Geschichte der Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH

  • Wie alles begann

    Wie alles begann

    Der Geschäftsbereich Feinmess bei Carl Zeiss wurde 1919 gegründet. Im selben Jahr stellte Carl Zeiss zum ersten Mal Geräte für die Produktions-Messtechnik auf der Leipziger Frühjahrsmesse vor. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der darauffolgenden Teilung Deutschlands, wurde in Oberkochen ein neues Werk gegründet. Auch die Abteilung Feinmess wurde neu aufgebaut.

    Der Geschäftsbereich firmiert seit 1976 unter dem Namen Industrielle Messtechnik. In den Jahren zwischen 1989 und 1998 wuchs das Unternehmen in beträchtlichem Maße: Mit den Firmen Stiefelmeyer und TSK wurden strategische Partnerschaften geschlossen. Der amerikanische Hersteller von Portalmessgeräten Numerex in Minneapolis wurde 1989 übernommen. Die Fabrik in Minneapolis wurde nun zum zweiten Produktionsstandort. Sie verdoppelte 2002 durch den Umzug in ein neues Gebäude die Montagefläche. Zwei Jahre später wurde mit dem Werk in Shanghai bereits der dritte Montagestandort für Koordinatenmessmaschinen eröffnet.

    Heute arbeiten mehr als 1800 Menschen bei der Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH. Die Produktbandbreite erstreckt sich von Portal- und Horizontal-Arm-Messgeräten über Messgeräte zur Erfassung von Form, Kontur und Oberflächen bis zu den dazu gehörenden umfassenden Serviceleistungen.

  • 1919 bis 1989

    1919

    Gründung der Feinmessabteilung, erste Präsentation industrieller Produktions-Messtechnik von Carl Zeiss auf der Leipziger Frühjahrsmesse; Schuchardt & Schütte vertreibt die Geräte.

    1945

    Jena wird zunächst von amerikanischen Truppen besetzt, die die führenden Mitarbeiter in ihre Zone mitnehmen. Diese Mitarbeiter bauen in Oberkochen ein neues Unternehmen auf, das später ebenfalls den Namen Carl Zeiss trägt. Jena wird Teil der sowjetischen Besatzungszone.

    1976

    Namensänderung: Feinmess wird zu Industrielle Messtechnik.

    1989

    Übernahme von Numerex, einem amerikanischen Hersteller von Portalmessgeräten in Minneapolis. Heute Fertigungsstandort der Messgeräte für die Märkte in Amerika und Asien.

  • 1990 bis heute
    Unterzeichnung der Bibelrieder Absichtserklärung.

    1991

    Nach dem Fall der Mauer übernimmt Carl Zeiss Oberkochen Teile des vormaligen Kombinates VEB Carl Zeiss Jena.

    1994

    Carl Zeiss fusioniert mit Stiefelmeyer, um seine Horizontal-Arm-Messgeräte-Reihe zu komplettieren.

    1998

    Carl Zeiss geht mit TSK eine strategische Allianz für Oberflächenmessgeräte ein.

    Carl Zeiss 3D Metrology Services GmbH

    2001

    Gründung der Carl Zeiss 3D Metrology Services GmbH zusammen mit 3D Control, um gemeinsam messtechnische Dienstleistungen anzubieten.

    2002

    Das Werk in Minneapolis verdoppelt seine Montagefläche mit dem Umzug in ein neues Gebäude.

    2004

    In Shanghai wird der dritte Montagestandort, nach Oberkochen und Minneapolis, für Koordinatenmessgeräte eröffnet.