Gesunde Augen benötigen keine Sehhilfen

Das Auge

Wie es funktioniert

Das Auge

Ein wichtiges und komplexes Sinnesorgan

Das Auge ermöglicht uns, die Welt um uns herum wahrzunehmen und ihre Farben und Schönheit zu erleben. Dabei funktioniert das menschliche Auge in vielerlei Hinsicht wie eine Kamera: Ein Bild entsteht, wenn einfallendes Licht auf die Rückseite des Auges – die Netzhaut – trifft. Diese besteht aus Millionen von Rezeptoren, welche die Informationen über den Sehnerv zum Gehirn weiterleiten. Dort entsteht dann ein dreidimensionales Bild. Damit das Bild auch scharf ist, müssen alle Teile des Auges perfekt zusammenarbeiten.

Wenn die Sicht durch einen Sehfehler oder den natürlichen Alterungsprozess beeinträchtigt ist, kann das einen direkten Einfluss auf die Lebensqualität haben. Der häufigste ist die Kurzsichtigkeit (Myopie). Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über diese und weitere Sehfehler.

Der Aufbau des Auges

So wird Sehen möglich

Das menschliche Auge ist eines der wichtigsten und komplexesten Sinnesorgane. Es umfasst verschiedene anatomische Strukturen, die in drei Bereiche unterteilt werden. In diesem Abschnitt wird erklärt, wie die unterschiedlichen Teile des Auges zusammenarbeiten, um das Sehen zu ermöglichen.

So funktioniert unsere Sehkraft im Detail

Kurzsichtigkeit

Leben mit Myopie

Kurzsichtige Menschen sehen Gegenstände in der Ferne verschwommen und Gegenstände in nächster Nähe scharf. Bei Kurzsichtigkeit ist das Auge meist zu lang. Dadurch werden einfallende Lichtstrahlen nicht auf, sondern vor der Netzhaut fokussiert.

Über Kurzsichtigkeit und Korrekturmöglichkeiten

 

Weitsichtigkeit

Leben mit Hyperopie

Bei Weitsichtigkeit werden Gegenstände in nächster Nähe verschwommen, entfernte Objekte dagegen scharf wahrgenommen. Dies liegt meist daran, dass das Auge zu kurz ist, wodurch einfallende Lichtstrahlen nicht auf, sondern hinter der Netzhaut gebündelt werden.

Über Weitsichtigkeit und Korrekturmöglichkeiten

 

Hornhautverkrümmung

Leben mit Astigmatismus

Astigmatismus wird durch eine ungleichmäßige Form der Hornhaut oder der natürlichen Linse verursacht. Bei einer ungleichen Wölbung der Hornhaut spricht man von einer Hornhautverkrümmung. Bis zu einem gewissen Grad ist die Sicht über alle Entfernungen hinweg verschwommen oder verzerrt.

Über Hornhautverkrümmung und Korrekturmöglichkeiten

 

Alterssichtigkeit

Leben mit Presbyopie

Presbyopie ist ein natürlicher, altersbedingter Vorgang. Im Alter verlieren die Linse und der Ringmuskel im Auge ihre Elastizität. Die Fähigkeit des Auges, sich automatisch auf unterschiedliche Entfernungen scharf zu stellen, nimmt ab. Ein scharfes Sehen in der Nähe ist dann nicht mehr uneingeschränkt möglich.

Über Alterssichtigkeit und Behandlungsmöglichkeiten