ZEISS Hightech-Standort in Jena

Jena – der Gründungsstandort und zweitgrößte Standort weltweit – wird als einer der führenden Innovationsstandorte von ZEISS weiter ausgebaut. Dazu führt ZEISS seine lokal ansässigen Einheiten an einem Ort zusammen und schafft Kapazitäten für Erweiterungen. Der neue Hightech-Standort wird durch Modernität, Offenheit und die dort entwickelten und gefertigten Systeme Strahlkraft für die Hochtechnologie- und Wissenschaftsstadt Jena haben.

Nutzen für Jena, ZEISS und die Region

  • Investitionszusage von ZEISS für Jena auf Jahre
  • Mitarbeiter-Kapazität bis zu 2.500 Arbeitsplätze
  • Neue Synergien der Bereiche von ZEISS am Standort
  • Bessere Bedingungen für die Vernetzung mit Forschung und Lehre
  • Sicherung der Attraktivität für die besten Talente, als Ausbildungsunternehmen für den Nachwuchs und als Kooperationspartner für Wirtschaft und Wissenschaft
  • Engere Vernetzung mit Zulieferern und Partnern
  • Mehr Wachstumsmöglichkeiten und neue Flächen für Start-up-Unternehmen, aber auch für bereits existierende Firmen
Neuigkeiten

An dieser Stelle möchten wir Sie über die anstehenden Arbeiten der Vorphase des Rückbaus von Altgebäuden auf dem Areal informieren. Um jederzeit über aktuelle Entwicklungen informiert zu bleiben, nutzen Sie gern die Anmeldung zu unserem Newsletter.

 

News

Beginn der Rückbaumaßnahmen

10. April 2019

ZEISS beginnt ab Mitte April die erste Phase des Rückbaus von Altgebäuden auf dem neuen ZEISS Gelände. Bei einem derart großen Projekt sind Beeinträchtigungen in der Umgebung unvermeidlich. Dafür bittet ZEISS die Anwohner schon heute um ihr Verständnis. ZEISS wird aber gleichzeitig mit den baubeteiligten Partnern alles tun, um die Auswirkungen gering zu halten. Der Gebäuderückbau auf dem ehemaligen SCHOTT-Gelände wird im Sommer 2020 abgeschlossen sein.

Was bedeutet die nun anstehende Bauphase konkret?

Die Baufeldfreimachung durch eine Thüringer Firma beinhaltet den Rückbau von Gebäuden und die Entsorgung des Bauschutts sowie die Errichtung einer Baustraße. Parallel arbeitet ZEISS an der Konkretisierung der Gebäudeplanung. Die Entwurfspläne hierzu liegen zum Jahreswechsel 2019/2020 vor.

Maßnahmen und zu beachtende Rahmenbedingungen

Es ist das Ziel von ZEISS, die damit einhergehenden Beeinträchtigungen für die Anwohner auf ein Minimum zu reduzieren. Die folgenden Maßnahmen und zu beachtenden Rahmenbedingungen sind eng mit der Stadt Jena abgestimmt.

  • Zur Reduzierung von Lärmbelästigung wird ZEISS die Immissionsrichtwerte in der Nachbarschaft gemäß der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Schutz gegen Baulärm einhalten und die Lärmbelastung kontrollierend messen.
  • Lärmintensive stationäre Geräte werden durch eine geeignete Standortwahl oder bei Bedarf mobile Lärmschutzwände abgeschirmt. Nach Möglichkeit werden geräuscharme Verfahren angewandt. Hierbei werden beispielsweise Gebäude mit Zangen abgetragen, um auf Verfahren mit Meißeln, soweit möglich, zu verzichten.
  • Zur Minderung von Staub wird der Bauschutt befeuchtet und beim Abtransport abgedeckt. Baustraßen im Baufeld und Fahrtrouten im angrenzenden öffentlichen Verkehrsraum werden regelmäßig gereinigt.
  • Um die Verkehrsbelastung in der Otto-SchottStraße und auf dem Magdelstieg zu reduzieren, wird eine Baustraße errichtet. Diese wird den Baustellenverkehr von der Baustelle über die Lichtenhainer Straße führen.
  • In den ersten Monaten werden voraussichtlich nicht mehr als fünf LKWs mit Abbruchmaterial pro Tag fahren, während fortlaufender Rückbauarbeiten steigt die Frequenz auf nicht mehr als 25 LKWs pro Tag.

