Neue Allianz zwischen Maschinenbau und IT für Industrie 4.0

Weltmarktführer bündeln Kräfte in ADAMOS


  • DMG MORI, Dürr, Software AG und ZEISS sowie ASM PT gründen Joint Venture

  • ADAMOS setzt neuen digitalen Standard im Maschinen- und Anlagenbau

  • Mittelstand profitiert von offener, herstellerneutraler IIoT-Plattform

  • ADAMOS startet weltweit am 1. Oktober 2017 mit 200 Experten

FRANKFURT am Main, 5. September 2017.

Mit dem Joint Venture ADAMOS (ADAptive Manufacturing Open Solutions) gründen DMG MORI, Dürr, Software AG und ZEISS sowie ASM PT eine strategische Allianz für die Zukunftsthemen Industrie 4.0 und Industrial Internet of Things (IIoT). Deutschlands erste Allianz aus namhaften Industrie- und Softwareunternehmen will ADAMOS als globalen Branchen­standard etablieren und zusätzlich weitere Maschinen­bauer als Partner gewinnen. ADAMOS ist speziell auf die Bedürfnisse des Maschinen- und Anlagenbaus und seiner Kunden zugeschnitten: Die offene IIoT-Plattform ADAMOS ist herstellerneutral und verbindet modernste IT-Technologie und Branchenwissen. Sie versetzt Maschinenbauer in die Lage, ihren Kunden mit geringem Aufwand erprobte Lösungen für die digital vernetzte Produktion anzubieten. Davon profitieren Maschinenbauunternehmen sowie ihre Lieferanten und Kunden, denen ADAMOS als Plattform­dienstleister Zugang zu führenden Softwarelösungen bei voller Datenautonomie bietet. Die gemeinsam entwickelte Plattform ADAMOS ist weltweit ab dem 1. Oktober 2017 verfügbar.

Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT: „Bei der Digitalisierung muss der Maschinen- und Anlagenbau selbst Standards setzen und die Entwicklung vorantreiben. Das geht nur mit starken Partnern. Daher bieten wir mit ADAMOS ein offenes Netzwerk mit führendem Maschinenbau-, Produktions- und Software/IT-Know-how – von Maschinenbauern für Maschinenbauer, ihre Zulieferer und Kunden.“

Ralf W. Dieter, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG: „Als Maschinenbauer kennen wir die Anforderungen unserer Kunden und wissen, worauf es ankommt. In der ADAMOS App Factory bündeln wir Branchenwissen für intuitiv bedienbare Applikationen und die Gestaltung von digitalen Marktplätzen. Die ADAMOS App Factory ist eine Kooperation von Maschinenbau- und Software-Unternehmen, die mit den Partnern eng verbunden ist.“

Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG: „Die Technologieführerschaft und die digitale Kompetenz der Software AG basieren auf Investitionen im Gesamtvolumen von mehr als 1 Milliarde Euro. Unsere Industrie-Neutralität und globale Präsenz gepaart mit dem Know-how der weltweit führenden Maschinen- und Anlagenbauer bilden das Fundament von ADAMOS.“

Thomas Spitzenpfeil, Vorstand (CFO/CIO) der Carl Zeiss AG: „Mit ADAMOS arbeiten starke Partner auf Augenhöhe daran, die digitale Vernetzung voranzutreiben. Gemeinsam entwickeln wir Technologien für die Fabrik der Zukunft. Unternehmen, welche die IIoT-Anwendungen von ADAMOS nutzen, werden innovative Services beziehen und dadurch die Effizienz, Transparenz, Sicherheit und Verfügbarkeit ihrer Systeme deutlich erhöhen.“

Günter Lauber, CEO des SMT Solutions Segments von ASM PT: „Durch die zunehmend vernetzte Produktion müssen nicht nur unsere Kunden, sondern auch wir umdenken. Bei ASM PT schaffen wir mit innovativen Lösungen für verschiedene Line- und Factory-Workflows der Elektronik­fertigung die Voraussetzungen dafür − unter Einhaltung höchster IT-Sicherheits­standards. Mit ADAMOS bringen wir dieses Wissen mit führendem Maschinenbau-, Produktions- und Software-Know-how zusammen.“

Industrie 4.0 und das Internet der Dinge ermöglichen die Vernetzung und Kommunikation von Maschinen sowie eine umfassende Erfassung und Nutzung von Produktionsdaten in Echtzeit. Auf dieser Basis lassen sich digitale Services und neue Geschäftsmodelle nutzen und die Produktion mithilfe von Big-Data-Analysen optimieren. Kunden können zum Beispiel Wartungs-bedarf frühzeitig erkennen, die Produktion planen oder automatisch Ersatzteile beziehen.
Für den Maschinenbau sind Industrie 4.0 und das Internet der Dinge die aktuell wichtigsten Treiber von Wachstum, Innovation und Produktivität. Im Wettrennen um die Datenhoheit ist ein hohes Innovationstempo gefordert. Zugleich erfordert das Internet der Dinge hohe Investitionen, exzellente Fachkräfte und die Beherrschung neuer Technologien. Hier setzt die branchen­übergreifende Kooperation an und bietet dem Maschinenbau viele Vorteile:

  • ADAMOS setzt auf enge Kooperation und Know-how-Austausch, stellt allen Beteiligten zentral entwickelte Lösungen und Services zur Verfügung und reduziert damit den Aufwand.

