I Love My Dentist Day

2. Juni 2018

Lieben Ihre Patienten Sie?

Am 2. Juni ist der US-amerikanisch geprägte „I love my dentist“-Day. Ein Gesundheitstag, der zum Ziel hat, auf Zahngesundheit aufmerksam zu machen. Denn in Industrieländern gehört die Zahnkaries, mit einem Vorkommen von etwa 95%, nach wie vor zu den häufigsten Infektionskrankheiten1.

Seit 170 Jahren trägt ZEISS zum technologischen Fortschritt bei. Auch durch Untersuchungs- und Operationsmikroskope für die Zahnheilkunde. Erfahren Sie auf dieser Seite mehr darüber.

Zahnarzt Dr. Matthias Richter betreibt die “Harzpraxis” im Herzen Wernigerodes gemeinsam mit seiner Frau Dr. Cornelia Richter. Er nutzt das ZEISS Dentalmikroskop EXTARO 300.

Wussten Sie, dass…

95%

… 95% der Menschen in Industrieländern mindestens einmal im Leben an Karies erkrankt?1

1800 BC

… es um 1800 v. Chr. bereits eine erste Theorie über die Entstehung von Karies gab?2

30 Kg

… unsere Zähne im Schnitt einem Druck von 30 Kilo, im Extremfall sogar bis zu 80 Kilo wiederstehen können und so beinahe jede Nahrung zerkleinern können?2

… die Zahnbürste, so wie wir sie kennen mit Nylonborsten, in diesem Jahr ihren 80. Geburtstag feiert?4

Die Mikroskopie ist der Schlüssel für mehr Qualität und Verlässlichkeit in der Zahnheilkunde

Fast jeder Erwachsene hat oder hatte schon einmal Karies. Dann hilft der Zahnarzt, genauso wie bei anderen Erkrankungen der Zähne.

Zahnärzte können für die Diagnose und Behandlung im Mundraum ihrer Patienten ein Dentalmikroskop zu Hilfe nehmen und von den Vorteilen der Visualisierung und Vergrößerung für die Endodontie, die restorative Zahnheilkunde, die Implantologie und die Parodontologie profitieren.

Auf dieser Seite gibt ZEISS Ihnen einen Überblick über die Mikroskopie in der Zahnheilkunde. Ein Highlight möchten wir vorweg nehmen: Die Kombination aus optischer Vergrößerung und dem Fluoreszenz-Modus (Bild links) im Dentalmikroskop EXTARO 300 von ZEISS hilft Zahnärzten, gesunde Zahnsubstanz zu erhalten. So können Zahnärzte kariöse Füllungen effizient behandeln. Außerdem trägt das Gerät dazu bei, den Arbeitsablauf in der Praxis zu vereinfachen und dadurch Zeit zu sparen.

Viele Ärzte machen bereits gute Erfahrungen mit der Visualisierung und Vergrößerung in der Zahnheilkunde – übrigens auch für die eigene Körperhaltung. Hier sprechen sie darüber.

Ein Experte berichtet von seinen Erfahrungen

Dr. Matthias Richter spricht im Video über Visualisierung in der Zahnheilkunde

Eine entspannte Wurzelkanalbehandlung

Einblicke in die Harzpraxis von Dr. Richter in Wernigerode

Als Zahnarzt können wir nur das therapieren, was wir auch sehen“, sagt Dr. Matthias Richter und erklärt: „Die Wurzelbehandlung ist ein gutes Beispiel dafür. Karies kann zum Beispiel dazu führen, dass sich ein Zahnnerv infiziert und behandelt werden muss. Sind für uns Ärzte aber die feinen Kanälchen im Innern des Zahns nicht sichtbar, können wir sie nicht oder nicht gut versorgen. Die oberen Backenzähne haben zu 90 Prozent einen feinen vierten Wurzelkanal, der mit der Vergrößerung ganz einfach zu finden ist.

