JENA/AMSTERDAM, 05. Oktober 2013

Designed to work together: ZEISS Cataract Suite markerless verbindet bei operativen Eingriffen auf überzeugende Weise Biometrie und Visualisierung

ZEISS stärkt sein Katarakt-Portfolio durch die Kombination von Goldstandardprodukten und ermöglicht markerlose Implantation von torischen IOL

Auf dem diesjährigen Sommer-Treffen der European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS) präsentiert das Medizintechnik-Unternehmen Carl Zeiss Meditec AG seine ZEISS Cataract Suite markerless. Diese verbindet den IOLMaster® 500, das OP-Assistenz-System CALLISTO eye® und OPMI® Lumera mit dem FORUM® Datenverwaltungssystem von ZEISS. Damit wird die Implantation von torischen Intraokularlinsen effizient und präzise1.

„Wir haben von Beginn an einen vollständigen Workflow für die Kataraktbehandlung geschaffen, bei dem alle Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind. So wollen wir unsere Kunden dabei unterstützen, für ihre Patienten in einem effizienten Arbeitsablauf das bestmögliche Behandlungsergebnis zu erzielen. Genau das ist die Grundlage für erstklassige, kundenorientierte Innovationen, für die ZEISS in aller Welt bekannt ist“, sagt Dr. Ludwin Monz, Präsident und CEO der Carl Zeiss Meditec AG.

Die ZEISS Cataract Suite markerless ermöglicht dem Chirurgen eine einfache Implantation und Ausrichtung einer torischen IOL. Dazu wird ein Referenzbild der limbalen Blutgefäße des präoperativ aufgenommen, um es intraoperativ mit dem Mikroskopbild zu überlagern.
So wird die präoperativ berechnete Astigmatismusachse intraoperativ im Operationsmikroskop als Navigationshilfe für den Operateur angezeigt.
Am Anfang des optimierten Arbeitsablaufs steht eine neue Funktion des ZEISS IOLMaster 500. Mit ihm ist es jetzt auch möglich, Referenzbilder des Auges zu erstellen. Die im herkömmlichen Arbeitsablauf notwendigen zeitaufwendigen Schritte, die Astigmastimusachse manuell, zum Beispiel mit Tinte, zu markieren, entfallen.

Im Gegensatz zu anderen Systemen ist mit dem ZEISS IOLMaster 500 somit kein zusätzlicher Untersuchungsschritt für die Referenzbilderstellung mehr notwendig, sie erfolgt vielmehr direkt während der biometrischen Untersuchung.

Sowohl die Referenzbilder als auch die Keratometriedaten werden mit dem FORUM Datenmanagementsystem auf das computergestützte OP-Assistenz-System CALLISTO eye übertragen. Damit stehen alle Daten für eine präzise1 und markerlose Positionierung der torischen IOL in Farbe und hoher Auflösung dort zur Verfügung, wo sie benötigt werden - im Okular des Operationsmikroskops von ZEISS. Im OPMI Lumera 700 ist die Dateneinspiegelung bereits integriert; für alle anderen aktuellen ZEISS Operationsmikroskope ist sie als Nachrüstmodul erhältlich, so dass diese Innovation für einen weiten Anwenderkreis zur Verfügung steht2.

Die Vorzüge für Arzt und Patient liegen auf der Hand: Chirurgen können nun ihre volle Aufmerksamkeit der Operation widmen; sie benötigen keine Zeit mehr, die Position von torischen Intraokularlinsen zu markieren oder Daten manuell von einem System auf das andere zu übertragen. Die Patienten profitieren von einer angenehmeren Behandlung, weil beim markerlosen Verfahren der ZEISS Cataract Suite keine Markierungen im Auge von Hand mehr notwendig sind. Damit sind auch Fehler durch das Verwischen oder Verblassen der Markierungen ausgeschlossen.

Die Entwicklung der Systeme war bereits von Beginn an auf das nahtlose Zusammenspiel der einzelnen Komponen ausgerichtet und steht nun dem Kunden als Komplettlösung zur Verfügung.
Jede einzelne Systemkomponente der ZEISS Cataract Suite markerless entspricht höchsten Anforderungen. Kombiniert ermöglichen sie einen optimierten Workflow - vom Goldstandard in der Biometrie und Visualisierung des Auges bis zur Unterstützung bei der Operation durch verschiedene Assistenzfunktionen. “Unsere Zeiss Cataract Suite, einschließlich der markerlosen Variante, stellt eine Komplettlösung für die Kataraktbehandlung dar und hat wahrlich die Auszeichnung "one-stop" - alles aus einer Hand – verdient“, sagt Ludwin Monz.

 

1Klinische Daten von Prof. Findl / Dr. Hirnschall präsentiert auf dem ESCRS 2013 – technisch verifizierte prä- / intraoperative Präzisionsanpassung ± 1.0° im Mittel
2ZEISS Cataract Suite steht zur Verfügung für: S7 / OPMI Lumera, S88 / OPMI Lumera T, OPMI Lumera I

 

Ansprechpartner für die Presse:
Jann Gerrit Ohlendorf, Group Communications, Carl Zeiss Meditec AG
Telefon +49 (0) 3641 220-331, Email: press .meditec @zeiss .com

Ansprechpartner für Investoren:
Sebastian Frericks, Investor Relations, Carl Zeiss Meditec AG
Tel. 03641 220-116, E-Mail: investors .meditec @zeiss .com


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