  • Als Innovationstreiber wird ADAMOS kontinuierlich neue IIoT-Anwendungen entwickeln.

  • Mit ADAMOS entsteht keine Abhängigkeit von externen Software-Anbietern. Maschinenbaukunden beziehen Maschinen und IIoT-/Software-Lösungen aus einer Hand und können ihre Daten souverän nutzen. Dies sichert die führende Position von Maschinenbauunternehmen im digitalen Zeitalter.

  • ADAMOS bietet ein digitales Portfolio mit maschinenbauspezifischen sowie domain- und branchenspezifischen Anwendungen.

  • ADAMOS ist international einsetzbar, lässt sich schnell implementieren und steht als Cloud-Lösung oder „On Premise“ über stationäre Server zur Verfügung.

  • ADAMOS nutzt standardisierte Lösungen und Schnittstellen und ist daher betriebssicher.

  • Als „White-Label“-Lösung ermöglicht ADAMOS den teilnehmenden Maschinen­bauern einen individuellen IIoT-Auftritt. Das bedeutet: Partner nutzen die zentrale ADAMOS-Plattform, das Frontend zum Kunden können sie spezifisch in eigenem „Look & Feel“ gestalten.

  • Die ADAMOS App Factory konzentriert das technologische Know-how und Branchenwissen der Partner zur schnellen und gemeinsamen Entwicklung von Apps. Umfangreichere Applikationen zu den Themengebieten Planning, Predictive Maintenance, Machine Cockpit/Dashboarding und Maintaining Assistance sollen ab Anfang 2018 in der Cloud bereitgestellt werden. Davon profitiert die IIoT-Plattform ADAMOS nachhaltig – und somit auch das Partner- und Kundennetzwerk.


Die ADAMOS GmbH und die ADAMOS App Factory starten zum 1. Oktober 2017 mit rund 200 Experten. DMG MORI, Dürr, die Software AG und ZEISS sowie ASM PT sind zu gleichen Teilen an der ADAMOS GmbH mit Sitz in Darmstadt beteiligt. Zusätzlich können weitere Maschinen- und Anlagenbauer als Partner das Leistungsspektrum von ADAMOS nutzen. Jeder Partner vermarktet das ADAMOS-Angebot selbstständig. Die ADAMOS GmbH arbeitet als Platt­form­dienstleister und stellt somit allen Nutzern der Plattform führende IIoT-Werkzeuge und -Funktionen zur Verfügung. Die Vermarktung der individuellen IIoT-Lösungen erfolgt durch die beteiligten Partner.

Neue Allianz zwischen Maschinenbau und IT für Industrie 4.0: Weltmarktführer gründen Joint Venture. Von links: Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT, Ralf W. Dieter, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG, Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG und Thomas Spitzenpfeil, Vorstand (CFO/CIO) der Carl Zeiss AG

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Jörg Nitschke
Konzernpressesprecher
ZEISS Gruppe
Tel.: +49 7364 20-3242
joerg .nitschke @zeiss .com





Über ZEISS:

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Weitere Informationen unter www.zeiss.de






Zukunftsbezogene Aussagen


Diese Pressemitteilung wurde von den Gesellschaften DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT, Dürr AG, Software AG, Carl Zeiss AG und die ASM Assembly Systems Pte. selbstständig erstellt und enthält Aussagen zu wichtigen Themen wie Strategie, zukünftigen finanziellen Ergebnissen, Ereignissen, Marktpositionen und Produktentwicklungen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind – wie jedes unternehmerische Handeln in einem globalen Umfeld – stets mit Unsicherheit verbunden. Sie unterliegen einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, die in Veröffentlichungen der o.a. Unternehmen − insbesondere im Kapitel „Risiken“ ihrer Geschäftsberichte − beschrieben werden, sich aber nicht auf diese beschränken. Sollten sich eine(s) oder mehrere dieser Risiken, Ungewissheiten oder andere Faktoren realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Erwartungen nicht eintreten bzw. Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen der o.a. Unternehmen wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die als zukunftsgerichtete Aussagen formuliert wurden. Zukunftsgerichtete Aussagen sind erkennbar an Formulierungen, wie „erwarten“, „wollen“, „ausgehen“, „rechnen mit“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“ und „vorhersagen“ oder ähnlichen Begriffen. Die Unternehmen übernehmen keine Verpflichtung und beabsichtigen nicht, zukunftsgerichtete Aussagen ständig zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren. Aussagen zu Marktpositionen basieren auf den Einschätzungen des Managements und werden durch externe, spezialisierte Agenturen unterstützt.





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