Hightech-Standort in Jena

Was hat ZEISS vor?

Stand Oktober 2018

Jena – der Gründungsstandort und zweitgrößte Standort weltweit – wird als einer der führenden Innovationsstandorte von ZEISS weiter ausgebaut. Dazu führt ZEISS seine lokal ansässigen Einheiten an einem Ort zusammen und schafft Kapazitäten für Erweiterungen. Der neue Hightech-Standort wird durch Modernität, Offenheit und die dort entwickelten und gefertigten Systeme Strahlkraft für die Hochtechnologie- und Wissenschaftsstadt Jena haben.

Nutzen für Jena, ZEISS und die Region
  • Investitionszusage von ZEISS für Jena auf Jahre
  • Stabilität und Ausbau auf 2.500 Arbeitsplätze in Jena bis Mitte der nächsten Dekade
  • Neue Synergien der Bereiche von ZEISS am Standort
  • Sicherung der Attraktivität für die besten Talente, als Ausbildungsunternehmen für den Nachwuchs und als Kooperationspartner für Wirtschaft und Wissenschaft
  • Bessere Bedingungen für die Vernetzung mit Forschung und Lehre
  • Engere Vernetzung mit Zulieferern und Partnern
  • Mehr Wachstumsmöglichkeiten und neue Flächen für Start-up-Unternehmen, aber auch für bereits existierende Firmen
  • Ein neues attraktives städtebauliches Element mit verbesserten Verkehrslösungen und Infrastrukturen

Ergebnis des Architekturwettbewerbs für neuen ZEISS Hightech-Standort in Jena

Ziel des Architekturwettbewerbs ist es, am Gründungsstandort des Unternehmens einen Hightech-Komplex zu schaffen, der alle, auch in zukünftigen Arbeitswelten, für ZEISS notwendigen Funktionen auf moderne und vernetzte Weise integriert. Das Areal soll dabei gleichzeitig so offen und flexibel wie möglich sein, so dass es nicht nur optimalen internen Austausch und Zusammenarbeit gewährleistet, sondern auch gleichartige Formen der Vernetzung mit der Forschungs- und Wissenschaftsstadt.

Dieser Entwurf repräsentiert ZEISS als kraftvolles, integriertes aber gleichzeitig für Offenheit und Vernetzung stehendes Unternehmen. Die von uns geforderten Attribute Offenheit, Modernität und Flexibilität sind aus unserer Sicht durch die Gebäudestruktur, die Oberflächengestaltung und Formensprache gut umgesetzt. Skalierbarkeit und Flexibilität, die auch noch in weit über 30 Jahren gute Arbeitsbedingungen ermöglichen sollen, sind integrale Bestandteile des Konzeptes.

Prof. Dr. Michael Kaschke, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss AG

Dem Beschluss für das nun vorliegende Konzept war ein städtebaulicher Ideenwettbewerb vorausgegangen, an dem fünf international tätige Architekturbüros teilgenommen haben. Das Architekturbüro Nething konnte den Wettbewerb für sich entscheiden. Es hat seinen Hauptsitz in Neu-Ulm und weitere Büros in Leipzig und Berlin.

Details zum Architekturentwurf

Der Hightech-Komplex zeichnet sich durch eine vernetzte Architektur sowie eine flexible und skalierbare Bauweise aus. Die Gebäudestruktur gliedert sich in zwei in den Berghang integrierte Grundgeschosse für Fertigung, Labore und Infrastruktur sowie sieben darauf aufgesetzte Korpusse. Die oberen Gebäudeteile bilden ein in alle Richtungen vernetztes Areal und werden Büroflächen aufnehmen. Zwei überdachte Atrien reichen von der oberen Dachebene bis auf die Grundplatten und bringen so viel Licht in alle Funktionsbereiche. Indem sie alle Ebenen verbinden, sorgen sie für offene, sichtbare Kommunikationsräume.

Ein integriertes Veranstaltungsforum mit einem Saal für mindestens 500 bis 750 Personen soll der Stadt sowie externen Institutionen und Partnern offenstehen. Ein besonderes Augenmerk legt ZEISS darauf, am neuen Standort auch eine gute Wachstumsumgebung für junge Unternehmen und Ausgründungen zu schaffen.

Wir sehen hier einen Entwurf, der sich mit Modernität und Eigenständigkeit, aber auch mit großer Offenheit in das Stadtbild und in die nicht einfach zu bebauende Topografie einfügt. Der Neubau von ZEISS wird eindrucksvoll zeigen, dass Jena seine Zukunft als Forschungs-, Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort fest im Blick hat.

Dr. Thomas Nitzsche, Oberbürgermeister der Stadt Jena

Bisheriger Teil des Areals an der Otto-Schott-Straße

Zahlen, Daten, Fakten

Gelände: Teile des ehemaligen SCHOTT-Areals, heute zum Teil ungenutzt
Investitionssumme: über 300 Millionen Euro
Bauherr: ZEISS
Partner: Stadt Jena, Freistaat Thüringen

Beitrag der Stadt

Koordination und Unterstützung der Realisierung des Projekts seitens der Stadt, insbesondere:

  • Schaffen neuer Verkehrsanbindungen und Parkflächen
  • Gemeinsame Entwicklung eines nachhaltigen Energieversorgungskonzeptes

Beitrag des Freistaats Thüringen

Realisierung über Landesentwicklungsgesellschaft (LEG)
Koordination und Unterstützung der Realisierung des Projekts seitens des Landes, insbesondere:

  • Übernahme der bisherigen ZEISS Gebäude
  • Entwicklung der Flächen für weitere Firmen- und Institutsansiedlungen oder Ausgründungen

Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen sehr gerne unter der E-Mail standort -jena @zeiss .com zur Verfügung.