Baustellenblog der Stadt Jena

Über aktuelle Baustellen und Straßensperrungen können Sie sich über den Baustellenblog der Stadt Jena unter folgendem Link blog.jena.de/baustellen informieren. 

Ihr Kontakt zu ZEISS und der Stadt Jena

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und bitten Sie, bei Fragen und Problemen die Möglichkeit des direkten Kontakts mit ZEISS und der Stadt Jena zu nutzen. Bitte kontaktieren Sie uns unter der E-Mail-Adresse standort -jena @zeiss .com.

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Ergebnis des Architekturwettbewerbs für neuen ZEISS Hightech-Standort in Jena

10. Oktober 2018

Ziel des Architekturwettbewerbs ist es, am Gründungsstandort des Unternehmens einen Hightech-Komplex zu schaffen, der alle, auch in zukünftigen Arbeitswelten, für ZEISS notwendigen Funktionen auf moderne und vernetzte Weise integriert. Das Areal soll dabei gleichzeitig so offen und flexibel wie möglich sein, so dass es nicht nur optimalen internen Austausch und Zusammenarbeit gewährleistet, sondern auch gleichartige Formen der Vernetzung mit der Forschungs- und Wissenschaftsstadt.

Dieser Entwurf repräsentiert ZEISS als kraftvolles, integriertes aber gleichzeitig für Offenheit und Vernetzung stehendes Unternehmen. Die von uns geforderten Attribute Offenheit, Modernität und Flexibilität sind aus unserer Sicht durch die Gebäudestruktur, die Oberflächengestaltung und Formensprache gut umgesetzt. Skalierbarkeit und Flexibilität, die auch noch in weit über 30 Jahren gute Arbeitsbedingungen ermöglichen sollen, sind integrale Bestandteile des Konzeptes.

Prof. Dr. Michael Kaschke, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss AG

Dem Beschluss für das nun vorliegende Konzept war ein städtebaulicher Ideenwettbewerb vorausgegangen. Das Architekturbüro Nething konnte diesen Wettbewerb für sich entscheiden.

Bekanntgabe des Projekts

13. Oktober 2017

ZEISS wird über 300 Millionen Euro in einen neuen, integrierten Hightech-Standort in Jena investieren. Den entsprechenden Plan stellte der weltweit tätige Technologieführer der optischen und optoelektronischen Industrie am 13. Oktober 2017 in Jena vor.

Areal für Neubau (ehemaliges Gelände von SCHOTT)

Zahlen, Daten, Fakten

Gelände: Teile des ehemaligen SCHOTT-Areals, heute zum Teil ungenutzt
Investitionssumme: über 300 Millionen Euro
Fläche: 80.000 m²
Bauherr: ZEISS
Partner: Stadt Jena, Freistaat Thüringen

Beitrag der Stadt

Koordination und Unterstützung der Realisierung des Projekts, insbesondere:

  • Schaffen neuer Verkehrsanbindungen und Parkflächen
  • Entwicklung eines nachhaltigen Energieversorgungskonzeptes gemeinsam mit ZEISS und SCHOTT

Beitrag des Freistaats Thüringen

Koordination und Unterstützung der Realisierung des Projekts, insbesondere:

  • Realisierung über Landesentwicklungsgesellschaft (LEG)
  • Übernahme der bisherigen ZEISS Gebäude
  • Entwicklung der Flächen für weitere Firmen- und Institutsansiedlungen oder Ausgründungen

Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen sehr gerne unter der E-Mail standort -jena @zeiss .com zur Verfügung.