Nacht in Cape Canaveral: Start eines Space-Shuttles

©PCO AG

Nacht in Cape Canaveral: Start eines Space-Shuttles

Wussten Sie, warum …

… die NASA Spaceshuttle-Starts mit Hochleistungskameras filmt?


Nacht in Cape Canaveral. Der Countdown läuft: … 3-2-1-Lift off!
Jeden der über 100 Starts eines Spaceshuttles ließ die NASA filmen, um den Vorgang exakt zu dokumentieren und mögliche Probleme zu entdecken. Die eingesetzten Kameras müssen dabei Höchstleistungen vollbringen.

Die Kameras haben zum Beispiel bei einem Nachtstart mehrere 100 Bilder pro Sekunde aufzunehmen. Daher sind Objektiv und digitale Bildsensoren oder Film besonders lichtempfindlich. Das Zünden der Raketen und der verbrennende Treibstoff sorgen dann sofort für Verhältnisse wie bei Tageslicht – und für entsprechende Spiegelungen. Trotz der extremen Lichtunterschiede müssen die Kameras jederzeit auch kleinste Details festhalten wie das Abfallen einzelner Hitzeschild-Platten oder das Verhalten von dünnen Kabeln. Und dies aus etwa 300 Meter Entfernung.

Da ein Raketenstart massive Vibrationen erzeugt, die Standard-Objektive nicht verkraften würden, müssen sie besonders robust sein. Zusätzlich haben sie große Unterschiede bei Luftfeuchtigkeit und Temperatur im Tagesverlauf zu bewältigen. Denn ist die Kamera einmal aufgestellt, darf ihr Bereich aus Sicherheitsgründen nicht mehr betreten werden, selbst wenn sich der Starttermin mehrmals verschiebt. Diese Anforderungen konnten bislang nur analoge Kameras erfüllen. Doch bei einem Nachtstart konnte das ZEISS Objektiv Makro-Planar T* 2/100 ZF in einer digitalen High-speed-Kamera von PCO aus Kelheim beweisen, dass sie die bisherige Qualität sogar übertrifft.


8. Februar 2011

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