Dr. Matthias Richter

Die Patientin lehnt sich zurück. Es ist ein sonniger Freitagvormittag in der Zahnarztpraxis von Dr. Matthias Richter und seiner Frau Dr. Cornelia Richter in der Altstadt von Wernigerode. Was jetzt kommt, treibt vielen Menschen den Angstschweiß auf die Stirn.
Eine Entfernung der alten Wurzelfüllung an einem Frontzahn steht an. Die Behandlung ist Routine für Dr. Matthias Richter, seit sieben Jahren macht er das fast täglich. Halt – das stimmt nicht ganz.

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Erst seit November 2017 arbeitet Dr. Richter mit einem für ihn sehr wichtigen Hilfsmittel, einem Dentalmikroskop. Es ist an die Decke des Behandlungszimmers montiert und fügt sich unauffällig in die moderne, helle Einrichtung ein.
Dr. Richter sitzt aufrecht. Durch das Okular guckt er in den Mund der Patientin, arbeitet lautlos an feinsten Strukturen im Innern des Zahns. Das Mikroskop ermöglicht eine gute Visualisierung und eine ergonomische Körperhaltung für den Arzt, denn er muss sich nicht nach vorn beugen. So kann er die etwa 70 Minuten in einer gesunden Körperhaltung verbringen.

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Ruhig sagt er nach etwa einer Stunde absoluter Stille: „Wir kriegen das hin, wir haben es fast geschafft.“ Am Ende liegen vier helle, dünne Wurzelfüllstifte und die unter mikroskopischer Sicht zerkleinerte Zement-Wurzelfüllung auf dem Instrumententisch. Die Patientin bekommt noch ein Medikament und eine provisorische Abdeckung des Zahns und verlässt entspannt die Praxis. Beim nächsten Termin bekommt der Zahn eine frische, saubere Füllung der Wurzel.

3


Auch andere Zahnärzte haben gute Erfahrungen mit Visualisierung und Vergrößerung in der Zahnheilkunde gemacht. Hier berichten sie davon:

Dr. Joachim Hoffmann (Deutschland) arbeitet seit 1999 mit einem Dentalmikroskop. Nicht nur die Optik, sondern auch die Mechanik leisten ihm wertvolle Dienste. 

Professor Marko Jakovac (Kroatien) teilt seine Erfahrungen mit der Visualisierung mithilfe eines Dentalmikroskops.


Digitalisierung in der Zahnheilkunde

Eine App ermöglicht einfache Patientenkommunikation und unterstützt die praktische Ausbildung

ZEISS gestaltet die digitalisierte Medizin aktiv mit, auch in der Zahnheilkunde. Ein konkretes Beispiel hierfür ist die ZEISS Connect App. Sie ermöglicht zusammen mit dem Dentalmikroskop ZEISS EXTARO 300 Zahnärzten die Kommunikation mit ihren Patienten und unterstützt die Ausbildung von Zahnmedizinstudenten. Studierenden und Patienten können Ärzte mit Hilfe der App hochaufgelöste Bilder und Behandlungsvideos von den Zähnen zeigen.

Auf dem Bildmaterial zu sehen sind nicht nur jene Zähne, die eine Behandlung erfordern; Patienten, Studierende und Ärzte können zudem gemeinsam den Zahnzustand vor und nach der Behandlung vergleichen. Des Weiteren ermöglicht die App auf einfache Art und Weise, Patienten über den Therapieplan und die Ergebnisse aufzuklären. Ein digitaler Workflow im Dentalmikroskop unterstützt die automatische Datenübertragung und die klinische Falldokumentation.

Die ZEISS Connect App zeigt, wie ZEISS seine Produkte mit dem Workflow seiner Kunden verbindet und ihnen gleichzeitig einen Mehrwert bietet.

