Wussten Sie, dass Ferngläser Literaturgeschichte geschrieben haben?

Wussten Sie, …

… dass Ferngläser Literaturgeschichte geschrieben haben?

Vor genau 60 Jahren erhielt Ernest Hemingway den Nobelpreis für Literatur. Zu seinen bekanntesten Werken gehören "In einem anderen Land", "Schnee auf dem Kilimandscharo" oder "Haben und Nichthaben". Diese sind bereits alle verfilmt worden – mit Stars wie Gary Cooper, Gregory Peck oder Humphrey Bogart. "Wem die Stunde schlägt" gewann 1944 sogar den Oscar für die beste Nebendarstellerin und war in acht weiteren Kategorien nominiert.

In dieser Geschichte will der amerikanische Sprengstoffexperte Robert Jordan im Spanischen Bürgerkrieg eine strategisch wichtige Brücke sprengen. An einer Stelle heißt es im Original: "Robert Jordan, looking through the Zeiss 8-power glasses, watched his face as he leaned against the wall of the sentry box drawing on the cigarette."

Dies ist nicht die einzige Erwähnung von ZEISS Ferngläsern. So schreibt Hemingway in "Die grünen Hügel Afrikas": "We started out with the brother ahead, wearing a toga and carrying a spear, then me with the Springfield slung and my small Zeiss glasses in my pocket …" Oder in "Voyage to Victory": "I got my old miniature Zeiss glasses out of an inside pocket, where they were wrapped in a woolen sock …"

Tatsächlich besaß Ernest Hemingway mehrere ZEISS Ferngläser. Ein Foto zeigt ihn mit einem Turita 8x24. Auf weiteren Bildern ist er mit einem 6x30 Dienstglas sowie einem x50 zu sehen. Als Großwildjäger und Kriegsberichterstatter hatte er ein besonderes Verhältnis zu seinen Ferngläsern. Und dies drückte sich auch in seinen Werken aus, wodurch die Ferngläser ein Teil der Literaturgeschichte wurden.

 

4. Februar 2014

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