JENA/AMSTERDAM, 05. Oktober 2013

Neuer Excimer-Laser von ZEISS für die Refraktivchirurgie verkürzt die Behandlungsdauer zum Vorteil von Arzt und Patient

Mit dem MEL 90 wird der Workflow effektiver und kosteneffizienter

Das Medizintechnikunternehmen Carl Zeiss Meditec AG präsentiert auf dem diesjährigen Sommermeeting der European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS) in Amsterdam mit dem MEL® 90 einen neuen und verbesserten Excimer-Laser für die Laser-Sehschärfekorrektur. Er ermöglicht eine Reduktion der Ablationstiefe und der Behandlungszeiten und überzeugt mit einer noch höheren Reproduzierbarkeit.

„Im neuen MEL 90 bauen wir auf unsere langjährige Erfahrung im Bereich der Excimer-Laser und führen Innovationen ein, die ganz auf die Bedürfnisse heutiger Ophthalmologen zugeschnittenen sind“, sagt Dr. Ludwin Monz, Vorstandvorsitzender der Carl Zeiss Meditec AG.

Mit seinem neuen Ablationsprofil Triple-A für den gesamten Bereich sphäro-zylindrischer Korrekturen sorgt der MEL 90 für eine minimale Ablationstiefe und gewährleistet auch für Patienten mit sehr hoher oder sehr geringer Ametropie eine schonende Korrektur mit hervorragender Vorhersagbarkeit.
Bei der LASIK Behandlung erreicht der ZEISS Excimer-Laser bei einer Laserfrequenz von 500 Hz eine intraoperative Ablationsgeschwindigkeit von 1 Dioptrie in nur 1,3 Sekunden. Damit wird die aktive Behandlungszeit erheblich verkürzt, was den Komfort für den Patienten, aber auch für den Operateur erhöht. Außerdem unterstützt der MEL 90 durch eine einzigartige sensorkontrollierte CCA+ Rauchgasabsaugung sehr gute atmosphärische Bedingungen rund um das Auge, was die Vorhersagbarkeit der Ergebnisse weiter verbessert.
Im klinischen Einsatz zeigen Excimer-Laser von ZEISS vortreffliche Resultate: Dr. Bertram Meyer vom Augenzentrum Köln und dem Laser Eyecare and Research Centre in Dubai erzielte mit dem Triple A-Profil bei der Behandlung von 79 Augen einen Wirksamkeitsindex (definiert als das Verhältnis zwischen dem postoperativen unkorrigierten Fernvisus und der bestkorrigierten Sehschärfe vor der Operation) von 0,96 nach drei Monaten bis 0,97 nach zwölf Monaten nach dem Eingriff*.

Der MEL 90 setzt weiter auf vielfach bewährte Eigenschaften des MEL 80. Auch der neue ZEISS Excimer-Laser ist ein „Flying Spot Laser“ mit einem Laserstrahldurchmesser von nur 0,7 Millimeter. Damit wird die Hornhaut äußert exakt modelliert und es entsteht eine sehr glatte Oberfläche.
Darüber hinaus zeichnet sich der MEL 90 durch verschiedene Möglichkeiten zur individuellen Konfiguration aus. Mit FLEXIQUENCE hat der Operateur die flexible Wahl zwischen Frequenzen von 250 oder 500 Hz. Die Arbeit refraktiver Chirurgen wird insgesamt mit dem MEL 90 effektiver und kosteneffizienter, indem er die Behandlungsplanung vereinfacht und die Zusammenarbeit zwischen Operateur und Assistenzpersonal erleichtert.

Der MEL 90 ist wie das weiterhin erhältliche Schwesterprodukt MEL 80 vielseitig einsetzbar: Neben LASIK und Femto-LASIK und Methoden der Oberflächenablation wie der Photorefraktiven Keratektomie (PRK) und LASEK können auch Behandlungen wie die Phototherapeutische Keratektomie (PTK) damit vorgenommen werden. Die individuelle Therapie presbyoper Patienten nach der PRESBYOND Laser Blended Vision-Methode ist ausschließlich mit den Excimer-Lasern von ZEISS möglich. So ist der MEL 90 ein klares Bekenntnis von ZEISS zur Excimer-Technologie in der Refraktivchirurgie. „Die Bedürfnisse von Ärzten und Patienten bei der refraktiven Laserchirurgie können sehr unterschiedlich sein. Deswegen bieten wir ein breites Produktportfolio an, in dem das minimal-invasive SMILE-Verfahren ebenso seinen Platz hat wie die neueste Excimer-Technologie. Beide Plattformen werden wir weiter vorantreiben“, sagt Ludwin Monz.

* Data on file

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