Die Mikroskopie in der Ausbildung

Studierende lernen den Mehrwert der Vergrößerung
School of Dental Medicine at the University of Pennsylvania

Die Penn liegt auf Platz 18 der führenden Dental-Universitäten weltweit5 und gehört zur renommierten IVY League6 der amerikanischen Universitäten.  

ZEISS fördert die Mikroskopie in der Zahnheilkunde nachhaltig und kooperiert dafür seit mehr als fünf Jahren mit der Fakultät für Zahnmedizin der University of Pennsylvania (Penn) in den USA. Der Einsatz des Mikroskops ist eine Grundvoraussetzung, um Facharzt in der Endodontie (Wurzelkanalbehandlung) zu werden. Weiterhin ist das Mikroskopieren für die vorklinische Ausbildung von Zahnärzten im wissenschaftlichen Curriculums der Fakultät verankert und wird in praktischen Lehrgängen und verschiedenen Spezialkursen vermittelt. Zudem stellte ZEISS der Fakultät drei ZEISS EXTARO 300 Dentalmikroskope für die Ausbildung in der Prothetik zur Verfügung.

Während der vorklinischen Ausbildung wird die konservierende Zahnheilkunde mit mikroskopischer Vergrößerung gelehrt. Sie unterstützt den Trend zu einer umfassenden konservierenden Zahnheilkunde, indem der Übergang zwischen natürlichem und künstlichem Zahnmaterial deutlich dargestellt werden kann.

Die Kooperation zwischen der Penn und ZEISS in Zahlen:

  • Bisher nahmen rund 250 Zahnärzte an Intensivkursen zum Einsatz der Mikroskopie in der Zahnheilkunde teil.
  • Pro Jahr werden an der Penn acht Fachärzte für Endodontie ausgebildet.
  • Im Rahmen von internationalen Kooperationen wurden bisher rund 7.200 Menschen in zehn Ländern weltweit in mehrtägigen Symposien über den Mehrwert der Mikroskopie in der endodontischen Zahnheilkunde informiert.

Leitlinie zur Kariesprophylaxe

Karies wäre durch eine konsequente Prävention vermeidbar. Doch welche Maßnahmen sind das? Was ist wissenschaftlich abgesichert? Antworten gibt die erste deutsche Leitlinie zur „Kariesprophylaxe bei bleibenden Zähnen“3.

Sie entstand unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK). Insgesamt beteiligten sich 14 Fachgesellschaften.

Die Experten einigten sich nach sorgfältiger Sichtung und Auswertung der internationalen Forschungsergebnisse auf sieben Kernempfehlungen. Drei setzt der Patient selbst jeden Tag um, vier können in Abstimmung mit dem Zahnarzt erfolgen.


 

Jeden Tag

In Abstimmung mit der Praxis

  • 2x täglich mit fluoridhaltiger Zahnpasta Zähne putzen

  • Prophylaxeprogramme wahrnehmen

  • Zuckeraufnahme möglichst gering halten

  • Weitere Fluoidierungsmaßnahmen

  • Nach Mahlzeiten Speichelstimulation durch zuckerfreien Kaugummi

  • Bei Bedarf: Chlorhexidin-Lack mit mindestens 1% CHX anwenden

 

  • Versiegelung kariesgefährdeter Fissuren

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Sources:

1http://www.karies-ratgeber.de/

2http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/10-fakten/das-haben-sie-noch-nicht-gewusst-bid-1.3411505

3https://www.adentes.de/10-fakten-ueber-das-mysterium-zahn/

4https://www.zm-online.de/archiv/2018/8/gesellschaft/80-jahre-zahnbuerste/

5https://www.topuniversities.com/university-rankings/university-subject-rankings/2018/dentistry

6„Die acht Ivy-League-Universitäten werden als einige der prestigeträchtigsten Universitäten der Welt angesehen, da sie alle unter den besten 20 Universitäten der USA rangieren und sehr selektive Aufnahmequoten, meist im einstelligen Prozentbereich, haben.“ (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ivy_League)