dem Unternehmen ZEISS Weltgeltung verschafften, publizierte 1873 die Theorie der mikroskopischen Abbildung. Er schuf damit die Grundlagen der modernen Optik.

1. Dezember 2009

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